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Palästina · 1929-12-01 · Heft 12 (Dezember 1929) · p. Seite 43

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Journal
Palästina
Volume
12 (1929)
Issue
Heft 12 (Dezember 1929)
Article
Die Wanderbewegung 1920-1928 [Nachricht]
Date
1929-12-01
Page
Seite 43 (sequence 2)
Language
German
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geben. Das vom KH. herausgegebene statistische Handbuch veröffentlicht eine neue authentische Aufstellung darüber, die wir nachstehend wiedergeben: Überschuß der Ein¬ Einwanderung Auswanderung wanderung über die Auswanderung Schätzung 1920 10.000 1.300 8.700 „ 1921 9.900 1.200 8.700 Zahlung 1922 7.844 1.503 6.341 •)•> 1923 7.421 3.466 3.955 95 1924 12.856 2.037 10.819 9? 1925 33.801 2.151 31.650 •91 1926 13.081 7.365 5.716 V> 1927 2.713 5.071 — 2.358 1? 1928 2.178 2.168 10 Insgesamt 1920— -1928 99.798 26.261 73.533 LANDWIRTSCHAFT UND KOLONISATION. Neuer Bodenkauf. Die PLDG. kaufte 600 Dunam Pflanzungsboden nördlich von Jaffa. Die Landwirtschaftsschule „Mikweh Israel44, Am 15. November begann das neue Schuljahr. 70 neue Schüler, darunter 30 aus dem Ausland, wurden aufgenommen. Erweiterungen sind geplant in der Geflügel- und Bienenzucht. Versuchsstation. Diese hat am 1. Oktober in Rechoboth eine Abteilung für Pflanzungskulturen unter Leitung von S. D. Oppenheimer eröffnet. Sie soll sich insbesondere mit den Zitruskulturen beschäftigen. Die große Pflanzungsgesellschaft Lord Melchetts. Die Ziko berichtet: Tel-Mond (Mond's Hügel) ist der Name der äußersten Siedlung im Norden der Sarona-Ebene. Die Siedlung liegt auf dem Boden der Palestine Plantation Company (der Gründung von Sir Alfred Mond, jetzt Lord Melchett), 5 km vom Meer entfernt, nördlich von Kfar-Saba. Der größte Teil des Bodens der Gesellschaft ist für Pflanzungen geeignet. Auch die geplante Straße Kfar-Saba—Ghedera wird über Tel-Mond führen. Bisher wurden zirka 1000 Dunam des Bodens tiefgepflügt. Zwei schwere Traktoren von je 220 PS waren einige Monate ausschließlich mit dem Tiefpflügen beschäftigt. Für die Pflanzung sind in den jüdischen Mädchenfarmen bereits 40.000 Setzlinge erworben worden. Die Gesellschaft wird in diesem Jahre eine eigene Baumschule auf einer Fläche von 60 bis 70 Dunam einrichten. Gleichzeitig mit den Ameliorationsarbeiten wurde auch mit der Errichtung von Wohnhäusern und Wirtschaftsräumen für die Arbeiter begonnen. Die Häuser werden aus Tarnolit und Holz mit doppelten Wänden gebaut; sie sind so konstruiert, daß sie von Ort zu Ort transportiert werden können, da man beabsichtigt, alljährlich nach Beendigung der Arbeit an einem Orte das ganze Lager nach einer neuen Arbeitsstätte zu verlegen. Jedes Haus enthält zwei Zimmer und einen Speicher. An anderen Einrichtungen sind zu erwähnen Kalt- und Warmwasserinstallationen im Baderaume, ein Speisesaal für 50 Personen, Leseräume und Magazine. Die Zahl der Arbeiter, die gegenwärtig von der Gesellschaft beschäftigt werden, beträgt 80 und wird später auf 150 erhöht werden. 500 Dunam des Bodens sollen für die Ansiedlung von 100 Arbeiterfamilien reserviert werden, wobei der Boden durch den Keren Kajemeth in Erbpacht gegeben werden soll. — In der „Jüdischen Rundschau" Nr. 92 schreibt die Berichterstattern! Frau G. A.-G. über

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