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Palästina · 1931-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1931) · p. Seite 13

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Journal
Palästina
Volume
14 (1931)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1931)
Article
Der Entwicklungsplan Simpsons - Die Siedlungsmöglichkeiten Palästinas
Date
1931-01-01
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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Hule- und Akko-Ebene, im Beisan-Gebiet und in der Küsten-Ebene, zwischen dem Karmel und Rechoboth die Einheit von 15 Dunam gilt, muß diese im Jordan-Tal angesichts der Qualität des Bodens mit 21 Dunam festgesetzt werden. In dieser Gegend ist die Kultur von Bananen, Datteln und Gemüse möglich. Die salzhaltige Beschaffenheit des Bodens erfordert dort die Anwendung des Zweifelder-Systems für die mit Bananen und Datteln bedeckte Fläche. Da bei diesem immer ein Teil der Parzelle brachliegen muß, ist dieselbe größer zu bemessen. In dem südlichen Teil der Küsten- Ebene — zwischen Rechoboth und Wadi Scheria — muß angesichts der geringeren Quantität Grundwassers die Einheit mit 20 Dunam bestimmt werden. Es sei bemerkt, daß mit diesen Zahlen die Nettoflächen bezeichnet sind, die der Bauer in Wirklichkeit zur Bearbeitung erhält. Die Bruttofläche ist größer, denn es sind 10 Prozent für Wege und öffentliche Anlagen hinzuzufügen, ferner ein Dunam pro Wirtschaft für Haus und Hof. Dementsprechend werden sich die Einheiten auf 17.5, 24.1 und 23 Dunam stellen. Die Siedlungsmöglichkeiten auf den für Pflanzungen geeigneten Flächen lassen sich wie folgt berechnen: In den Ebenen von Hule und Akko und im Beisan-Gebiet, wie auch in der Küsten-Ebene zwischen Karmel und Rechoboth, die eine Fläche von 689.000 Dunam bedecken, gibt es bei 17.5 Dunam pro Wirtschaft Raum für 39.371 Familien; im Jordan-Tal mit 156.000 Dunam bei 24.1 Dunam pro Einheit für 6473 Familien; im südlichen Teil der Küsten-Ebene mit 300.000 Dunam bei 23 Dunam pro Siedler Raum für 13.043 Familien. Insgesamt können auf dem für Pflanzungen geeigneten Areal Palästinas 58.887 Familien untergebracht werden. Auf die für andere bewässerbare Kulturen in Betracht kommenden Ländereien wenden wir den Schlüssel von 40 Dunam pro Wirtschaft an, wobei es Raum für 17.825 Familien gibt, das heißt, idaß auf allen bewässerbaren Böden Palästinas für insgesamt 76.712 Familien Platz vorhanden ist. Nach Abzug der bewässerbaren Fläche besitzt das Westjordanland ohne den Beerschebe-Distrikt nach den Angaben des Commissioner of Lands 3,734.000 Dunam. Davon entfallen auf das Flachland 3,358.000 Dunam. Bei Anwendung der auch von Simpson für Ackerbau festgesetzten Einheit von 130 Dunam pro Familie ergibt sich, daß 25.830 Familien auf den unbewässerbaren Ebenen Palästinas angesiedelt werden können. Was das Gebirge betrifft, so stellt Simpson das „lot viable" auf Grund des näheren Studiums der Verhältnisse im Dorfe Beer Zeit mit 112 Dunam fest. Bei Anwendung dieser Einheit auf das ganze

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