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Palästina · 1930-07-01 · Heft 7-9 (Juli 1930) · p. Seite 316

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
13 (1930)
Issue
Heft 7-9 (Juli 1930)
Article
Langfristige Darlehen [Nachricht]
Date
1930-07-01
Page
Seite 316 (sequence 1)
Language
German
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Langfristige Darlehen. Im Berichtsjahr konnte die Bank, dank einem Abkommen mit der Palestine Economic Cooperation (PEC) Newyork, an 22 Genossenschaften, 3 Gruppen 21.320 Pfund langfristig leihen (Vorjahr 13.560), meist für Entwicklung junger Orangenpflanzungen, Kauf von Vieh, Geflügel - zuchtanlagen, Bauten usw. Am 31. August 1929 war der ausstehende Betrag 45.021 Pfund. Insgesamt war die Bank in der Lage, bis 31. Dezember 1929 89.834 Pfund langfristig auszuleihen, wovon am 31. Dezember 1929 35.054 Pfund offen waren, davon Darlehen für Orangenbau 14.784 Pfund. Filiale der A. P. C. in Rechoboth. Eine solche soll demnächst errichtet und ihre Führung der lokalen Leihkasse übergeben werden. Arabische Bark. Am 16. Juli wurde eine solche mit 15.000 Pfund Vermögen registriert. ARBEIT. ZAEHLUNG DER JUEDISCHEN LOHNARBEITER IN PALAESTINA. Organisierung der Zählung. Die statistische Abteilung der Jewish Agency führte im Monat März 1930 eine Zählung der jüdischen Lohnarbeiter in Stadt und Land durch. Die Zählung umfaßte alle Personen, die für ihre Arbeit täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Lohn bekommen: Arbeiter und Arbeiterinnen, Hausangestellte, Lehrer, Beamte, Aerzte, die in verschiedenen Institutionen tätig sind, Schwestern usw. Die Zählung ging im Laufe eines Tages im ganzen Lande vor sich. Sie wurde durch die statistische Abteilung der Jewish Agency unter Teilnahme des Exekutivkomitees der Arbeiterorganisation durchgeführt. Die Ergebnisse sind in einem Heft „Sikumim" von der Histadruth veröffentlicht worden und die Zählung der Arbeiter von Tel-Aviv wurde gleichzeitig in „Raschimuth", Heft 5, publiziert. Die Gezählten. Die allgemeine Zahl der jüdischen Lohnarbeiter, die am Zählungstage gezählt wurden, beträgt 23.830, was zusammen mit den Familienmitgliedern etwa 48.000 Seelen ausmacht. Wenn wir zu dieser Zahl noch etwa 1000 Regierungsbeamte hinzufügen, die aus technischen Gründen noch nicht gezählt wurden und etwa 500 Arbeitslose, so folgt daraus, daß sich am Zählungstage 25.000 Arbeiter im Lande befanden, was zusammen mit ihren Familienmitgliedern über 50.000 Seelen ausmacht, also etwa 30 Prozent des gesamten jüdischen Jischuw im Lande. Die Teilung nach Orten und Geschlecht. Die Tabelle 1 zeigt, daß Tel-Aviv unter den Städten der Zahl der dort wohnenden Arbeiter nach, den ersten Platz mit 6695 Arbeitern einnimmt, Jerusalem den zweiten mit 5189, Haifa den dritten mit 3001. Unter den Dörfern befindet sich Petach-Tikwah an erster Stelle mit 1530 Arbeitern, Rechoboth an zweiter Stelle mit 926, Hedera an dritter Stelle mit 688 Arbeitern, Ness Ziona an vierter Stelle mit 567 Arbeitern. Von den gezählten 23.830 Arbeitern sind 18.021 (75.7 Prozent) Männer und 5755 (24.2 Prozent) Frauen. Es ist interessant, daß der Prozentsatz der Arbeiterinnen in den Städten (im Vergleich mit der Zahl der Arbeiter) das anderthalbfache gegenüber dem Prozentsatz der Arbeiterinnen in den Dörfern ausmacht (18 Prozent).

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