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Palästina · 1929-04-01 · Heft 4-5 (April 1929) · p. Seite 81

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Journal
Palästina
Volume
12 (1929)
Issue
Heft 4-5 (April 1929)
Article
Eine neue Siedlung "Hadar" in der Saronebene [Nachricht]
Date
1929-04-01
Page
Seite 81 (sequence 2)
Language
German
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Pflanzarbeit bereits begonnen werden konnte. Der Boden gehört kanadischen Einwanderern. Zunehmende Stimmung für Mosehawim. Aus den beiden großen Kwuzoth En Charod und Tel Josef verließen je zirka 25 Personen die Gemeinschaft, da sie für die Form der Mosehawim (Einzelbausiedlungen, genossenschaftlich zusammengeschlossen) sind. Aus der Kwuzah Sarona wurde die Hälfte der Mitglieder aus demselben Grunde ausgeschlossen. Die Konsolidierungsarbeiten. Im Zuge der Konsolidierung wurden einige Siedlungen, die zu klein sind, um je zu reüssieren, aufgelassen, und zwar Tireh bei Haifa (510 Dunam, 18 Personen), Ruschmieh auf dem Karmel, Har Kinereth bei Kinereth (8 Personen). Ferner wurde in einigen Kolonien die Zahl der Siedler, die in Anbetracht der verfügbaren Fläche zu groß war, herabgesetzt. So in Kfar Gideon von 37 auf 30, in Tel Josef von 120 auf 90, ein gleiches Vorgehen wurde für Ghittin beschlossen, falls keine Bewässerung beschaffbar wäre. Hulda wird keine Unterstützung des KH gezahlt, da hier keine Aussicht auf Selbsterhaltung besteht, solange nicht eine größere Fläche und Bewässerung zur Verfügung stünde. Es sind gegenwärtig in Hulda 35 Personen auf 1115 Dunam. Auch Scheich Abrek soll aufgelassen werden. (Diese Maßnahmen stehen im Einklang mit den Ansichten der Expertenkommission. Die Red.) Arbeilen in den Kolonien. Das Landwirtschaftliche Departement der Zionistischen Exekutive hat der Kolonie Kfar M1 a 1, der vom KKL ein Brunnen gebaut wurde, die Möglichkeit gegeben, 300 Dunam mit Orangen zu bepflanzen. Dadurch werden weitere 40 Siedler (bisher 196) angesiedelt werden können. — In Nachlath J e h u d a wurde die Bepflanzung weiterer 80 Dunam ermöglicht. — In den Kolonien Merchawja, Kfar Gideon und M e s r a wurde teils durch Zuwendung von weiteren Ländereien (Schunem), teils durch Verminderung der Siedlerzahl die Fläche unbewässerten Bodens auf 150 Dunam pro Familie erhöht. Auch in Gewa und Markenhof wurden Möglichkeiten zur Bewässerung größerer Flächen als bisher gegeben. (Bezüglich der Notwendigkeit der Zuweisung von Boden an Merchawia siehe den Artikel über diese Kolonie in Nr. 2/3. Die Red.) Mädchenfarmen. Im Zuge der Konsolidierungsarbeiten wurde entsprechend der Vorschläge der Expertenkommission beschlossen, sich auf die drei Mädchenfarmen in Schchunath Borochow, Nachlat Jehuda und Petach Tikwah zu beschränken. Die Farm in Ghedera wurde aufgelassen. Außer den drei genannten besteht noch die neue Farm in Ness Zionah, ferner die landwirtschaftliche Mädchenschule in N a h a 1 a 1. Versuchsstation. Nach langjähriger Arbeit wurden für Weizen, Gerste und Mais geeignete, bessere (ertragsreichere) Sorten gefunden und an die Siedlungen verteilt, ferner neue Versuche mit Kartoffeln und Kohl begonnen. — In Zusammenarbeit mit dem Empire Marketing Board sind Experimente über die Kälberfütterung gemacht worden, als deren Resultat die Kosten für die Aufzucht eines Kalbes bis zum Alter von sechs Monaten um zirka 40% herabgesetzt werden können. (Wir haben über die bisherige, viel zu teure Kälberaufzucht berichtet in Nr. 10/11 1927, Report Dr. Orr; über die Erfolge der Versuchsstation schrieb bereits Dr. Karl Schwager in Nr. 2/3 1929, S. 15.) — Der KKL kaufte für die Versuchsstation 1150 Dunam bei Ness Zionah; dort werden die Felder der zentralen Station des Departements angelegt werden. In Rechoboth wurden zirka 250 Dunam erworben, auf denen die Büros und Laboratorien errichtet werden sollen. Die Geflügelzucht. Mr. Morrison aus Südafrika hat 42 reinrassige Leghornkücken geschenkt, die in vorzüglicher Verfassung ankamen und unter drei Siedlungen ver-

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