Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 14 (1931)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1931)
- Article
- [Rezension] / f. m.
- Date
- 1931-05-01
- Page
- Seite 248 (sequence 2)
- Language
- German
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scheidend. Die Araber berufen sich ihrerseits übrigens auf andere Dokumente^ wie die Zusagen Mac Mahon« an Hussein und stützen sich auf den Art. 22 des Völkerbundstatuts, nach dem die A-Mandate gegeben wurden, um die Völker der betreffenden Länder ras ehest zur Selbstregierung zu erziehen. Die neue, heikle politische Lage ist vor allem dadurch entstanden, daß die Araber heute ein starkes nationales Selbstbewußtsein haben, was zur Zeit der Erlassung der Deklaration und des Mandats nicht detr Fall war. Deshalb wer dem die Feststellungen von Griebitz, auch wenn sie absolut beweiskräftig wären, an der gegenwärtigen Lage nichts ändern. f. m. Zeitschrift des Deutschen Palästina-Vereins, Bd. 54, Heft 1/2. Professor Blanckenhorn, dessen 70. Geburtstag eben gefeiert wird, steuert eine Abhandlung über die „Geologie Palästinas nach heutiger Auffassung" bei. Es sei daräm erinnert, daß der Jubilar Mitglied der ersten jüdischen Forschungsexpedition in Palästina, sowie stets ein F«reund der jüdischen Kolonisation gewesen ist und daß seine Arbeiten von grundlegender Wichtigkeit! für die Erforschung der natürlichen Bedingungen des Landes sind. — Außer einer Reihe anderer wissenschaftlicher Beiträge enthält das Heft auch einen Bericht von Professor Steu ejr n.agel über die Entwicklung Palästinas vom Juli bis Dezember 1930. Es werden die bekannten politischen Tatsachen sehr objektiv und konzis dargestellt. Von Interesse ist das Urteil des Referenten über den Mac-Mahon-Brief an Hussein von 1917. „Es scheint freilich sicher zu sein, daß dieses Versprechen sich nicht auch auf Palästina erstreckt, für das vielmehr schon 1915 eine Sonderstellung in Aussicht genommen war". Von besonderem Wert ist auch der archäologische Jahresbericht von Professor Dr. Galling, dem Abbildungstafeln beigegeben sind. b. Geschäftliche Mitteilung. Hvar (Lesina) in Jugoslawien, unweit Split (Spalato), infolge seines ungewöhnlich milden, gleichmäßigen und heilkräftigen Klimas das „adriatische Madeira" genannt, ist auf der Hin- oder Rückreise nach oder von Palästina bequem erreichbar. Im Kurhotel „Palace", das auch für den Winterbetrieb mit allem Komfort ausgestattet ist, wird von 85 Dinar aufwärts Zimmer und volle Verpflegung (3 Mahlzeiten) geboten. Kurarzt Dr. J. Avelini. Bei einem Mindestaufenthalt von 10 Tagen in jugoslav. Badeorten namhafte Fahrpreisermäßigungen. Herausgeber und verantworil. Redakteur: Adolf Böhm, Wien, XVI., Wilhelminenstr. 28. — Eigentum, Drude und Verlag: Josef Hojek's Nfg. Friedrich Holzer ®. Co., Wien, XVH., Kalvaiienberggasse 32