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Palästina · 1928-08-01 · Heft 8-10 (August 1928) · p. Seite 470

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Journal
Palästina
Volume
11 (1928)
Issue
Heft 8-10 (August 1928)
Article
[Nachricht]
Date
1928-08-01
Page
Seite 470 (sequence 2)
Language
German
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470 Palästina, Von Prof. Dr. Hermann Gutte. Verlag Velhagen & Klasing, Bielefeld. Palästina. Von Fritz.Hoppe. Verlag Velhagen & Klasing, Bielefeld. Expansion ot the Orange Industry in Palestine by Harry Viteies (Bulletin of the Palestine Economic Society, Bd. III., Heft 1, Tel-Aviv. Die Welt des Islams. Herausgegeben von Prof. Dr. K. Kampffmeyer. Bd. IL, Heft 1/2. Deutsche Gesellschaft für Islamkunde, Berlin. Statistics of Imports, Exports and Shipping for 1927, Department of Customs, Excise and Trade, Jerusalem. Department oi Education (Government of Palestine) Annual Report 1926/27. Jerusalem, Selbstverlag, P. 0. B. 404. Agricultural Leaflets, Government of Palestine IV/11 Prospects of Banana Cultivation in Palestine by Geo M. Odium, IV/13 A Report on the Fruit Inspection Service by A, C. Shill, V/2 Economic Calf-Rearing by J. A. Crichton. Report of the Joint Palestine Survey Commission, London. The Central Bank of Cooperative Institutions in Palestine Lim. First Annual Report, London. Selbstverlag. The Palestine Jewish Plantations Trust by Joshua Hankin, 1927, Tel-Aviv. Das Tote Meer. Von Dr.. Stefan Löwengar t. Abdruck aus »Zeitschrift für praktische Geologie«, Halle a/S., 1928, Heft 6. 15 Jahre Palästina-Arbeiterfonds. Von M. Neustadt (mit Vorrede von S. K a - plansky und 18 Abbildungen), Tel-Aviv POB 15/jüdisch, Preis Doli. —.40. Taikidi Kapat Hapoalim Haerezisraeli (Kapaj berega hanochachi. Die Aufgabe des Palästina-Arbeiterfonds im gegenwärtigen Augenblick.) Von M. Neustadt, Tel-Aviv, Die Tätigkeit des Völkerbundes im April und Juni 1928, Genf. The Gase for the Jewish National Fund. Von E. M. Epstein, Jerusalem. Zeitschrift des Deutschen Palästina-Vereins, Bd. 51, Heft 2 und 3. Weltwirtschaftliches Archiv. Herausgegeben von Prof. Dr. W. Harms, Kiel. Bd. 28. Heft 1. Verlag Gustav Fischer, Jena. - Nation und Staat, Heft 9—13. Verlag W. Braumüller, Wien. Tätigkeitsbericht der Jüdischen National- und Universitätsbibliothek in Jerusalem (Mai 1927 bis Jänner 1928). The Palestine Citrograph, Jaffa, No. 4, 5, 6, 7. Mischar we Taassjah 6—8, Leipziger Messenummer. Palestine and Near East, No. 10 (Fruit Number), 11/12 (Empire Day), 13, 14, 15/16 (Citrus Industry). The Menorah Journal, New York, Mai, Juni, Juli 1928. The Vanguard, New York, Juni 1928. Palestine, Paris, No. 10 (Edition Rieder). Hassadeh (hebr. Monatsschrift für Landwirtschaft), Band 8, Nr. 10, Tel-Aviv, POB 4. Die Jüdische Heimstätte. Propagandaschrift, Zürich 1928. Besprechungen. Palästina. Von Prof. Dr. H. Guthe (Monographien zur Erdkunde. Velhagen & Klasing, Bielefeld). Dieses Buch ist 1908 in erster Auflage erschienen und hat stets als eine der besten Darstellungen der Landesverhältnisse gegolten. Die neue Auflage, die 1927, also nach 19 Jahren, erschien, ist, wenn auch nicht viel, geändert und an Abbildungen bereichert worden. Die einschneidendste Aenderung betrifft die Einfügung eines Kapitels »Einwanderung und Besiedlung (Zionismus)«, über die ein paar Seiten gegeben werden. Leider ist hier trotz einiger warmer Worte durchaus die Gegnerschaft herauszufühlen. Die Araber, Muslimen wie Christen, »anfangs arglos und freundlich gegen die jüdische Einwanderung«, haben nach Guthe ihre Feindschaft unter sich vergessen und sich zu gemeinsamer Abwehr des Juden vereinigt, »Anfangs arglos!« Die Pogrome fanden bekanntlich »anfangs« statt, während der letzte arabische Kongreß nicht einmal mehr gegen die Balfour-Deklaration auftrat. Guthe, der protestantische Pastor, ist von der freien Einstellung des Zionismus zur Religion nicht erbaut, er hat nach ihm mit dem prophetischen Glauben an die Rückkehr der Juden nach Palästina nichts zu tun. Die Zionisten sind Bundesgenossen Englands, dadurch ist Palästina politische Gefahrenzone, indes es der Religion willen von den Mächten neutralisiert werden sollte. Es ist nur merkwürdig, daß Guthe keine derartigen Bedenken hatte, als Palästina eine Provinz der Türkei war, deren bloßer Bestand schon eine Kriegsgefahr war, indes es jetzt unter der Souveränität des Völkerbundes steht. In den ausführlichen und interessanten Schilderungen von Land und Leuten ist sehr wenig von den grundlegenden Veränderungen der Verhältnisse zu merken, welche durch die jüdische Besiedlung erfolgt ist. Wir finden nur hie und da einen Satz darüber,

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