Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 12 (1929)
- Issue
- Heft 4-5 (April 1929)
- Article
- Die Geflügelzucht [Nachricht]
- Date
- 1929-04-01
- Page
- Seite 82 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Mentioned entities
- Haifa 1× ep/1047930
- Safed 1× ep/1046078
- Tiberias 1× ep/1048138
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teilt wurden. Sie haben sich rasch akklimatisiert. Die Aufzucht ist in allen drei Siedlungen in starkem Fortschreiten begriffen und die Kücken werden unter unsere sämtlichen Siedlungen verteilt werden. Die Aufzucht besserer Geflügelrassen in allen unseren Kolonien wird hierdurch in starkem Maße beeinflußt werden. {Bisher hatten sich noch keine ausländischen Kücken akklimatisiert.) Aufforstung. Anläßlich der Anwesenheit von Mr. Baker, dem Gründer der "Weltliga „The Man of the Trees", wurde unter Protektorat der Behörden ein Zweig dieses Vereines in Jerusalem gegründet zwecks Propaganda für die Baumpflanzung. Mr. Baker will selbst einen größeren Betrag dafür aufbringen. — Der „Einstein"-Wald, der anläßlich des 50. Geburtstages des großen Forschers gestiftet wurde, wird in Kirjath Anawim gelegt werden. Die Bananenzucht. In einem Artikel in Nr. 2 von „Hadar4i gibt A. Grasowsky folgende Ziffern an: Fläche unter Banane nkultur 1928 in Düna m Sorte Gavendish Sorte Baladi zus. Bemerkungen Jericho ....... 502 12 514 100 Dunam in Vorbereitung Jaffa-Ramleh ..... 670 5 675 300 Dunam in Vorbereitung Gaza.........15 10 25 Haifa, Akko, Nazareth . . 58^2 32 7OV2 Tiberias, Safed..... 2501/2 — 2501/a 250 Dunam in Vorbereitung Beisan........ 47 47 94 150 Dunam in Vorbereitung Tulkarem, Jenin, Nablus .8 1 9 1551 87 1638 Zirka 800 Dunam in Vorbereitung Diese 1600 Dunam bringen airka 2000 t hervor. (Im Jahre 1922 waren erst 64 Dunam Bananenpflanzungen vorhanden.) Böden, welche sauer, stark sandig, zu feucht und schwer sind, eignen sich nicht, am besten ist warmer, gut entwässerter, feuchter und tiefer Lehm, der genügend Humus, Kalk und Pottasche enthält. Besonders letztere spielt bei Bananen eine große Rolle. Arabische Kolonisation. Im „Dawar" vom 11. Februar 1929 berichtet Zwi Wolf darüber, daß die transjordanische Regierung die Fidinböden an der Hedjasbahn, zirka 100.000 Dunam besiedelt. Der Boden wird ohne Zahlung abgegeben, die Siedler drei Jahre von der Steuer befreit, die Wasserversorgung beigestellt suw. Die ersten Ansiedler seien Mugrabis Emigranten aus Tripolis und Bengasi. Wolf vergleicht diese günstigen Bedingungen mit der Haltung der palästinensischen Regierung gegenüber der jüdischen Forderung nach Staatsländereien. Wolf meint, daß bei jener Ansiedlung die Effendis, die das Geld vorschießen, bald die Herren der Ländereien sein werden. STÄDTE. Jerusalem. Subvention der Regierung. Die Stadt erhielt neuerlich eine Subvention von 12.000 £.