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Palästina · 1930-10-01 · Heft 10-11 (Oktober 1930) · p. Seite 402

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Journal
Palästina
Volume
13 (1930)
Issue
Heft 10-11 (Oktober 1930)
Article
Bau der Bahn und Pipeline Mossul-Haifa? [Nachricht]
Date
1930-10-01
Page
Seite 402 (sequence 1)
Language
German
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Bau der Bahn und Pipeline Mossul-Haifa? Verschiedene Meldungen sprechen davon, daß die interessierten Gesellschaften eine Bahn von Mpssul über Zerka (Transjordanien) nach Akaba und Haifa bauen wollen. Lord Melchett soll dafür die Konzession erhalten haben. Eine offizielle Bestätigung bleibt abzuwarten. Ebenso wird behauptet, daß der Bau der Pipeline von Mossul nach Haifa endgültig beschlossen wurde. Wie bekannt, sind starke Widerstände der französisch-syrischen Interessenten dagegen vorhanden. Eine offizielle Mitteilung, wonach diese überwunden seien, liegt noch nicht vor. An der betreffenden Oelgesellschaft „British Oil Development Cy" sind beteiligt Finanzgruppen: englisch und italienisch 76 Prozent, französisch-schweizerisch 12 Prozent, Deutsche 12 Prozent, welch letztere sich 38 Prozent der Metalllieferung zur Rohrleitung und Bahn gesichert haben. Die Bahn Haifa—Bagdad. Das Kolonialamt hat die Kosten der Vermessungs¬ und Trassierungsarbeiten für die Bahn Haifa-B»agdad bewilligt. BEVOELKERUNG. Natürliche Bewegung. In dem soeben erschienenen Bericht des Gesundheitsdepartements werden folgende Ziffern gegeben: Statistik der Geburten und Todesfälle in den letzten 3 Jahren. Jahr Geburten Todesfälle Todesfälle unter 1 Jahr 1926 40.741 18.620 6.642 1927 39.193 21.806 7.857 1928 42.895 23.054 7.983 1929 41.742 21.632 7.784 Natürlicher Bevölkerungszuwachs in Palästina pro 1000 (nach Sektionen der Bevölkerung). Jahr Christen Mohammed. Juden And. Relig. Gesamtsumme 1924 23.6 25.6 25.7 19.6 25.3 1925 18.4 23.5 18.1 26.8 22.0 1926 22.1 31.6 23.9 20.0 29.0 1927 18.8 23.0 21.6 22.1 22.3 1928 21.4 25.9 23.3 24.6 24.9 1929 19.9 26.0 22.2 16.9 24.6 Der Bericht sagt, daß bei Gleichbleiben dieser Raten die Bevölkerungszahl in 28 Jahren verdoppelt sein wird. Das Bevölkerungsverhältnis in der Zukunft. In der „Jüdischen Rundschau", Nr. 76, vom 26 September, stellte E. A. über dieses Thema Betrachtungen an. Es gab (nach offiziellen Schätzungen): 1920 Juden 65.000, Araber 530.000 Verhältnis 1:8.2 1930 „ 180.000, „ 670.000 „ 1:3.72 Bei Annahme ungefähr desselben Vermehrungssatzes beider Völker, zirka 2.5 pro Mille per Jahr und einer Einwanderung von durchschnittlich 10.000 Juden im Jahr, würden diese Zahlen wie folgt sich ändern: 1940 Juden 335.000, Araber 850.000 Verhältnis 1:2.45 1950 „ 530.000, „ 1,075.000 „ 1:2.03

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