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Palästina · 1931-03-01 · Heft 3-4 (März 1931) · p. Seite 157

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
14 (1931)
Issue
Heft 3-4 (März 1931)
Article
Die Baubewegung [Nachricht]
Date
1931-03-01
Page
Seite 157 (sequence 2)
Language
German
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Nordviertel, ein Werkstättenhaus and ein neues Postamt errichtet worden. Außerdem wurde auch das schöne Opernhaus (Mograbi-Theater) in der Allenbystraße vollendet. INDUSTRIE. Exportkatalog. Als Nr. 15/16 von „Palestine and Near East" erschien ein Palästina-Industrie-Exportkatalog. Mr. Stead, der Direktor des Handelsdepartements, schrieb ein Vorwort, in dem er die Fortschritte der Industrie anerkennt, trotzdem sie es nicht leicht hat, mit den europäischen Fabriken zu konkurrieren. Aus den zahlreichen Anzeigen der einzelnen Fabriken geht hervor, wie mannigfaltig bereits die Branchen sind, in denen die jüdische Industrie leistungsfähig geworden ist. Die schöne Ausstattung beweist, daß die Druckindustrie in Palästina bereits eine respektable Höhe erreicht hat. Export jüdischer Industrie. Wie Mr. Hoofien in „Palestine and Near East" Nr. 21/22 ausführt, gliederte sicji der von Simpson in den letzten 3 Jahren angeführte Export der Gesamtindustrie, wie folgt: In pal. Pfund: Jahr Export der Waschseife Export anderer Artikel Zusammen: Industrieältere, arabische Ind.) (jüngere, zumeist jüd. Ind.) produkte Export 1927 233.013 193.970 426.983 1928 222.923 203.237 426.160 1929 214.135 268.691 482.826 Daher hat der Export der jüngeren (vorwiegend jüdischen) Industrie in 2 Jahren um 38 o/o zugenommen. Daten über die jüdische Industrie. Die Jewish Agency hat als Erwiderung auf die Ausführungen Simpsons über Industrie ein Memorandum an die Palästinaregierung gerichtet, mit ausführlichen Daten über die jüdische Industrie. In der Zusammenstellung wird auf den Zensus vom März 1930 der Jewish Agency Bezug genommen. Das investierte Kapital wird mit 3.36 Millionen Pfund angegeben (davon 1.3 Ruthenberg und Totes Meer). Die Jahresproduktion mit 2.1 Millionen, wovon zirka 50o/0 auf Rohmaterial und 620.000 Pfund auf Arbeitslöhne entfallen. Beschäftigte Personen: 11.349. Wenn die Zahl der jüdischen Arbeiter im Bau- und Transportwesen zugezählt wird, so ergibt sich die Zahl von 14.728 Köpfen. Das Memorandum berechnet, daß mit Familienangehörigen 33.000 Personen (zirka 20 o/o der jüdischen Bevölkerung) von diesen Erwerbszweigen ernährt werden. Das Wachstum der jüdischen Industriearbeiterschaft von 1925/26 (7000) bis 1930 (11.000) war 4000, oder fast 60o/o. In den letzten Jahren hat kein Unternehmen nenlnenswerten Umfangs den Betrieb einstellen müssen. Arbeitslosigkeit gibt es unter den Industriearbeitern nicht. Das Rutenbergwerk. Wir haben wiederholt darüber berichtet. Es besteht aus zwei verschiedenen Teilen. 1. Dem Damm durch den Yarmuk. Er ist 14 Meter hoch und begrenzt den durch ihn gebildeten künstlichen (See von zirka l1/^ Millionen Quadratmeter Fläche, bei einem Maximal -Wasserstand von 225 m unter dem Meeresspiegel. In dem Damm befinden sich zwei Schleußentore. Ein zweiter Damm zur Bildung einer Reservestaufläche wird bei Delhamieh gebaut und mit dem großen durch einen Kanal verbunden werden, der unter der Bahn und unter der Landstraße Semach-Beisan liegen wird. 2. Dem Krafthaus. Vom Yarmukreservoir wird das Wasser durch einen Kanal von 400

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