Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 11 (1928)
- Issue
- Heft 8-10 (August 1928)
- Article
- Die Thermen von Tiberias und Tiberias als Winterkurort
- Date
- 1928-08-01
- Page
- Seite 371 (sequence 8)
- Language
- German
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371 Tabelle IL Vergleichende Analysen der Thermen von Tiberias, Wiesbaden, Aachen: U e J ü a3 NaCL CO G es U e* u bo S t- « ea 2; O m es Q - O t/j to S ^? d £? ^OJ O Q £ "So a e» d o £ £ » O (j 3? Gesain t-S Tiberias (Neues Bad) 61,5 0,1800 17,0550 8,9030 2,5000 0,C0168 0,7850 0,4270 0,3050 0,1150 0,0154 0,01342 0,01106 Wiesbaden >( Kochbrunoen) 65,7 0,1818 6,829 0,6260 - 0,00434 0,08849 - 0,3797 0,2995 0,001875 0,08567 - Aachen (Kaiserquelle; 55,0 0,1324 2,538 - - 0,00360 - - 0,2565 0,0194 0,0147 0,08583 0,00781 Die Einwanderungsmöglichkeiten im laufenden Halbjahr. Nachstehend drucken wir ein Memorandum ab, das die Arbeiterorganisation im Juli an das Zionistische Aktionskomitee richtete. Die Red. A) Die Kolonien: 1. Im Frühling dieses Jahres befanden sich in den Kolonien 6304 Arbeiter, im Vergleiche zu 5313 im vorigen Jahre. Die Arbeitslage in den Kolonien im Jahre 1928 ist befriedigend. Im Winter und Frühling war ein Mangel an Arbeitskräften sowohl in den alten wie in den neuen Kolonien fühlbar. Eine gewisse Anzahl der Arbeitslosen in den Städten, denen die familiären Verhältnisse es erlaubten, in die Kolonien zu übersiedeln, wurden in die Kolonien geschickt, wo ein größerer Teil von ihnen für ständig verblieb. Trotzdem fehlten in der Hochsaison in den Kolonien jüdische Arbeiter. Im Augenblick, zur Zeit der „toten Saison", beträgt die Zahl der Arbeitslosen in allen Kolonien nur 150 Mann, während sie zur selben Zeit im vorigen Jahre 700 betrug. 2. Diese wichtige Aenderung in der Arbeitslage war die Folge der neuen großen Anpflanzungen, mit denen im Jahre 1928 begonnen wurde. Nach dem Kriege erreichte die mit jüdischen Orangengärten bepflanzte Fläche. 9600 Dunam. Im Laufe der Jahre 1923—1927 wurden weitere 11.500 Dunam angepflanzt und im Jahre 1928 stieg die Zahl um weitere 9000 Dunam. Dadurch wurde nicht nur die Zahl der landwirtschaftlichen Arbeiter vermehrt, sondern auch die der Bauarbeiter und Handwerker. 3. Laut Nachrichten, die wir aus glaubwürdigen Quellen erhalten haben, werden im Jahre 1928/1929, von diesem Sommer an, weitere 12.000—13.000 neuer Pflanzungen angelegt werden. (Wir fügen in der Anlage ein Verzeichnis der neuen Pflanzungsanlagen bei (Anlage I). Auf Grund unserer Untersuchung ist die Zahl von 12.000 Dunam neuer Pflanzungen als minimale anzusehen, da andauernd neue Käufe zwecks Anlage von Pflanzungen im laufenden Jahre erfolgen. Die allgemeine Tendenz weist auf eine permanente Erweiterung der Plantagen hin. Gesellschaften und Einzelpersonen haben dieses Jahr große Bedenflächen angekauft, um sie im nächsten Jahre zu bepflanzen. Der Bau der Straße Jaffa—Petach-Tikwah—Kalkilieh fordert die Erweiterung der Pflanzungen am Jariton und in der südlichen Saronahebene. 4. Im Zusammenhange mit diesen neuen Pflanzungen sind in diesem Jahre weitere 1500 Arbeiter für die Kolonien erforderlich. Diese Zahl wurde auf Grund von Untersuchungen in allen Kolonien nach der Zahl der erforderlichen Arbeits-