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Palästina · 1929-02-01 · Heft 2-3 (Februar 1929) · p. Seite 70

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
12 (1929)
Issue
Heft 2-3 (Februar 1929)
Article
Die Pflanzungen bei Jericho [Nachricht]
Date
1929-02-01
Page
Seite 70 (sequence 2)
Language
German
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blieben noch einige 10.000 Dunam guten, nicht alkalischen Bodens übrig, die mangels Bewässerung nicht genutzt werden könnten. Boden: Dieser ist hauptsächlich tiefer Lehm, reich an Kalk, mit hohem Gehalt an wasserlöslichen Salzen. Er kann als salziger Boden angesprochen werden. Das Salz müßte ausgewaschen werden. Es wäre nötig, Wasser aus dem Jordan zu pumpen und Dränagekanäle zu legen. Das käme aber zu teuer. Klima: Dieses ist subtropisch, mild im Winter, heiß im Sommer. Transport: Dieser ist mangels Bahnverbindung so teuer, daß ein Export von Früchten nicht in Betracht kommt. Pflanzungen: Es gibt 22.000 Zitrusbäume. Die Früchte werden in der Nähe verkauft. Den höchsten Ertrag geben die Bananen. Die Erträge sind: Im zweiten Jahr 800, im dritten Jahr 1200, im vierten und fünften Jahr 2000 bis 2500 kg pro Dunarn. Die Bananen werden zu 20 bis 30 Müs pro Kilogramm in Jerusalem verkauft. Die Dattelpalme war verschwunden und wurde erst wieder in den letzten Jahren angepflanzt. Der Salzboden ist für sie sehr geeignet. Die Palmen brauchen weniger Wasser als Bananen. Trauben werden in verschiedenen Sorten gezogen. Sie reifen früher als in anderen Gegenden. Außerdem gibt es noch Granatäpfel, Loquaten, Oliven, Äpfel und andere Obstbäume. — Die Regierung hat in Jericho eine kleine Versuchsstation für subtropische Früchte Mitte 1927 errichtet. Ans dem Pflanzungsgebiet. Unter diesem Titel berichtet die „Ziko": Die Bodenfläche der Siedlung Rechoboth hat sich im Laufe der letzten drei Jahre ständig vergrößert. Sie beträgt jetzt etwa 14.000 Dunam, die überwiegend mit Orangen bepflanzt sind. Doch gibt es auch noch größere Weinkultureu. Ein Teil der letztens erworbenen 2200 Dunam des Dorfes Agar gehört dem Keren Kajeineth., die übrigen Böden sind im Besitze von Gesellschaften und Privatpersonen, die die Pflanzungen zum Teil von Fachleuten bearbeiten lassen. Der Aufschwung in Rechoboth zeigt sich in dem Plan, einen öffentlichen Garten mit Sport- und Spielplätzen und Amphitheater anzulegen. Bei Rischon Lezion sollen in nächster Zeit 500 Dunam Pardess gepflanzt werden. — Die Landwirte, die von der PICA Anleihen zur Anlage von Weingärten erhalten haben,, werden demnächst mit ihrer Arbeit beginnen. Die Verkäufe aus den Baumschulen an die Regierung. Das Landwirtschaftsdepartement der Regierung kaufte bei den Arbeiterinnenwirtschaften 100.000 Baumpflänzlinge für die Aufforstungsarbeit bei Tiberias, Bab el Wad und anderen Orten. Steuererleichterungen für Ölbaumhesitzer. Infolge der schlechten Ertrage der Ölbäume im Bezirke Jerusalem hat die Regierung die Olivenernte in diesem Jahre vom Oscher befreit. Die Kolonie Petach Tikwah. Die größte und, wenn man den ersten Gründungsversuch 1379 in Anschlag bringt, älteste Kolonie hat in einem Memorandum an den High Commissioner folgende Zahlen ihrer Entwicklung in den letzten Jahren angegeben: Winter 5689 Frühjahr 5687 Einwohner....... 10.000 Seelen 10.000 Seelen Gesamtbodenbesitz .... 40.000 Dunam 30.000 Dunam Alte Pardessim..... 6.000 Dunam 6.000 Dunam Neue Pardessim..... 4.500 Dunam 2.500 Dunam Mandeln........ 4.000 Dunam 6.000 Dunam Wein......... 1.000 Dunam 1.200 Dunam Ölbäume ....... 500 Dunam 700 Dunam Ackerland....... 10.000 Dunam 9.000 Dunam

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