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Palästina · 1928-08-01 · Heft 8-10 (August 1928) · p. Seite 372

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Journal
Palästina
Volume
11 (1928)
Issue
Heft 8-10 (August 1928)
Article
Die Einwanderungsmöglichkeiten im laufenden Halbjahr
Date
1928-08-01
Page
Seite 372 (sequence 2)
Language
German
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372 kräfte festgestellt; sie ergibt sich auch aus der folgenden Berechnung der Arbeitskostenj Wie gesagt, werden dieses Jahr 12.000 Dunam neuer Pflanzungen angelegt. Im vorigen Jahre wurden 9000 Dunam bepflanzt. Aus diesen Zahlen ist zu er; sehen, daß dieses Jahr der Arbeitslohn für weitere 3000 Dunam hinzukommen wird. Dazu kommt der diesjährige Arbeitslohn für die Bearbeitung der im vorigen Jahre angepflanzten 9000 Dunam. All dies zusammengenommen; ergibt'. 12.900 Pfund — 3000 Dunam 38.700 Pfund 3.950 Pfund — 9000 Dunam 35.550 Pfund Summa 74.250 Pfund Dividiert man diese Summe durch das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Koloniearbeiters, das zirka 45 Pfund beträgt, so ergibt sich die Möglichkeit der Beschäftigung von weiteren 1650 Arbeitern. Dazu müssen 75 Arbeiter, die zur Bearbeitung der Plantagen, die dieses Jahr Früchte zu tragen beginnen, hinzugerechnet werden. Im ganzen werden also in den Kolonien weitere 1725 Arbeiter erforderlich sein. Wenn man 15 Prozent auf Rechnung der billigen Arbeit abzieht, so ergibt sich, daß für die Kolonien 1500 neue jüdische Arbeiter notwendig sind. Anmerkung: Die detaillierte Kalkulation der Arbeitskosten pro Dunam ist in der Anlage II zu finden. 5. Die Arbeits-Hochsäisön in den Kolonien beginnt Anfang Dezember, sc fort nach dem ersten Regen. Um die bestehenden Positionen jüdischer Arbeit in den Kolonien und die Beschäftigung jüdischer Arbeiter in den neuen Pflanzurgen zu sichern — ist es notwendig; daß die neuen Einwanderer nicht später als im Monat November in die Kolonien überführt werden. Sonst wird entgegen unserem Willen billige fremde Arbeit sich in ihnen ausbreiten. B) Arbeiterinnen: 1. Die Zahl der arbeitenden Frauen im Lande beträgt heute 13.922, die in folgenden Fächern beschäftigt sind: I. In den Städten: in Industrie, Handwerk, Unterricht, Büroarbeit, Sanitäts- und Gesundheitsdienst, Baugewerbe etc. etc. 3535 II. In der Landwirtschaft: in den landwirtschaftlichen Siedlungen und Kolonien 2510 6045 III. Arbeiterfrauen in den Städten, die im eigenen Haushalt beschäftigt sind 6830 IV. Arbeiterfrauen in den Kolonien, die im eigenen Haushalt beschäftigt sind 1117 7947 13992 2. Die Zahl der arbeitslosen Arbeiterinnen beträgt heute im ganzen Lande 100. Zu Anfang des Jahres 1927 belief sich ihre Zahl auf 500. Die Besserung der Arbeitslage der Arbeiterinnen war die Folge der Erschließung neuer Arbeitsmöglichkeiten für die Arbeiterinnen in den Arbeiterinnen-Wirtschaften und den Gruppen und in der städtischen Industrie im Laufe der letzten ll/2 Jahre. Eine gewisse Anzahl von Arbeiterinnen ging zum Familienleben und zur Arbeit im eigenen Haushalt über. Erwähnenswert ist, daß auch in den Zeiten der Hochkonjunktur im Jahre 1925 ebenfalls ungefähr 100 Arbeiterinnen arbeitslos waren. Die Tatsache, daß unter 13.500 Arbeiterinnen im Lande 0.75 Prozent arbeitslos sind, kann als normal betrachtet werden. 3. Demgegenüber sind in der nächsten Zukunft folgende wichtige Arbeitsaussichten für Arbeiterinnen vorhanden: I. Die Arbeiterinnen-Wirtschaft in Nes-Zionah, deren Aufbau mit Hilfe der Zionistischen Frauenorganisation „Wizo" dieses Jähr bevorsteht — 50 Arbeiterinnen. II. Die Arbeiterinnen-Wirtschaften und Gruppen, die ihre Wirtschaften mit den Mitteln der „Pro Chaluzoth Liga"

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