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Palästina · 1929-04-01 · Heft 4-5 (April 1929) · p. Seite 80

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Journal
Palästina
Volume
12 (1929)
Issue
Heft 4-5 (April 1929)
Article
Das Jahr 1928 [Nachricht]
Date
1929-04-01
Page
Seite 80 (sequence 2)
Language
German
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Der Anteil der jüdischen Einwanderer an der Gesamteinwanderung Palästinas betrug im Jahre 1928 70%, im Jahre 1927 75%, im Jahre 1926 95%. An der Auswanderung waren die Juden im Jahre 1928 mit 68%, 1927 mit 75%, 1926 mit 80% beteiligt. In Prozenten der Einwanderung betrug die Auswanderung 1922: 19, 1923: 47, 1924: 16, 1925: 6, 1926: 56, 1927: 187, 1928: 100. Bloß im Jahr 1927 überstieg also die Auswanderung die Einwanderung. In den drei Krisenjahren 1926 bis 1928 zusammen wanderten ein: 17.971 Juden, aus: 14.614, so daß die Krisenjahre doch mit einem Plus von 3357 Einwanderern schließen. Insgesamt wanderten 1922 bis 1928 ein: 79.891 Juden, aus: 23.769. Überschuß 56.122 Köpfe. Die Ziffern für die jüdische Wanderung in den einzelnen Jahren sind: Jahr Einwanderer Auswanderer 1922 ....... 7.844 1.503 1923 ....... 7.420 3.465 1924 ....... 12.856 2.037 1925 ....... 33.800 2.150 1926 ....... 13.080 7.365 1927 ....... 2.713 5.071 1928 ....... 2.178 2.178 Zusammen . . . 79.891 23/769 Jänner 1929. Einwanderung: 501 (352 Juden, 101 Christen, 48 Moslem); Auswanderung: 125 (89 Juden, 36 Moslem). Neue Bestimmungen für Bemittelte. Im Verlaufe der bisherigen Verhandlungen um die Gewährung von Erleichterungen für bemittelte Einwanderer hat die Regierung inzwischen zugestimmt, daß folgende Kategorien von bemittelten Einwanderern die Einreiseerlaubnis erhalten können: Gelernte Fachhandwerker mit einem Kapital von 250 £, Angehörige freier Berufe mit einem Kapital von 500 f, Personen ohne bestimmte Berufe mit einem Kapital von 1000 £. — Letztere Bestimmung würde eine Erhöhung auf das Doppelte gegenüber der bisherigen Vorschrift bedeuten. Die Z. E. hat deshalb dagegen Einwände erhoben und die Verhandlungen schweben noch. LANDWIRTSCHAFT UND KOLONISATION. Neue Orangenpflanzungen. Im palästinensischen Gesellschaftsregister wurde vor kurzer Zeit e*ine neue Orangenpflanzungsgesellschaft „Raschal" eingetragen, die nordöstlich der Siedlung Herzliah gelegen ist. Die Gründer der Gesellschaft wohnen in New York und haben die Ausführung der Pflanzungsarbeiten der Gesellschaft „Jachiii", dem landwirtschaftlichen Unternehmungsbüro der Arbeiterorganisation, übertragen. Mit der Bearbeitung der Böden wurde bereits im letzten Winter begonnen. 200 Dunam sind schon mit jungen Bäumen bepflanzt. Eine neue Siedlung „Hadar" in der Saronebene. In der Ebene Saron, in einer Entfernung von 15 km von Tel-Aviv, wurde eine neue Siedlung „Hadar" angelegt, die in erster Linie Orangenbau betreiben wird. Die Bodenfläche, die gegenwärtig kultiviert wird, beträgt 1600 Dunam und soll später auf 4000 Dunam erweitert werden. Die neue Siedlung grenzt an das Gebiet von Ain Chaj, Ramataim und Magdiel und ist in dem Bewässerungsplan der Audjabewässerung miteingeschlossen. Die Kuschane (Grundbesitztitel) für die einzelnen Parzellen sind schon ausgegeben worden, so daß mit der

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