Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 13 (1930)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1930)
- Date
- 1930-12-01
- Page
- 1 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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PALÄSTINA ZEITSCHRIFT FÜK DEN AUFBAU PALÄSTINAS XIII. Jahrg. Dezember 1930. Nr. 12 Der Bericht Sir John Hope Simpson's. Nachstehend geben wir einen Auszug aus diesem Bericht. Die Schlußfolgerungen (Kap. XI) drucken wir in wörtlicher Uebersetzung ab. Der am 21. Oktober 1930 veröffentlichte Bericht führt den Namen „Report on Immigration, Land Settlement and Development" und enthält einschließlich der Anlagen 185 Seiten. In dem Begleitbrief an den Staatssekretär für die Kolonien umschreibt Simpson seine Aufgabe als die einer Untersuchung der Fragen von Einwanderung, Ansiedlung und Entwicklung des Landes. In ständiger Beratung mit dem High Commissioner stehend, hat er das Land besichtigt,, begleitet in einige arabische Dörfer von Jamal Effendi, Husseini, in die jüdischen Siedlungen von Dr. Ruppin („dessen Hilfe unschätzbar war") und Victor Konn von der Pica. Direktor Wilkansky stellte ihm nicht nur seine großen technischen Kenntnisse landwirtschaftlicher Fragen zur Verfügung, sondern auch Probebogen seines Buches über die Fellachen^Wirtschaft, aus dem der Bericht Auszüge veröffentlicht. Der Bericht selbst enthält zunächst einige beschreibende Kapitel über Land und Klima, den für Bodenkultur geeigneten Teil Palästinas, über Bevölkerung und soziale Verhältnisse in der Landwirtschaft. Hierauf folgt ein ausführliches Kapitel über die jüdischenSiedlungen. Nachdem kurz auf die Privatinstitute, wie die Bne Benjamin, eingegangen worden ist, stellt der Bericht fest, daß das Gesamtareal, das im Besitz jüdischer Organisationen ist, etwa 1,250.000 türkische Dunam umfaßt. Die Hauptpunkte der Pica-Siedlungen, Petach Tikwah, Rechowoth, Rischon le Zion und Sichron Jakob, werden flüchtig beschrieben, die Kabbara-Konzession und das Pardassana-Projekt Benjamina u. a. geschildert und auf die ausgezeichneten Be^ Ziehungen zu den arabischen Nachbarn und Arbeitern hingewiesen, die dort früher geherrscht haben. „Hätte die Pica die Politik der Freundschaft mit den Arabern fortsetzen dürfen, so wäre es unzweifelhaft, in der Nähe der Kolonien, nicht zu der beklagenswerten Verbitterung gekommen, die nun vorhanden ist." Als Einleitung zu dem Unterabschnitt über zionistische Siedlungen wird zu*- nächst eine Darstellung des Nationajfonds gegeben, dessen Landbesitz auf