Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 14 (1931)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1931)
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1931-03-01
- Page
- Seite 162 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Toldoth Tnuath Haowdim Hajehudith (Geschichte der jüdischen Arbeiterbewegung), Teil 3, von Dr. Ar je Tartakower, Lodz, Sifriah „Jesodoth", Bd. 13, Warschau 1931, S. 73. Am-Adam (Volk-Mensch), Sammelbuch, herausgegeben von Hugo Bergmann und Hans Kohn. Verlag Am-Adam, Jerusalem, 5690, S. 173. OJiinuch Hador (Die Erziehung der Jugend) von Dr. Zwi Sohar, Verlag Haschomer Hazair, Warschau 1931, S. 192. Anschei Hamachadath (Neue Menschen) von Dr. Max Adler, übersetzt nach der 2. Auflage 1926, von Elieser Hacohen, Verlag Korp. Haschomer Hazair, Warschau 1931, S. 185. Machnei Jehuda von M. Charismann, Sammlung „La Noar" des Keren Kajemeth Lejsrael, mit 4 Bildtafeln, Verlag Osmantuth, Tel-Aviv, S. 84. Zeitschriften, Internationale Rundschau der Arbeit, Heft 2, Genf-Berlin. Oie Tätigkeit des Völkerbundes. Bd. X. Nr. 11, Genf. Palestine and Near East, Nr. 15/16 (Palestine Industries Export Catalogue 1931, mit einem Vorwort von Dr. K. W. Stead), Nr. 21/22 (Urban Development and the Simpson Report), Nr. 23/24, (Tourist Number 1931), Bd. VI, Nr. 1/2, (Land Settlement and Development in Palestine by Dr. A. Granovsky), Tel-Aviv. Miscjbar we Taassjah, 21/22, 1930, 1/1931, Tel-Aviv. Hadar, Nr. 1, Jaffa. Harefuah, Nr. 8, Tel-Aviv. Haschomer Hazair, Nr. 4/5, Warschau. Miesiecznik Zydowski, Nr. 2, Warschau. BESPRECHUNGEN. England und Palästina von Josef Cohn. Beihefte zur Zeitschrift für Geopolitik, 8. Heft, Kurt Vowinckel - Verlag, Berlin-Grunewald 1931. — Die vorliegende Arbeit unterscheidet sich von den bisher erschienenen Monographien über das Palästinamandat dadurcjh, daß sie — von einem Nichtjuristen verfaßt — Entstehungsgeschichte, Praxis und Zukunftschancen des Palästinamandats rein von der historisch - politischen Perspektive betrachtet. Die rechtliche Struktur des Völkerbundmandats ist bekanntlich nicht allzu gefestigt und verläßlich; wenn man in dieser Institution mit Professor Rappard (den der Autor zustimmend zitiert) vor allem den Ausdruck eines neuen politischen Empfindens erblickt, so schließt diese Auffassung auch bereits das Verständnis in sich für di,e vielen Schwankungen, denen die Interpretation des Mandates und die Mandatspolitik im Laufe der Jajhre unterworfen waren Cohn untersucht ausführlich sowohl die geistigen als die praktisch - politischen Voraussetzungen, die zu einer Zusammenarbeit der Engländer und der Juden; in Palästina geführt haben. Ausgezeichnet umschreibt er in diesem Zusammen;- hang den englischen cant als ,}jene angelsächsische Fähigkeit, einen (oft kindlichen) Idealismus mit nüchternen, reaipolitischen Interessen zu verbinden, wodurch sich auch gleichzeitig die Außenpolitik durch eine oft zweifelhafte Elastizität auszeichnet." (S. 229.) Das politische Doppelspiel der Engländer, die mangelnde Logik und Kontinuität ihrer Politik (für die insbesondere die Palästinapolitik als Schulbeispiel gelten kann) wird aus dem englischen Nationalcharakter erklärt. (S. 66, 215y 216 u» a.) Die Gesetzgebungs- und Verwaltungstätigkeit des Mandatars wird ziemlich flüchtig geschildert und kri-