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Palästina · 1927-01-01 · Heft 1-2 · p. Seite 74

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
10 (1927)
Issue
Heft 1-2
Article
Die National- und Universitätsbibliothek [Nachricht]
Date
1927-01-01
Page
Seite 74 (sequence 2)
Language
German
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74 Ferner erhielt die Bibliothek durch Vermittlung des Professors Umberto Cassüto in Florenz von den Erben des Herrn Philipp Finzi in Florenz die vollständige Serie ' der wichtigsten literarischen Zeitschrift Italiens „Nuova Antologia". ' Das Schulwesen Palästinas im Bericht der Regierung für 1925. In dem „Report" der Administration an den Völkerbund für 1925 heißt es unter „Education" (gekürzt): Die beiden nichtreligiösen Schulsysteme, —- das arabische und das hebräische, unterscheiden sich durch Nationalität und Sprache. Die arabischen Schulen werden direkt von der Regierung kontrolliert, die hebräischen mehr durch die Palestine Zionist Executive. 1. Die arabischen Schulen sind 315 an der Zahl. Jene in den Dörfern sind zumeist von der Regierung geschaffen worden. Manche in den Städten waren früher öffentliche ottomanische Schulen, Schülerzahl 19.881, davon ein Achtel Christen. 2. Die Zahl der hebräischen Schulen ist 139. Sie werden hauptsächlich von der Zionistischen Organisation erhalten, aber auch durch lokale Beiträge etc. sowie kleine Regieurngssubventionen Zahl der Schüler 15.328. Andere kleinere Schulsysteme sind der Aufsicht des Erziehüngsdepartements unterworfen. Wenn die Schulen gewisse Bedingungen erfüllen, erhalten sie kleine Subventionen. Diese Kategorien sind die folgenden: 1. Eine Zahl arabischer und hebräischer Schulen, welche durch unabhängige Gesellschaften oder lokale Komitees erhalten werden. Solcher Schulen gibt es: arabische 7 mit 528 Schülern, davon ein Fünftel Christen, hebräische 43 mit 1724 Schülern, fast alle Juden. 2. Eine beträchtliche Zahl von Schulen mit ausgesprochenem religiösen oder Sektencharakter. Di: arabischen werden bloß durch Stiftungen, lokale Beiträge und freiwillige Spenden erhalten. Es gibt mohammedanische . Schulen 19 mit 1947, christliche 52 mit 3403 Schülern, darunter 117 mohammedanische, hebräische Schulen 60 mit 4345 Schülern.-Unterricht fast gänzlich religiöse Fächer. J 3: Privatschuleri, die auf v Gewinn berechnet sind, aber in manchen Fällen Subventionen von der Regierung erhalten. Arabische 24 mit 1185 Schülern, fast alle Moslims, eine dieser Schulen ist auf besonderer Höhe, die anderen sind blos „Kuttabs", 14 Jüdische mit 659 Schülern. Die Gesamtzahl der nicht direkt von der Regierung oder von der Zionistischen Exekutive kontrollierten Schulen ist: Arabische: 102 mit 7063 Schülern. Jüdische: 107 mit 6728 Schülern. Außer diesen gibt es noch von auswärtigen Gesellschaften, Missionen erhaltene Schulen, von denen einige kleine Subventionen von-der Regierung erhalten. Auswärtige christliche Gesellschaften unterhalten 132 Schulen mit 12.265 Schülern, von denen mehr als ein Sechstel. Nichtchristen sind (dies betrifft wahrscheinlich die Missionsschulen, die also zirka 200O nichtchristliche Schüler zählen würden. Anm. d. Red.). Auswärtige jüdische Gesellschaften unterhalten 9 Schulen mit 3499 Schülern, von denen bloß 35 Nichtjuden sind. Insgesamt erhalten 64.754 Schüler Unterricht in 804 Schulen. Regierungssubvention für die Schulen, der Zionistischen Exekutive. Diese ist bekanntlich auf Pfund 10.000 erhöht-worden, von denen 7500 bereits zur Auszahlung gelangten. Neue Schulklassen: Nach dem Bericht des zionistischen Erziehungsdepartemerits sind 5686 ' 30 Schulen neu in dessen Aufsicht gekommen, 5 schieden aus, Zuwachs 25 mit 83 Klassen, 88 Lehrern, 2350 Schülern. Davon 16 Kindergärten, 7 Volksschulen, 1 Mittelschule, 1 Lehrerseminar in 12 Städten und 11 Kolonien. Im Schuljahr 5687 wurden 27 neue Klassen eröffnet. 11 in Tel-Awiw, 4 in Petach-Tikwah, 7 in den neuen. Siedlungen, 3 in Jerusalem, 2 in Haifa.

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