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Palästina · 1931-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1931) · p. Seite 233

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Journal
Palästina
Volume
14 (1931)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1931)
Article
Von der landwirtschaftlichen Versuchsstation der Jewish Agency [Nachricht]
Date
1931-05-01
Page
Seite 233 (sequence 2)
Language
German
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Vieh und soll demnächst auf 50 erhöht worden. Die Instruktionsabteilung war 233 in den letzten beiden Jahren, abgesehen von ihrer regelmäßigen Tätigkeit der Anleitung der Siedlungen, besonders mit dem Kampf gegen die Feldmäuse beschäftigt. Die Versuchsstation publizierte verschiedene Broschüren zwecks Anleitung der Siedlungen, sowie Schriften über die Ergebnisse der Arbeit ihrer Abteilungen. Die Regierung übernahm die Veröffentlichung zweier Broschüren über Pflanzenkrankheiten in den drei offiziellen Sprachen des Landes». Zwei größere Publikationen der Versuchsstation beschäftigen sich mit der Fellachenwirtschaft und mit dem „Uebergang zur Fabrikation von Milchprodukten in Palästina". (Wir haben diese Arbeiten von Direktor Volcani bereits angezeigt und besprochen.) Preisfall der Agrarprodukte 1930. Die rückläufige Bewegung der Agrarpreise im Jahre 1930 machte sich natürlich in Palästina stark fühlbar. Laut Commercial Bulletin betrugen die Preise für je 100 Kilogramm: Jänner 1930 Dezember 1930 Weizen........ 890 680 Gerste........ 550 370 Hirse......... 590 550 Kersenneh........ 810 520 Erbsen (einheimische) .... 1370 940 Bohnen........1190 1030 Sesam......... 1850 1450 Linsen ........ 1500 790 Lupinen........ 980 680 Die arabischen Blätter verlangen anläßlich der schweren Lage der Landwirtschaft, einen Nachlaß der Agrarsteuern. Die Tabakernte. An Tabak und Tombak wurden geerntet 1930: 1,386.000 Kilo (1929: 1,193.944, 1928: 341.856). Infolge der großen Produktion fielen die Preise. Die Fabriken im Lande selbst nehmen nur zirka 500.000 Kilogramm auf. Die angebaute Fläche war 23.500 Dunam (1929: 20.650). Jüdische Bodenkäufe 1930. Nach Angaben des Landesdepartment haben 1930 die Juden 43.882 metrische Dunam zum Gesamtpreis von 817.260 Pfund gekauft. Wiederaufbau zerstörter Siedlungen. In Har Tow wurden 21 Familien wieder angesiedelt, 10 Häuser, 13 Kuh- und Geflügelställe wurden erbaut. In Ber Tuwiah ist die Bauarbeit für 34 Häuser im Gange. Es befinden sich jetzt dort 44 Siedler und 65 Arbeiter. Die Mäuseplage. Die Palästina-Exekutive der JA. berichtet: Die im Oktober 1930 einsetzende systematische Vernichtungskampagne gegen die Mäuse vermochte nicht die erwarteten Resultate zu zeitigen, da der ungewöhnlich milde Ver^ lauf des Winters zu einer unerwartet großen Vermehrung der Mäuse führte. In gewissen Siedlungen des Emek zählt man 3000 Mäuselöcher pro Dunam. In den Siedlungen Kfar Chassidim, Jadjur und Tel-Josef wurden erneut große Verluste verursacht. Deshalb wurde entgegen dem ursprünglichen Plan bereits im Jänner die systematische Bekämpfung der Mäuse wieder aufgenommen und dadurch weiterem Schaden vorgebeugt, wenn auch die Lage noch immer als ernst zu beurteilen ist. Statt der ursprünglich vorgesehenen Menge von

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