Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 11 (1928)
- Issue
- Heft 5-7 (Mai 1928)
- Article
- Die Zahl der Arbeiter in den alten Kolonien [Nachricht]
- Date
- 1928-05-01
- Page
- Seite 318 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- Beirut 1× ep/1047833
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318 Petiäch -Tikwah Chederah . ,m Rechoboth . . Risch on-L e -Zion Nas Ziona . . Herzliah . . . Kfar Saba . . 1500 600 350 400 300 200 200 Benjamina . . Magdiel . . . Mikweh Israel Zicihron Jacob Raanamia . . . Beer Jacob . . Andere Kolonien 150 120 120 60 50 15 85 Total 4350 In diesen Zahlen eingeschlossen sind 880 Mitglieder von Ausbildunglskwuzoth, darunter 46, die zum Hapoel Hamisrachi gehören. Die Ansässigmachung jüdischer Arbeit in den alten Kolonien. Wir haben in Nr. 1/2 1928 einen ausführlichen Artikel von Dr. Zwi Luft über die rüdische Arbeit in den alten Kolonien gebracht, in dem ausgeführt wurde, daß mian die jüdischen kleinen alten Hilfswirtsahaften in diesen einrichten müßte. Lieber dieses Thema sprach kürzlich J. Lewitow in der Versammlung des „Hapoel Hazair". Er führte aus, daß man den Familien mindestens 10 Dunam geben müßte, damit sie daraus in späterer Zeit ihren Unterhalt ziehen könnten, bis dahin werden sie den Zuschuß als Lohnarbeiter der Kolonie verdienen. Es handelt sich zunächst um die Ansiedlung von 500 Familien auf 5000'—7000 Dunam. Von dieser Fläche besitzt der KKL. schon: Bei Rechoboth ca. 900, bei Ness Zionah 600, bei) Petach Tikwah ca. 1000 Dunam. Falls die Betriebe in Kfar Mlal intensiviert werden, kämen noch 1500 Dunam dazu. Es ist also nicht viel mehr zu kaufen nötig. (Siehe dazu die Notiz „Möglichkeit neuer Kolonisation'4, Rubrik Landwirtschaft.) Die Tätigkeit der Arbeiterinnen. Die wirtschaftliche Tätigkeit: Da die Arbeiterinnengruppen dieses Jahr von der Zionistischen Exekutive kein Budget erhielten, wurde ihre Existenz hauptsächlich dank der Tätigkeit der „Pro-Chaluzoth-Liga" bei der Poale Zion-Partei in Amerika und der Mithilfe der Frauenorgani&ation „Wizo" ermöglicht. Die von der „Pro-Chaluzoth-Liga" überwiesenen Gelder wurden ausschließlich für die Entwicklung der Wirtschaften verwendet, Das Budget für Ernährung und andere Lebensbedürfnisse wurde durch die Arbeit der Genossinnen selbst gedeckt. Die Arbeiterinnenwirtschaften und Gruppen sind jetzt mit dem Verkauf vorhandener Pflanzen und der Aufzucht neuer beschäftigt. Die früher vorhandene Furcht, es werde an Absatzmöglichkeiten fehlen, hat sich als unbegründet erwiesen. Im Gegenteil, dieses Jahr wurden neue Märkte erschlossen. So hat man Bestellungen aus Damaskus und Beirut erhalten. Außer den gewöhnlichen Bestellungen der Zionistischen Exekutive und anderer Kunden, lagen auch solche von Seiten der Regierung vor. Die vom Keren Hajessod erhaltene Arbeiterinnenwirtsahaft von Nachlath Jehudiah hat 50.000 Setzlinge verkauft, aimd zwar 20.000 für die Aufforstungsarbeiten der Regierung, 1500 Citrussetzlinge an den Misrad Kablani, 25.000 an das Landwirtschaftliche Department der Zionistischen Palästina-Exekutive und den Rest an Privatleute. Diese Arbeiterinnenwirtschaft hat auch die Pflanzschule für Weinstöcke der Palästina- Exekutive bedient, die über 100 Pfund abgeworfen hat. Dieses Jahr will sie selbsi eine Pflanzschule für Weinstöcke auf 2 Dunam: Boden anlegen. Insgesamt werden von der Arbeiterinnenwirtschaft 65 Dunam angebaut, davon 16 mit Gemüse. Die Zahl der Milchkühe beträgt 18 und der durchschnittliche Jahresertrag pro Kuh 2400 Liter. Die Arbeiterinnenwirtschaft in Ir Jesreel (Afuleh) hat mit-dem Bau eines Wohnhauses von 9 Zimmern begonnen. Es wurde auch eine Hühnersteige für 200 Stück Geflügel errichtet und ein Wasserreservoir, das 60 Kubikmeter umfaßt. 40 Dunam wurden mit Getreide bebaut, 10 Dunam für die Aufstellung von Bienenkörben bestimmt, 30 für Obstbäume und 15 für Gemüsezucht. Die Pflanzschule hat 25.000 Setzlinge, Die Arbeiterinnenwirtschaften und Gruppen beabsichtigen, den Zweig der Geflügelzucht, den einträglichsten in diesen Wirtschaften, zu vergrößern. Der Bau von 12 Hühnerställen wurde begonnen. Die Arbeiterinnenwirtschaft „Nordgruppe" in Tel- Aviv erwarb drei holländische Kühe aus dem örtlichen Nachwuchs in Daganiah. In einer Reihe von Gruppen in Petach-Tikwah, Ramat Gan und anderen ist man an den Bau von Wohnhäusern aus den von der „Pro-Chaltuzoth-Liga" in Amerika sowie seitens der „Wizo" überwiesenen Mitteln herangetreten. Die landwirtschaftlichen ArbeiterinnengrUppen (Chawuroth Hapoaloth), die im letzten Jahre mit Hilfe des Keren Hajessod gegründet worden sind, beherbergen zur Zeit 250 Mädchen. Die Zionistische Exekutive hat in diese Gruppen 3133 Pfund investiert, ferner haben sie aus anderen Quellen 3696 Pfund kreditiert erhalten. Die Investitionen betragen 30—40 Pfund per Mitglied. Die Arbeitslage: Bei den Regierungsiaufforstungsarbeiten sind auch 70 Arbei-