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Palästina · 1927-01-01 · Heft 6-7 · p. Seite 254

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Journal
Palästina
Volume
10 (1927)
Issue
Heft 6-7
Article
Die konsolidierten Siedlungen der Zionistischen Organisation
Date
1927-01-01
Page
Seite 254 (sequence 8)
Language
German
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254 In allen -konsolidierten Siedlungen dominieren mehr odei weniger rassige und halbrassige Kühe — Damaszener, Beiruter und holländische Kühe — im Vergleich zu den wenigen lokalen, sogenannten „arabischen" Kühen. Anstatt der Produktion von rund 600 Litern Milch pro Jahr und Kuh, die für die lokale Kuh der charakteristische Durchschnitt ist, ergeben die Kühe in -den neuen jüdischen Siedlungen meistens 2000 Liter pro Jahr und es finden sich da zahlreiche Kühe mit 3000 Liter pro Kuh und Jahr .und auch eine gewisse Zahl von Rekordkühen mit 4000 Liter und darüber. Der von der Plankommission angenommene Durchschnitt für den Milchertrag ist 2000 Liter pro Kuh und Jahr. Die Geflügelzuchterträge. In beziig auf die Geflügelzucht weisen vier von den fünf Kwuzoth-Betrieben — in Gan-Schmuel existiert so gut wie keine Geflügelzucht — eine etwa um <eün Drittel kleinere Anzahl von Hühnern auf, als dem Schema der Plankommission entsrpechend, und zwar: 350 bis 400 anstatt 550 Hühner pro Betrieb. Auch der Eierertrag ist, mit 90 Eiern pro Huhn und Jahr, im Durchschnitt geringer als die erwünschte Produktion von je 100 Eiern pro Huhn und Jahr, wobei allerdings die beiden Daganioth die Durchschnittsziffern von -etwas über 110 Eier pro Huhn und Jahr erreicht haben. In den Moschwei-Owdim befindet sich die Geflügelzucht ungefähr in demselben Entwicklungsstadium wie in den Kwuzoth-Siedlungen. Die Gemüsebauerträge. Was die Ergebnisse des Gemüsebaues anbetrifft, so weisen namentlich die beiden Daganioth, wo bewässerte Gemüsekulturen betrieben werden, recht hohe Roherträge pro Dunam auf. So ergaben Eierfrüchte zirka 3000 Kilogramm, Tomaten etwa 1600 Kilogramm, Blumenkohr 1500 Kilogramm pro Dunam usw. Dies sind sehr schöne Ernten. Trotzdem brachten diese Kulturen Verluste und keinen Reingewinn, wie die .genauen Bilanzen dies zeigen. Bei der Betrachtung der wirtschaftlichen Ergebnisse können wir uns selbstverständlich nicht mit der Konstatierung der Roherträge begnügen. Es müssen vielmehr die Bilanzen vorgenommen und die Ausgaben den Einnahmen gegenübergestellt werden, um die Rentabilität der einzelnen Betriebe feststellen zu können. Die Betriebsbilanzen. Die unten folgende, auf Grund der Bilanzen zusammengestellte Uebersicht für jede der fünf Kwuzoth-Siedlungen gibt Aufschluß über Gewinn und Verlust diser Siedlungen im Jahre 5686. '

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