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Palästina · 1929-01-01 · Heft 1 (Januar 1929) · p. Seite 58

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Journal
Palästina
Volume
12 (1929)
Issue
Heft 1 (Januar 1929)
Article
Die jüdisch-philanthropischen Anstalten [Nachricht]
Date
1929-01-01
Page
Seite 58 (sequence 2)
Language
German
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Außer den amerikanischen Beiträgen fließen an die Jerusalem-Anstalten auch solche aus Europa, die aher nicht erfaßt worden sind. Jedesfalls glauben wir annehmen zu können, daß für jüdische philanthropische Anstalten nach Palästina nicht weniger als £ 200.000 einfließen, wahrscheinlich aber mehr, weil kaum anzunehmen ist, daß aus Jerusalem selbst irgendein nennenswerter Teil des Jahresverbrauchs von £ 850.000 stammt. Ein Denkmal für Trumpeldor. In Palästina hat sich ein Komitee gebildet, welches den Bildhauer Melnikoff mit der Ausführung eines großen Denkmals für den im Februar 1920 bei der Verteidigung der Chaluz-Kolonie Tel-Chai gegen einen angreifenden arabischen Schwärm gefallenen Joseph Trumpeldor betraut hat. Das Denkmal wird am zehnten Jahrestage des Todes Trumpeldors über seinem Grabe und den Gräbern seiner gefallenen Mitkämpfer enthüllt werden. Die Zahl der Kinos. Während die Zahl der Kinos vor acht Jahren in ganz Palästina nur vier betrug, gibt es heule in den Städten Tel-Aviv, Jerusalem, Petach Tikwah und Haifa mehrere Kinos und je eines in den kleineren Orten, wie Chederah, Sichron, Jakob, Afule, Akko, Tiberias, Safed, Ramalla, Nablus, Gaza, Rechowoth. Tel-Aviv allein besitzt fünf Kinotheater, Jerusalem ein ständiges und zwei Freilichtkinos, die nur im Sommer benützt werden. Haifa hat fünf Sommer- und drei Winterlichtspiele. Großer Brand in Jaffa. Am Nachmittag des 2. Dezember brach im Basar von Jaffa ein großer Brand aus. Wie in früheren Fällen, eilten auch diesmal die Tel-Aviver Polizei und die Tel-Aviver freiwillige Feuerwehr zur Brandstätte und nahmen die Rettungsarbeiten energisch auf. Der Wind begünstigte die Ausbreitung des Feuers, so daß innerhalb von zwei Stunden 13 Laden ausbrannten, darunter eine Mühle, die vollständig zusammenstürzte. Der Verlust von Menschenleben ist nicht zu beklagen. Das protestantische Bibelforschungsinstitut. Dieses hat eine anonyme Spende in Form eines Landstückes auf dem ölberg erhalten, auf dem sich, sobald die Mittel vorhanden sein werden, ein Haus mit Garten und Kapelle erheben soll. Bisher hatte die protestantische Kirche auf dem ölberg noch keinen Besitz gehabt. FONDS UND INSTITUTIONEN. Keren Hajessod. Einnahmen: November 1928: £ 27.682, davon 10.422 aus USA. Keren Kajemeth. Neuer Bodenkauf. Das Direktorium hat beschlossen, weitere 400 Dunam Pflanzungsboden in der Nähe von Rechowoth zu kaufen. Ferner wurden dem KKL einzelne Bodenstücke in Herliah, Migdal, Balfouria und auf dem Carmel zum Geschenk gemacht. Von den 33.000 Dunam Haifabaiterrain überließ der KKL der Regierung 2000 Dunam zur Errichtung von Eisenbahnwerkstätten, wofür der KKL 10.000 Dunam Dünenboden erhielt. Die Bodenkäufe des KKL in den letzten IV2 Jahren. Die „Ziko" berichtet: Auf der Lehrertagung, die am 11. und 12. Dezember in Ben-Schemen durch den Keren Kajemeth veranstaltet wurde, gab der Direktor des Keren Kajemeth, Herr Ussischkin, folgende Einzelheiten über die Bodenkäufe bekannt, die seit der ersten Zusammenkunft dieser Art vor IV2 Jahren in Kfar Jeladim vorgenommen wurden. Die neuen Bodenkäufe sind folgende:

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