Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 12 (1929)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1929)
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1929-06-01
- Page
- Seite 58 (sequence 1)
- Language
- German
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Zeitschriften. Hadar. Bd. II, Nr. 3, 4, 5. Jaffa. Hamizpeh. Nr. 5. Warschau. Haschomer Hazair. III, Nr. 8/11 (hebräisch). Warschau. Mischar we Taasjah. Nr. 3, 4 (Haifa), Nr. 5. (Ausstellungsnummer.) Palestine. II, Heft 4, 5. Editions Rieder, Paris. Palestine and Near East. Nr. 4/5 (Haifa), Nr. 6. (Ausstellungsnummer.) Palestine Commercial Bulletin. VI, Nr. 4. Jerusalem, April 1929. Pioniere und Helfer. Her. „Wizo". London, April 1929. Palästina-Mitteilungen der Evang. Karmel-Kommission. Jahrg. 17, Nr. 4/5. Thiemendorf. Nation und Staat. II, Nr. 7, 8. Verlag Braumüller, Wien. Die Welt des Islams. Herausg. von Prof. Dr. G. Kampf fmeyer. Bd. 11, Heft 3/4, Berlin. Israel. Bd. IV, Heft 1 und 2. Livorno (ital.). The Menorah Journal. 1929, April, Mai. BESPRECHUNGEN. Modern Palestine von Dr. A. S. W a 1 d s t e i n, Chicago. Verlag Bloch Publishing Co., New York, 1927, 222 S. — Seit langem empfinden alle, die ein Interesse an den Problemen des jüdischen Wiederaufbaues in Palästina nehmen, den großen Mangel einer zusammenfassenden, objektiven Darstellung der Entwicklung in Palästina, aus der sich ein Unkundiger über den Stand der Dinge im neuzeitlichen Palästina sicher und verläßlich orientieren könnte. Neben Reiseberichten, die sich meist amüsant und interessant lesen lassen, die vielleicht einmal das eine oder andere Gebiet in etwas eingehenderer Sachdarstellung behandeln, die aber kein Gesamtbild der Entwicklung geben, haben wir nur kurze Darstellungen des einen oder anderen Komplexes, die aber allesamt bestimmten Zwecken dienen und nicht so ganz als objektiv gewertet werden können. Man kann allerdings hierbei fragen, wie weit überhaupt bei solchen Darstellungen aus der Gegenwart oder jüngsten Vergangenheit eine Objektivität möglich ist, da doch jeder, der eine solche Darstellung gibt, irgendeiner Partei oder Richtung angehört oder sich mindestens kaum von den Einflüssen der Beteiligten und Interessierten freimachen kann. Wobei man noch gar nicht an die ausgesprochen tendenziösen Reiseschilderungen gewisser im Auto und in Windeseile das Land durchfliegender Besucher des Landes zu denken braucht. Hierzu kommt noch, daß die Entwicklung in Palästina so schnell fortschreitet, daß alles, was da geschrieben wird, schon wieder von den neuesten Geschehnissen überholt ist, wenn die Darstellung die Druckerpresse verläßt. Immerhin sollte doch einiges an Material vorhanden sein, das man dem, der sich von Tagesmeinungen möglichst unbeeinflußt orientieren will, mit Ruhe und ohne Gewissensbedenken in die Hand geben könnte. Eine solche Schrift liegt uns vor, allerdings in amerikanischem Englisch und auch schon aus dem Jahre 1927. Der Verfasser, A. S. Waldstein in Chikago, sagt selbst in der Einleitung des 222 Seiten umfassenden Buches, daß dieses nicht etwa das Resultat einer bloß flüchtigen Autotour durch verschiedene Plätze, heilig oder unheilig, sei, ebensowenig eine von Sentimentalität oder Romantik eingegebene Schilderung, sondern das Resultat einer Beobachtung während eines dreizehnjährigen Aufenthaltes im Land und Anteilnahme an seinem Leben auf den verschiedensten Gebieten. „Es zielt