Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 10 (1927)
- Issue
- Heft 6-7
- Article
- Die Arbeiterbank [Nachricht]
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 341 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2379786-2379858-2379863--05427-2384721- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
341 wiesen, daß laut den Statuten Zuweisungen nicht -erfolgen dürfen, bevor nicht die Inhaber der Vorzugsaktien 5 Prozent Dividende erhalten haben. Die Leitung wurde beauftragt, einen Weg zu suchen, wie dem Ansuchen der beiden Fonds doch irgendwie nachgekommen werden könne. Bank of Palestine. Ueber diese Gründung mit Kapital 'von 1 Million Dollar berichten wir ausführlich unter „Rundschau". Industriebank der Vereinigung der Industriellen. Diese wird demnächst in Tel-Äwiw unter der Firma „National Bank for Industry Ltd," unter Leitung des Herrn Weidenfeld eröffnet. Neue Hypothekeninstitute. Die Hausbesitzer von Tel-Awiw gründen ein solches, ferner werden von amerikanisch-zionistischer Seite zwei Neugründungen geplant. Arbeiterschaft. Die Arbeitsgesetzgebung in Palästina. Im Berichte des Direktors des Internationalen Arbeitsamtes (J. A. A.), der der Tagung vom 25. Mai in Genff vorgelebt wurde, heißt es über die Arbeitsverhältnisse in Palästina: „Die Regierung hat in der letzten Zeit zwei Verordnungen, betreffend die Arbeitsverhältnisse veröffentlicht: eine Verordnung vom 16. Jänner 1927 verpflichtet den Unternehmer, in dessen Diensten ein Arbeiter einen Arbeitsunfall erlitten hat, zur .Zahlung einer Entschädigung an ihn oder an seine Angehörigen. Eine andere Verordnung, ebenfalls vom 16. Jänner 1927, bedroht mit Strafe Personen, die Einschüchterungsakte im Verlaufe gewerblicher Streitigkeiten begehen. Es verdient erwähnt zu werden, daß das englische Parlament während der (Beratung der Gesetzesvorlage, der gemäß die Regierung ermächtigt werden sollte, eine Garantie für bestimmte Anleihen für Palästina und aridere Territorien zu übernehmen, am 10. Dezember 1926 einen Zusatzantrag -beschlossen hat, der den Staatssekretär für Kolonien verpflichtet, „sich .Gewißheit darüber zu verschaffen, daß bei der Durchführung aller Arbeiten, die aus den in Anwendung des gegenwärtigen Gesetzes 'aufgenommenen Anleihen eine Finanzierung erfahren, angemessene Arbeitsbedingungen beobachtet werden.'4 Oeffentliche Arbeiten der Regierung. Haifa. Die Regierung nimmt den Bau einer Verbindungsstraße von der Ruthenberg-Station durch Hadar Hakarmel nach Haifa, Kosten zirka äg. Pfd. 10.000, in Angriff. Wahrscheinlich werden auch die bereits beschlossenen Trockenlegungsarbeiten bei Ein Sadi an der Kischonmündurig, die Pfd. 2000 kosten werden, in kurzem begonnen werden. Bei der beschlossenen Verbesserung der Quarantaine- und Desinfektionsstatiorieri sollen zum Teil 'jüdische Arbeiter beschäftigt werden. Chedera. Die 'Straße zwischen Kolonie und Station wird in Angriff genommen, da sich die Kolonisten zu einem Kostenbeitrag von äg. Pfd. 4000 verpflichteten (indes die Regierung äg. Pfd. 1800 beiträgt), 150 Arbeiter sollen dabei durch acht Monate Beschäftigung finden. Straße zwischen den Kolonien um Unter-Galiläa und im, Emek. Diese wird Ende des Sommers von der Regierung unter Beteiligung der Pica begonnen werden* Jaffa. Zivilsekrefät Synies teilte mit, daß wegen der schwierigen Finanzlage der. Regierung in nächster Zeit keine größeren Arbeiten im Hafen ausgeführt werden können. v; - '