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Palästina · 1927-01-01 · Heft 6-7 · p. Seite 248

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Journal
Palästina
Volume
10 (1927)
Issue
Heft 6-7
Article
Die konsolidierten Siedlungen der Zionistischen Organisation
Date
1927-01-01
Page
Seite 248 (sequence 2)
Language
German
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248 Sache der der Ansiedlung vorhergegangenen langjährigen landwirtschaftlichen Arbeit der Siedler; das Fehlen eigener Geldmittel seitens der Siedler und »gleichzeitig — Wirtschaftsaufbau auf der Grundlage des 'angestrebten (Füll equiipment-Systems, welches seitens der autoritativsten Fachleute des Kolonisations-- wesens der Jetztzeit als das einzig richtige System anerkannt wird. Die Verschiedenheiten. Aber Hand in Hand mit der Gleichmäßigkeit in so vielen Beziehungen gehen auch manche Verschiedenheiten. Die acht Siedlungen unterscheiden sich untereinander in bezug auf Alter, Flächenausdehnung, Zahl der Siedler, Siedlungsform, natürliche Standortsverhältnisse und weitere Entwicklungsipotentialitäten der einzelnen Betriebszweige und Kulturen, im Zusammenhange mit vorhandener Möglichkeit oder Unmöglichkeit der Bewässerung. Die Entstehungszeiten. Von den acht Siedlungspunkten waren vier — Dagania A, Merhavia, Gan-Schmuel, ©enschemen — bereits einige Jahre vor dem Kriege entstanden. Die anderen vier — Nahalal, Kfar- Jecheskiel, Geva und Dagania B — wurden erst in den Jahren 1921 bis 1922 begründet. Der durch den Krieg unterbrochene Ausbau der ersten vier Betriebe zu geschlossenen Siedlungen wurde zu gleicher Zeit mit dem Aufbau der letzten vier Siedlungen, auf gleichen allgemeinen Siedlungsgrundlagen und nach gleichen Betriebsnormen, aufgenommen. Die Siedlungsformen. Die Anfänge zionistischer Kolonisationsarbeit vor dem Kriege hatten bekanntlich entweder die Form von genossenschaftlichen Betrieben oder von administrativ geleiteten Lehrfarmen sich zu eigen gemacht. Dagania A, Merhavia und Gan-Schmuel haben seitdem ihre genossenschaftliche Siedlungsform beibehalten, während die Arbeiter der Lehrfarm Benschemen es vorgezogen haben, in der Form einer individualistiischen Siedlung — eines Moschaw - Owdim — angesiedelt zu werden. Von den neueren Siedlungen sind Nahalal und Kfar-Jecheskie'l von Anfang an als Moschwei - Owdim, dagegen Geva und Dagania B als genossenschaftliche Siedlungen angelegt. Die Größen Verhältnisse. Die acht in Rede stehenden Siedlungen unterscheiden sich fernerhin untereinander sehr wesentlich in ihrem Umfange. Während die Moschwei-Owdim Nahalal und Kfar-Jecheskiel mit 75, respektive 60 Landwirtschaft treibenden Familien von Anfang an angelegt wurden, bestanden die genossenschaftlichen Siedlungen

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