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Palästina · 1929-01-01 · Heft 1 (Januar 1929) · p. Seite 42

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Journal
Palästina
Volume
12 (1929)
Issue
Heft 1 (Januar 1929)
Article
Die Sitzung des Zionistischen Aktionskomitees [Nachricht]
Date
1929-01-01
Page
Seite 42 (sequence 2)
Language
German
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Zusatzresolutionen: 1. Das Aktionskomitee stellt fest, daß § 3 des New Yorker Memorandums den vom Aktionskomitee in seiner Sitzung vom Juli 1928 gefaßten Beschluß in Kraft beläßt, wonach unter der Voraussetzung, daß jede Siedlungsform den Erfordernissen der Wirtschaftlichkeit und der ökonomischen Selbsterhaltung geniigen muß, die Freiheit des Siedlers in der Bestimmung der sozialen Form seiner Wirtschaft (Kwuzah, Moschaw oder eine andere Form) gewahrt werden soll. 2. Das Aktionskomitee nimmt zur Kenntnis die Mitteilung des Präsidenten der Zionistischen Organisation betreffend die Heranziehung von Vertretern der jüdischen Arbeiterorganisationen in Amerika innerhalb der 40% der Nichtzionisten in der Jewish Agency. Belgisches Pro-Palästinakomitee. Dieser Tage hat sich anläßlich der Anwesenheit Prof. Weizmanns in Belgien daselbst ein Pro-Palästinakomitee gebildet, dem zahlreiche Politiker, Professoren, Finanziers usw. angehören. Präsident ist der Senatspräsident Charles Magnette, Sekretär Univ.-Prof. Brächet. Dem Komitee gehört unter anderen auch der bekannte Sozialistenführer und Exminister Emile Vandervelde an, über dessen Besuch in Palästina wir berichtet haben. 80 000 Mitglieder der Knesseth Israel registriert. In der Sitzung des Waad Leumi am 20. November wurden folgende Ziffern über den Stand der Eintragungen für die Knesseth Israel mitgeteilt: Von einer kleinen Anzahl von Siedlungen steht die Zahl der Eintragungen noch aus. Beschlüsse des Waad Leumi. In der Sitzung des Waad Leumi am 28. November wurde beschlossen, das Wahlalter für die Ausübung des aktiven Wahlrechtes auf 20 Jahre festzusetzen. Ferner wurde nach einer längeren Diskussion der Beschluß gefaßt, an dem Entwurf des Wahlgesetzes hinsichtlich des passiven Wahlrechtes festzuhalten, nach welchem nur derjenige als Vertreter des Jischuw gewählt werden kann, der palästinensischer Bürger ist oder ein Gesuch um Einbürgerung eingereicht hat. Entgegenstehende Anträge auf Verleihung des passiven Wahlrechtes an alle Juden in Palästina ohne Unterschied der Staatsangehörigkeit wurden abgelehnt, obwohl sich unter anderen die Herren Kalvarisky und Disengoff mit der Begründung dafür eingesetzt haben, daß es Fälle gebe, in denen die Einbürgerung für die Betreffenden starke wirtschaftliche Nachteile im Gefolge habe. In der Frage der Teilnahme von Vertretern des Jischuw an der Agency wurde der Vorschlag von M. M. Ussischkin angenommen, der Zionistischen Exekutive mitzuteilen, daß der Waad Leumi bereits positiv über seine Beteiligung an der Agency beschlossen habe, aber die praktischen Verhandlungen in dieser Frage bis zum endgültigen Zustandekommen der erweiterten Agency verschiebe. Die von der Zionistischen Exekutive vorgeschlagene Zahl von zwei Vertretern sei aber nicht genügend und der Waad Leumi bestehe nach wie vor auf seiner schon beim Kongreß vertretenen Forderung, 10% der nichtzionistischen Sitze in der Agency dem jüdischen Jischuw in Palästina zur Verfügung zu stellen. In den Städten: In den Siedlungen: Jerusalem Tel Aviv Haifa Tiberias 17 900 28 500 7.500 2.400 Judäa (42) . . . Schomron (19) Emek Jesreel (23) Untergaliläa (16) Obergaliläa (9) . 11.645 2.655 3.518 1.163 671

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