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Palästina · 1931-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1931) · p. Seite 234

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Journal
Palästina
Volume
14 (1931)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1931)
Article
Die Mäuseplage [Nachricht]
Date
1931-05-01
Page
Seite 234 (sequence 2)
Language
German
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1100 Kilogramm Zelio (Giftkorn), sind schon bisher 4500 Kilogramm verwendet worden. Die von der Regierung in Aussicht geniommene parallele Kampagne auf den arabischen Feldern hat erst Anfang März eingesetzt. Heuschreckengefahr. Auch in diesem Jahre traten in Transjordanien Heuschreckenschwärme auf. Die Regierung Palästinas hat alle nötigen Abwehrmaßnahmen getroffen. Die Pflanzenkrankheiten im Bezirk Kinnereth. Da in diesem Distrikt Bananen, Eukalyptus und Weinpflanzungen, ohne daß ein Schädling zu entdecken war, erkrankten, wurde von der Versuchsstation der JA. eine Bodenuntersuchung durchgeführt. Dr. Menschikovsky stellte fest, daß in den niedrig gelegenen Böden des Distrikts l1/2 bis 2 Meter unter dem Tiberiassee ein salzhaltiger Wasserstrom fließe, der gewöhnliches Salz und Bicarbonat enthalte, was die Krankheiten verursache. Vereinigung von Bauernorganisationen. Der Vereinigung der Landwirte Jehudas und Schomiroms (Samarias), die unter Leitung von Moses Smilanskyj steht, hat sich die „Vereinigung nationaler Landwirte", die an dem Prinzip jüdischer Arbeit festhalten, angeschlossen. Es wurde beschlossen, eine Kooperative Bank mit Anteilskapital von 10.000 Pfund für langfristige Kredite von 3 bis 12 Jahren Laufzeit zu gründen. Kapitalsanlagemöglichkeiten bei Orangenpflanzungen. „Boust'nai" führt in einem Artikel aus, daß jüdische Kapitalisten ihr Geld am besten in Krediten für Orangenplantagen anlegen können. Es gibt jetzt 60.000 Dunam in jüdischen Händen mit einem Gesamtwert von 5 Millionen Pfund. Hievon sind 60 Prozent auf Kredit angewiesen. l1/2 Millionen Pfund könnten da gute Anlage finden. Man konnte auch 10.000 Dunam fertige Pflanzungen aus arabischen Händen kaufen, ebenso große Strecken Pflanzungsboden, sowie Fabriken für Erzeugung von Fruchtsäften anlegen. Erdbeerkultur. Das Landwirtschaftsdepartment veröffentlichte eine Studie hierüber. Die Erdbeere ist zuerst 1890 in Mikweh Israel eingeführt worden. Heute sind im Süddistrikt (hauptsächlich in Ramat Garn) 52, im Norddistrikt (hauptsächlich Nahalal) 6 Dunam kultiviert. Der Ertrag war 1930 zirka 20 Tonnen. Die Nachfrage ist gut, doch werden noch viel Erdbeermarmeladen und dergleichen eingeführt, die durch die heimische Produktion ersetzt werden könnten. Nach Erörterung der kulturtefchnfischen Fragen wird berechnet, daß der Ertrag 5,9 Pfund pro Dunam ist, doch werden die Preise fallen, es bliebe aber noch genug Spielraum zur Ausdehnung der Kulturen in der Nähe der Städte. Es müssen aber bessere Sorten und mehrere Arten angepflanzt und das Versuchswesen fortgesetzt werden. Kfar Saba. „Boust'nai" Nr. 1 enthält einen Artikel über die Entwicklung dieser Kolonie. Wir entnehmen daraus folgende Zahlen: Wohnhäuser und Baracken 5675: 18, 5690: 196, Fläche (mit Gan Scharoon und Gan Chajim) 1930: 13.000, davon bepflanzt 4495 Dunam. Tnuvah. Der Absatz der landwirtschaftlichen Produkte der Arbeitersiedlungen durch die Kooperative „Tnuvah" hat sich auch 1929/30 gegen 1928/29 stark gehoben, Milch von 2.4 auf 3.6 Millionen Liter, Erlös 82.453 Pfund (Vorjahr 63.737). Für die anderen landwirtschaftlichen Produkte war der Erlös

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