Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 10 (1927)
- Issue
- Heft 6-7
- Article
- Nur [Nachricht]
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 340 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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340 „Nur". 'Die Presse veröffentlicht einen Brief der Inhaber der Zündholzfabrik „Nur". in Akko, wonach sich diese entschlossen haben, ihre Fabrik wieder zu eröffnen und eine Untersuchungskommission einzuladen, die die Verhältnisse des Betriebes überprüfen und hinsichtlich der Arbeitsbedingungen Verbesserungen vorschlagen soll. V . Ruthenberg-Gesellschaft In einem Weißbuch des englischen Handelsministeriums wird mitgeteilt, daß die Regierung einen Kredit von Pfd. 250.000 für den Ankauf von Maschinen und Inventar für das Wasserwerk garantiert hat. Neue Eisfabrik. Eine solche wird in Haifa von einer jüdischen Firma gebaut mit einer Kapazität von drei Tonnen täglich. r Bootbauwerkstätte. Eine solche wurde in TekAwiw für Fahrten auf dem Jarkon eröffnet.__ Kreditwesen. Die Ärbeiterbank. Diese besteht jetzt fünf Jahre. Gegründet mit einem Nominalkapital von Pfd. 30.000, von denen Pfd. 18.306 eingezahlt waren, ist durch eine Anleihe der Zionistischen Organisation von Pfd. 39.000 z-u 5 Prozent der Betrieb' ermöglicht worden. Es wurde abgemacht, daß für je Pfd. 1000 Aktienkapital die Zionistische Organisation ihrerseits Pfd. 1000 Aktien, nimmt, respektive den Kredit zur Beteiligung macht. Durch den weiteren Absatz der Aktien ist bis auf Pfd. 2887 der ganze Kredit der Zionistischen Organisation bereits in Aktien umgewandelt worden. Heute beträgt das Nominalkapital der Arbeiterbank Pfd. 100.000, wovon Pfd. 73.000 voll bezahlt wurden. Weitere 2300 Aktien sind inzwischen verkauft worden. Solange die Zionistische Organisation noch ein Kreditguthaben besitzt, stellt sie den Gouverneur der Bank. In den fünf Jahren war der Reingewinn der. Bank Pfd. 14.700. Hievon erhielt die Histadruth 2400, der Keren Kajemeth 400, die Dividenden betrugen 2900 und 9000 wurden auf Reservekonto übertragen. Im Laufe der fünf Jahre wurden 6488 Anleihen an 1044 Petenten gewährt im Gesamtbetrage von Pfd. 786.000. Davon Landwirtschaft 189.000, öffentliche Arbeiten1 257.000, Kooperativen 194.000, verschiedene Arbeiterinstitutionen 22.000 an; einzelne. Am 15. Mai fand in Tel-Awiw die diesjährige 'Generalversammlung statt. Die schwere Wirtschaftskrise im Lande blieb nicht ohne Einfluß auf die Tätigkeit der Bank. So sind die Depositen im Laufe des Jahres 1926 von äg. Pfd. 43.000 auf äg. Pfd. 26.000 heruntergegangen. Auch der Geldüberweisungsverkehr aus dem Ausland nahm ab. Die eigentliche Banktätigkeit dagegen hat noch zugenommen. Der Umsatz stieg von äg. Pfd> 338.858 im Jahre 1925 auf äg. Pfd. 378.919 im Jahre 1926. Darlehen wurden um 10,6 Prozent mehr als im Vorjahre erteilt, und zwar 424 in (Höhe von äg. Pfd. 183.665, davon zwei für öffentliche Arbeiten (äg. Pfd. 61.244), 82 für landwirtschaftliche .Zwecke (äg. Pfd. 20.123), 132 an Kooperative (äg. Pfd. 46.304), 36 an verschiedene Institutionen (äg. Pfd. 52.281) -und 172 an Einzelpersonen (äg. Pfd. 3810). Die Kredite für öffentliche Arbeiten sind erhöht worden, während die; für Einzelpersonen heruntergesetzt wurden, da diesen Bedürfnissen die ArJbeiter-Spar- und Leihkasse nachkommt, zu deren Gründung die Arbeiterbank beigetragen hat. Die Generalversammlung, die unter Vorsitz von A. Berlin stattfand, beschloß, vom Reingewinn in Höhe von äg. Pfd. 4100, ag. Pfd. 500 für die Bedürfnisse der Histadruth und äg. Pfd. 1400 für den Reservefonds zu beistimmen. Aus dem Rest wurde ein Sonderfonds gegründet, der der Leitung für besondere Bedürfnisse zur. Verfügung' stehen wird. Was „cten Antrag auf Zuweisungen an den K. H. und K. K. betrifft, so wurden darauf hinget