Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 12 (1929)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1929)
- Article
- Die Zahlen und Sprachen der Kolelim [Nachricht]
- Date
- 1929-12-01
- Page
- Seite 42 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 1× ep/1047930
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„sephardischen" Juden griechisch, serbisch, bulgarisch. Einzelne sephardische Juden sprechen natürlich auch andere Sprachen, hier sind aber nur Gruppen aufgezählt. Von den aschkenasischen Juden, welche zwei Drittel der jüdischen Bevölkerung ausmachen, sprechen die meisten jüdisch in den verschiedenen Dialekten, vielfach außerdem noch, je nach Herkunft, russisch, polnisch, tschechisch, rumänisch, deutsch, holländisch usw. All diese Sprachen treten natürlich vollkommen zurück vor der hebräischen, welche die Sprache der Verständigimg, des Lebens, der Erziehung und damit der Zukunft geworden ist. Bei der Zählung der Regierung (5683) gaben 96% der Juden Hebräisch als ihre Sprache an. Die Schätzung der Exekutive. Etwas abweichend von den Angaben Ben Zwi sind jene der Zionistischen Exekutive in dem statistischen Handbuch des Keren Hajessod. Darin wird folgende Schätzung für 1929 gegeben: Zahl % 117.000 72 Sephardisch und Orientalisch: 23.000 14 9.000 6 6.000 4 2.000 1 Andere orientalische Herkunft . 8.000 5 165.000 100 WANDERUNG. August. Einwanderer 319 (darunter 265 Juden, 51 Christen, 3 Moslim); Auswanderer 217 (davon 151 Juden). September. Einwanderer 812 (davon 602 Juden, 199 Christen, 10 Moslim); Auswanderer 103 (davon 68 Juden). Unter den 199 Christen befanden sich 100 britische Polizisten aus England. Die Unterbringung der Einwanderer des III. Quartals. Hierüber berichtet die „Ziko": Die neuen jüdischen Einwanderer, die vom 1. Juli 1929 bis zum 31. Oktober 1929 auf Chaluzim-Zertifikate nach Palästina gekommen sind, haben sämtlich Arbeitsplätze zugewiesen erhalten. Von den Einwanderern fanden 277 (21%) in den Städten Tel-Aviv, Haifa und Jerusalem Aufnahme, während die überwiegende Mehrheit in den landwirtschaftlichen Kolonien und Siedlungsgruppen untergebracht werden konnten. Insgesamt sind während dieser Zeit 1290 Einwanderer auf Zertifikate (darunter 301 Jemeniten) in das Land gekommen. — Auf die einzelnen Orte verteilen sich die Neuankömmlinge folgendermaßen: Rechowoth 191, Petach-Tikwah 170, Ness-Zionah 150, Chederah 127, Tel-Aviv 113, Haifa 91, Benjamina 81, Jerusalem 68, Kinereth 35, Jag'ur 30. Die übrigen Einwanderer wurden einzeln und in kleineren Gruppen einer Reihe anderer Siedlungen im Lande zugeteilt. 5800 neue Zertifikate angefordert, 2300 bewilligt. Diese Anforderung erfolgte durch die Exekutive auf Grund genauer Berechnungen über die Arbeitsmöglichkeiten. Zirka 2000 Arbeiter sollen in verschiedenen städtischen Unternehmungen verwendet werden, ebensoviel bei Regierungsarbeiten (Kischonentsumpfung, Straßenbau usw.), ferner zirka 2000 für Kolonien (550 in bestehenden Pflanzungen, der Rest in neuen, wovon 13.240 Dunan im laufenden Halbjahr angelegt werden dürften). Die Regierung bewilligte vorläufig 2300 und behielt sich eine neue Überprüfung nach drei Monaten vor. Die Wanderbewegung 1920—1928. Wir haben wiederholt die Ziffern hierfür ge-