Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 10 (1927)
- Issue
- Heft 10-11
- Article
- Die Arbeiten in Haifa und Afule [Nachricht]
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 552 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2379786-2379858-2379865--05927-2385397- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
552 Von diesen Arbeiten'haben (begonnen: die .Arbeiten in Kinereth, Beth Haserah, Chitin, Beth Alpha,' Chefzibah, Tel Joseph, Ain C'harod, Tel Adaschim, Jingar, Nachlath Jakow und Jadjur, zu denen 266 Bauarbeiter und 32 Tischler aius Haifa entsandt wurden. (Es ergeben sich hier noch gewisse Schwierigkeiten, weil die nötigen Baumaterialien 'nicht rechtzeitig geliefert worden sind. Esdroht die Gefahr, daß, falls diese Verspätung nicht schnellstens behoben wird, die Arbeiten nicht bis zum Beginn der Regenzeit fertig werden. Gleichzeitig haben auch die Arbeiten bei der Trockenlegung der Sümpfe und den Wasserleitungsinstallationen begonnen, die in Jadjur und Nachlath Jakow 120, auf der Westseite des Kischon 120 und auf der Ostseite des Kischon und in Kfar Jehoschuah 60 Arbeiter beschäftigen. Bei der Trockenlegung der Sümpfe an der Kischonmündung, welche Arbeit von der Regierung durchgeführt wird, sind 60 Arbeiter beschäftigt und in Charbatsch 30 Arbeiter, Außerdem sind 30 Arbeiter in Beth Alpha bei Applanierungsarbeiten und 32 Arbeiterinnen bei Steinhauerarbeiten in Tel Adaschim, Beth Alpha, (Nachlath Jakow und in den verschiedenen Arbeitsorten (in den Küchen) beschäftigt. Insgesamt wurden aus Haifa für diese Arbeiten 680 Arbeiter entsandt. - * iDes weiteren wurden aus Haifa für .Bewässerungsarbeiten entsandt: Nach dem gesamten Nuriskomplex 141 Arbeiter, nach Nahalal 43* nach- Daganiah 15, also insgesamt 199 Arbeiter. Diese haben jedoch ihre Arbeit noch nicht begonnen, da der Leiter dejr technischen Abteilung der Zionistischen Palästina-Exekutive, Ingenieur Henriques, die Ausarbeitung des Bewässerungsplanes noch nicht fertiggestellt hat. Die Arbeiten müssen noch vor Beginn der Regenperiode zu Ende geführt werden. Zu den Arbeiten am Kischon sollen von Haifa noch weitere 100 Arbeiter . entsandt werden, so daß insgesamt bei den oben erwähnten Arbeiten 979 Arbeiter aus Haifa Beschäftigung finden. Von Afuleh wurden 95 Arbeiter entsandt; nach dem Plan des Merkas Haawodah sollen noch weitere 140 Arbeiter' hingeschickt werden. Außer den in obigen Plan fallenden Arbeiten wurden (siehe oben) von der 'Regierung noch Arbeiten übernommen: Bei der Chaussee'Tiberias —Zemach, wo 20 Arbeiter, Kanalisationsarbeiten in Tiberias, wo 80 Arbeiter aus Tiberias und 23 aus Tel-Awiw beschäftigt werden, und Arbeiten bei der Errichtung von Zelten für die.-Erdbebengeschädigten in Nablus, die 20 Arbeitern Beschäftigung geben. :' Die Arbeiten in Jerusalem. Für die. Arbeiten in Jerusalem stellte die Zionistische Exekutive einen Betrag von Pfund Sterling .19.680 aus Keren- Hajessod-Mitteln zur Verfügung, die im Laufe der nächsten drei bis sechs Monate täglich 450 Arbeiter beschäftigen werden. Neben der Bedeutung der Arbeiten für die Linderung der Arbeitslosigkeit kommt ihnen auch ein großer konstruktiver Wert zu. So -umfaßt'das Arbeitsprogramm in Jerusalem die Errichtung von Bauten und die Wasserversorgung in den Siedlungen Atarot und Kirjath Änawim. Ferner wurde der neuen Wohnsiedlung im Westen von Jerusalem „Bajith we Gan" ein Darlehen von Pfund Sterling 3000 für die Durchführung von öffentlichen Arbeiten gegeben. Ebenso wurde eine Anzahl von Darlehen zur Ausführung von 'Straßenarbeiten und für den Beginn des Merkas-Mischari-iBaues gewährt. Auch das Hebräische Gymnasium in Jerusalem erhielt durch ein Darlehen in Höhe von Pfund-Sterling 1500 die Möglichkeit, einen Teil/ seines Neubaues zu errichten. Die Wasser Versorgung in Atarot tund Karjath Ana wirn wird .mit Keren-Kajemeth-Mitteln durchgeführt Einstellung der Auszahlung der Arbeitslosenfürsorge. In Haifa und Afuleh konnte der (Beschluß der Exekutive wegen Einstellung dieser Unterstützung bereits durchgeführt werden, weil, wie oben berichtet, durch den Beginn einer Reihe von Arbeiten der .Arbeitsmarkt wesentlich entlastet worden ist. In-Jerusalem wurde die Unterstützung am: 15. August eingestellt. In Tel-Awiw soll der Abbau stufenweise erfolgen.