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Palästina · 1931-03-01 · Heft 3-4 (März 1931) · p. Seite 96

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
14 (1931)
Issue
Heft 3-4 (März 1931)
Article
Bodenkauf, Pächterschutz und Siedlungsdichte in Palästina
Date
1931-03-01
Page
Seite 96 (sequence 16)
Language
German
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Initiative diese Aufgabe auf uns zu nehmen. Noch im Jahre 1924 machte die „Palestine Land Development Co." der Regierung den Vorschlag, die Gelder, die in jedem Falle als Entschädigung den Pächtern der Emekböden bezahlt werden mußten, zu einem großen Fonds zur Verbesserung der Position der Pächterfamilien zu verwenden, sie als Bauern in eigener Wirtschaft zu installieren. Die Krise, die bald nach dem Aufschwünge von 1924-1925 kam und die Möglichkeiten für unsere eigenen Kolonisationsarbeiten erschwerte, verhinderte naturgemäß auch unsere Möglichkeiten in dieser Richtung. Aber mit der Hoffnung der Heranziehung größerer Mittel für unsere Arbeit durch die „Jewish Agency", ist es unsere Pflicht, gleichzeitig mit unserem eigenen Siedlungswerk unsere tätige Aufmerksamkeit der Verbesserung der Verhältnisse der arabischen landwirtschaftlichen Bevölkerung ins Auge zu fassen. Bemerkungen zum Bericht von Sir John Hope Simpson. Von Dr, Arthur Ruppin, Jerusalem. Wir haben in Nummer 1/2 eine Abhandlung von Dr. Granovsky abgedruckt, die ein Kapitel seines neuen Buches darstellt, in dem er sich mit dem Simpson-Bericht kritisch auseinandersetzt. Wir bringen nachstehend eine Aeußerung von Dr. A. Ruppin, dem Leiter des Kolonisationsdepartments, zum selben Thema. Diese ist ein Teil eines ausführlicheren Exposes. Die Redaktion. I. Die anbaufähige Fläche Palästinas. 1. Der Commissioner of Lands der palästinensischen Regierung hat nach dem Bericht von Hope Simpson (p. 22) am 30. April 1930 die anbaufähige (cultivable) Fläche Palästinas wie folgt eingesetzt: Metrische Dunam Ebene von Beersheba Subdistricts........... 1,641.000 Fünf große Ebenen nördlich des Beersheba Subdistrictes . 5,216.000 Hügelland................... 5,376,000 12,233.000 2. Gegenüber diesen Zahlen schätzt Hope Simpson (p. 22) die anbaufähige Fläche Palästinas nur auf 8,044.000 Dunam, davon 2,450.000 Dunam in the hiU country (Hügelland). Diese gewaltige Abweichung, die für den ganzen Hope- Simpson-Bericht eine entscheidende Bedeutung hat, wird gestützt: a) auf Angaben des Directors of Surveys, b) auf eine Aufnahme des Berglandes vom Flugzeug aus.

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