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Palästina · 1929-01-01 · Heft 1 (Januar 1929) · p. Seite 48

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
12 (1929)
Issue
Heft 1 (Januar 1929)
Article
Die Entwicklung der Landwirtschaftlichen Schule in Mikveh Israel [Nachricht]
Date
1929-01-01
Page
Seite 48 (sequence 2)
Language
German
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ist, ihre Herde von der im Lande vorkommenden Abortuskrankheit vollständig zu befreien. Außer den Arbeitern sind auch 20 Arbeiterinnen beschäftigt. Die Landwirtschaftliche Mädchenschule in Nahalal. Mitte September begann das neue Schuljahr mit 68 Schülerinnen (gegen 59, bezw. 40 in den Vorjahren). Mit Ausnahme einzelner Maturantinnen waren es durchweg Mädchen, die schon landwirtschaftlich gearbeitet hatten. Von diesen 68 Schülerinnen sind 36 neue. — In die Wasseranlage der Schule investierte die „Wizo" bisher £ 1300, die von der Kolonie zurückgezahlt werden sollen. Der Arbeitsbedarf der neuen Orangenpflanzungen. Dr. W. Brünn, Direktor der „The Jaffa Plantations Ltd." (der in unserer Zeitschrift, Heft 8/9 1927 unter dem Titel „Mittelstandskolonisation44 über diese Gesellschaft geschrieben hat), veröffentlicht in der „Jüdischen Rundschau44 einen Artikel über die Wirkung der Entwicklung der Orangenkultur auf dem Arbeitsmarkt in Palästina. Er bezieht sich auf die Broschüre von Viteies (siehe Nr. 8/10, S. 443) und dessen Angaben über die Zahl der beim Orangenbau nötigen Arbeitskräfte. Diese, meint Dr. Brünn, seien zu niedrig angegeben. Denn es handelt sich nicht nur um die rein landwirtschaftlichen Arbeiten, sondern auch um Handwerker, Montage-, Bauusw. Arbeiter bei der ersten Anlage. Brünn berechnet, daß bei der Anlage der 7100 neuen jüdischen Orangenpflanzungen direkt zirka 850 Arbeiter beschäftigt wurden, dazu kommen noch indirekt jene, die für Lieferungen aus der jüdischen Industrie (z. B. Zement) von den Pflanzern beschäftigt wurden. Brünn schätzt, daß von jüdischer Seite seit Ende 1926 zirka 12.500 Dunam neu angepflanzt wurden, was bedeutet, daß an privatem Kapital hierfür von 1926 bis 1932 zirka 1,000.000 £ investiert sind. Ein Probeexport von Mandeln. Im Juni wurde eine Probesendung von in Palästina erzeugten Mandeln an den „Empire and Marketing Board44 in London zur Begutachtung gesandt. Der Bericht des Empire Marketing Board, den das Regierungsdepartement für Landwirtschaft in der Reihe seiner landwirtschaftlichen Publikationen erscheinen läßt, konstatiert im wesentlichen, daß die Mandeln ziemlich unansehnlich waren und dadurch in ihrem Werte herabgesetzt seien; sie können mit guten spanischen Mandeln nicht verglichen werden. Infolge anderer Vorzüge würden sie sich für eine Verarbeitung in der Zucker- und Konfektindustrie eignen, so daß ein Export wohl lohnend sein könnte. STÄDTE. Tel-Aviv. Die Zahl der Wohnungen. Nach der letzten Zählung gibt es in Tel-Aviv 9720 Wohnungen, wobei Baracken nicht mitgezählt sind. Nur 5 Wohnungen enthalten je 8 Räume und 8 Wohnungen je 7 Räume. 37 Wohnungen haben je 7 Zimmer, 130 je 5 Zimmer, 345 je 4 Zimmer, 323 je 3 Zimmer, 3445 je 2 Zimmer und 4408 Wohnungen nur ein einziges Zimmer aufzuweisen. Die Bevölkerung. Nach der Zählung; vom August gab es in Tel-Aviv....... 36.574 Einwohner Jaffa........ 7.007 Einwohner Zusammen . . . 43.581 Einwohner davon waren 21.607 männlichen und 21.974 weiblichen Geschlechts. Nach dem Alter waren bis 18 Jahre 15.439, über 18 Jahre 28.142.

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