Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 12 (1929)
- Issue
- Heft 2-3 (Februar 1929)
- Article
- Die Verbindung mit Irak [Nachricht]
- Date
- 1929-02-01
- Page
- Seite 69 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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bindung über Amman, die auch die Post mit sich führt, vollkommen ausgebaut wurde und die Fahrzeit kaum zwei Tage beträgt. Es besteht der Plan, daß auch die Eisenbahnverbindung nach Bagdad denselben .Weg, wie heute die Autolinie, nehmen soll. — „Palestine Weekly" weisen in Nr. 458 auf die ungemeine Bedeutung des Transitverkehrs über die neue Route nach Irak und Persien hin, wegen welcher die französisch-syrische Konkurrenzlinie sehr große Anstrengungen macht. Von Syrien wurden 1927 nach Persien um eine Million, nach Irak um 28 Millionen Franken Güter expediert. Es ist zweifellos, daß der Verkehr, soweit es sich um solchen mit England handelt, fortan über die neue Route, die nur durch englisches Mandatsgebiet führt, gehen wird. Die Bahnlinie Beirut—Haifa. In Nr. 11/12 1928, S. 535, berichteten wir, daß die französische Regierung in Syrien von dem Plan des Baues abgekommen ist, und äußerten Zweifel über die Endgültigkeit des Unterbleibens des Baues dieser wichtigen Linie. Wie die „Ziko" kürzlich meldete, hat sich eine private Gesellschaft der syrischen Regierung um die Konzession für einen Bahnbau Tripolis—Ras el Nakura (palästinensische Grenze) angesucht. Tarifnachlässe für die Ausstellung. Die Schiffsagenturen haben für die Ausstellung in Tel-Aviv (S. Nr. 1, S. 49) Ermäßigungen von 30 bis 50% an Frachtgebühren und 25% der Personenfahrpreise für alle von Triest ausgehenden Linien gewährt. Die Zahl der Molorf ahrzeuge. Diese wird in der „Motor"-Nummer von „Palestine and Near East" mit 2206 angegeben, wovon nur 10% nicht amerikanische Wagen sind. Im Jahre 1928 wurden 763 Wagen eingeführt. In einer Besprechung der Industriellen mit Mr. Stead, Leiter des Handelsdepartements, wurde Beschwerde darüber geführt, daß das Höchstladegewicht für Lastautos mit vier Rädern nur mit 1500 kg bestimmt sei. Dies sei wahrscheinlich geschehenum die Bahnen vor der Konkurrenz der Aut03 zu schützen. WANDERUNG. November 1928. Einwanderer 247 (darunter 185 Juden. 58 Christen und 4 Mohammedaner). Auswanderer 385 (darunter 167 Juden). Dezember 1928. Einwanderer 261 (darunter 187 Juden, 60 Christen, 14 Mohammedaner). Auswanderer 178 (darunter 99 Juden). Die neue Chaluzeinwanderung. Mehrere hundert Chaluzira sind auf Grund der neu ausgegebenen Zertifikate nach Palästina unterwegs. Der erste Transport, 108 Chaluzim, kam am 21. Jänner mit dem Schiffe „Sinai" an und wurde herzlich begrüßt. LANDWIRTSCHAFT UND KOLONISATION. Die Pflanzungen bei Jericho. Wie bekannt, ist die Gegend von Jericho infolge Vorhandenseins von Wasser gleich einer Oase inmitten einer öden Gegend. Agr. Grasowsky hat vor einiger Zeit in „Palestine and Near East" (Nr. 13/1928) eine Studie über Jericho veröffentlicht, der wir folgendes entnehmen: Wasser: Die Quellen bei Jericho liefern zusammen zirka 3100 m3 pro Stunde, das sind 25 Millionen Kubikmeter pro Jahr. In Jericho erfordert ein Dunam bepflanztes Land durchschnittlich 1500 m3 pro Jahr, daher würde das Quellwasser bei genau regulierter Verteilung bloß für 17.000 bis 18.000 Dunam Gärten reichen. (Heute kann nur ein Teil zu subtropischen Pflanzungen benützt werden wegen der Kosten.) Außer jenen 18.000 Dunam