Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 12 (1929)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1929)
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1929-12-01
- Page
- Seite 50 (sequence 2)
- Language
- German
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lcstine Dep. of Agron. and Forests. Agriculture Leaflets Series I, 3 Tafeln, 3929, Jerusalem, S. 17. Agriculture and Soils of the Jaffa Subdistriet by Agr. H. E. Z. Rackowski. Wie oben, Leaflet XI Soil Survey 1929, Jerusalem, S. 24, mit 1 Karte. Ha Pekidim haiwrim beerez Jisrael (Die jüdischen Beamten in Palästina) von M. Nemirowsky, herausgegeben von der Histadruth. Sonderabdruck von Mischar vre Taasjab, Tel-Aviv 1929, S. 10. Handbuch der altorientalischen Geisteskuhur. Von Prof. Dr. Alfred Jeremias. II. erneuerte Auflage mit 260 Bildern und 1 Sternkarte. Berlin und Leipzig, Verlag Walter de Gruyter & Co., S. 508. Theodor Herzl. A Memorial, Edited by Meyer W. Weisgal. Verlag "The New Palestine", New York 1929, S. 304. Beschlüsse des XVI. Zionistenkongresses. Herausgegeben vom Zionistischen Zentralbüro, London 1929, S. 55. Vereinbarung, enthaltend die Verfassung der J«wish Agency. Herausgegeben von der Exekutive der J. A. für Palästina. London 1929, S. 15. Zeitschriften. Mischar we Taasjab Nr. 12/13. Spezialnummer: Messe in Tel-Aviv. — Nr. 14, Sondernummer: Die jüdischen Beamten in Palästina. — Nr. 15, Spezialnummer: „Das neue Safed", Tel-Aviv. Hadar (The Palestine Citograph). Haschomer Hazair, Nr. 16 bis 22, Warschau. Hanbar Jugoslawische Jüdische Revue, Zagreb, Bd. III, Heft 1. Palestine and Near East, Nr. 13, 14, 15 (Spezialnummer Public. Works in Palestine, Tel-Aviv). The Menorah Journal, New York, Heft 10, 11- BESPRECHUNGEN. Le pays d'Israel par £ m i 1 e Vandervelde, suivi de Les Oeuvres d'Assistence en Palestine Juive par Le Dr. Jeanne ßmile Vandervelde. Paris, Les Editions Rieder. 262 S. — Dieses Buch ist — obwohl ein hohes ethisches Pathos darin schwingt — ungemein sachlich. "Wirtschaftliche, nationale, kulturelle Fragen des Palästinaaufbaues, kompliziert und den Zionisten wohlbekannt, werden objektiv untersucht und auf ihre Lösungsmöglichkeiten hin besprochen, wobei des Verfassers Antwort auf manche dieser Fragen — ein großes Fragezeichen ist. Der klare Geist und die intuitive Seele Vanderveldes haben ihn befähigt, den Kernpunkt des im Zionismus verkörperten jüdischen Strebens zu erkennen: Die Revolutionierung des jüdischen Menschen auf eigenem Boden, des ganzen Menschen, in geistiger, seelischer und wirtschaftlicher Hinsicht. Von diesem Streben sagt Vandervelde, daß es „vom menschlichen Standpunkt aus eine der wunderbarsten, idealistischen Anstrengungen dieser Zeit" sei. Die Frage ist: In welchem Ausmaß hat diese Anstrengung Aussicht auf Erfolg? Die Antwort — die im Grunde vielleicht keine ist — lautet: Bedeutsames ist schon erreicht worden, der Weg ist schon, wert, gegangen zu werden. Vandervelde gibt im ersten Teil seines Buches eine reizvolle Beschreibung seiner Reise durch das Land. Er schildert Jerusalem, das zur Osterzeit ein wahrer Hexenkessel der Konfessionen ist (interessant die sehr feindselige Haltung der verschiedenen christlichen Sekten gegeneinander), er schildert Tel-Aviv, die Rothschild-Kolonien und