Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 10 (1927)
- Issue
- Heft 6-7
- Article
- Die konsolidierten Siedlungen der Zionistischen Organisation
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 250 (sequence 4)
- Language
- German
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250 Die Investitionen des Keren Hajessod betragen Jbis Ende 5686, pro Tamllie berechnet, ziftea W3 leg. 'W. tn -den Uoschwei- Owdim und zirka 489 äg. Pf. in den Kwuzoth-Siedlungen. Es müssen aber für Dagania, Merhavia und Gan-Schmuel die vom Nationalfonds noch vor dem Kriege getragenen Ausgaben für Baulichkeiten, Inventar und sonstige Spesen der Wirtschaften in Höhe von zirka 31.484 äg. Pf* hinzugerechnet werden sowie auch die Summe von 10.987 äg. Pf. für Verwendungen, die das landwirtschaftliche Kolonisationsdepartement auf Rechnung der fünf Kwuzoth-Siedlungen im Jahre 1927 zu zahlen hatte. Insgesamt kamen die letzteren auf 100.624 äg. Pf. oder je zirka 846 äg. Pf. pro Famlie zu stehen, also auf ungefähr dieselbe Summe wie eine Familie in den Moschwei-Owdim. Im Laufe des Jahres 5687 dürften «die konsolidierten Siedlungen noch 14.000 bis 15.000 äg. Pf. oder durchschnittlich etwa noch 50 äg. Pf. an Verwendungen erfordert haben, oder insgesamt rund 900 äg. Pf. pro Familie. Diese Summe bedeutet eine Ueber-schreitung von 200 äg. Pf. im Vergleich mit der Installationsnorm von 700 äg. Pf. pro Familie, nach welcher das landwirtschaftliche Kolonisationsdepartement sich im allgemeinen richtet. Die Ueberschreitung wurde hauptsächlich durch die hohen Preise, die in den Jahren 1921 bis 1923 für Baumaterialien, lebendes und totes Inventar herrschten, hervorgerufen. Außer den Installationskosten sind noch die Ausgaben für den Grund und Boden, die durch den Nationalfonds bestritten wurden sowie die gleichfalls durch den Nationa'lfonds getragenen Ausgaben für Trockenlegung der sumpfigen Terrains und für die Versorgung mit Trinkwasser für Menschen und Vieh. Im Durchschnitt kam der Boden auf je 400 äg. Pf. pro Familie und die beiden Arten der Ameliorationsarbeiten auf 100 äg. Pf. Alles in allem kam in den acht konsolidierten Siedlungen die Installation einer Familie auf 1400 äg. Pf., anstatt des Kostenvoranschlages in der Höhe von 1200 äg. Pf. Wollen wir nun betrachten, welche Erträge die Installation einer Familie in diesen Siedlungen ermöglicht hat. Die etwa vor einem Monat durchgeführte detaillierte Zählung aller landwirtschaftlichen Siedlungen Palästinas schließt wertvolle Angaben auch in bezug auf die konsolidierten Siedlungen ein. Außerdem kommen die Bilanzen der Betriebe für das Jahr 5686 zustatten. Allerdings werden durch das Finanzdepartement der Zionistischen Exekutive stets bloß die detaillierten Bilanzen der Kwuzoth-Betriebe angefertigt. (Dagegen gibt es keine offiziellen -und durch die Rechnungsbeamten der Exekutive kontrollierten Bilanzen jedes einzelnen Siedlers in den Moschwei-Owdim. Zur Ver-