Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 10 (1927)
- Issue
- Heft 4-5
- Article
- Bericht über die ökonomische und finanzielle Lage
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 192 (sequence 2)
- Language
- German
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Mentioned entities
- Haifa 1× ep/1047930
- Safed 1× ep/1046078
- Tiberias 1× ep/1048138
OCR text
192 Eisenbahnen . . . Bauten ... Wege und Brücken , Telegraph und - Telephon . . äg. Pfd. 1,495.241 57.087 123.098 129.315 Anderes: 1. Hafen und Werfte . 2. Katastrieriung .• . . 3. Gerichte für. Landbesitz 4. Gestüt ... . . 5. Aufforstung . . . . 4.468 127.672 15.525 308 3.003 Zusammen 1,955.717 die teilweise aus Ueberschüssen, teilweise aber aus Vorschüssen des britischen Schatzes gedeckt wurden. Außerdem schuldet Palästina aus Zeiten der Militärverwaltung für (Eisenbahnen, Wege usw. 1 Million Pfund. Alle diese Schulden sollen aus dem Erlös der Palästinaanleihe (im Betrage von 4Va Millionen Pfund) getilgt werden. Agrardarlehen. Nach der Okkupation wurden von der Anglo Egypten Bank zirka 562.000 Pfund zu 61/a Prozent für Agrardarlehen an (arabische) Bauern unter Regierungsgarantie gegeben. Hievon waren am 31. März 1925 noch 157.000 Pfund ausständig. Kosten der Garnison. England leistete dafür Zuschüsse in den Finanzjahren (ein Finanzjahr reicht vom, 1. April bis 31. März des nächsten Jahres) in äg. Pfd.: 1922/2-3: 287,625, 1923/24: 234.606, 1924/25: 187.200. Banken. Die bedeutendste Bank ist Barclay's Bank Ltd., in welcher auch die Anglo-Egyptian Bank aufgegangen ist, mit Filialen in Jerusalem, Jaffa, Tel-Awiw, Haifa und Geza. Die Anglo-Patestine Company, Jerusalem (Tochterinstitut der jüdischen iKolonialbank The Jewish Colonial Trust, London) hat Filialen in Tel-Awiw, Haifa, Tiberias und Safed. In Jerusalem gibt es auch noch Filialen des Credit Lyonnais, der Ottomanbank (mit Filialen in Haifa, Jaffa und Nablus) und des B'anco di Roma (mit Filialen in Jaffa und Haifa). Ferner existieren die Arbeiterbank in Jaffa und verschiedene kleine Vorschußban'ken. Der 'gesetzliche Zinsfuß ist 9 Prozent, aber gegenwärtig zahlt man zwischen 12 und 15 Prozent. H a n d e L Was der Bericht über den Aufschwung der Bautätigkeit 1-925 und die Krise 1926 ausführt, übergehen wir als übertiolt. Interessant ist, w.as Mr. Stead über die Quellen sagt, aus denen das große Handelspassi v um gedecht wird (das 1925 bekanntlich über 7 Millionen Pfund ausmachte). Diese sind: Touristenverkehr, zionistische Gelder, Kapitalien der Einwanderer, Gelder religiöser und HiMsinstitutionen, Anlagen und UeberWeisungen von Ausländern,' (Reexporte für Transjordanien und Syrien. „Obgleich die Handelsbilanz nicht befriedigend