Mannheim
Compact Memory

Palästina · 1927-01-01 · Heft 1-2 · p. Seite 67

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
10 (1927)
Issue
Heft 1-2
Article
Zahlen über die Siedlungen des Keren Hajessod [Nachricht]
Date
1927-01-01
Page
Seite 67 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
correspondence
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2379786-2379858-2379860--04649-2383733
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

67 stimmt sind. Ueber 9000 Dunam lagen im letzten Jährevbrach, während; 7000 Tniham noch nicht kultiviert wurden. Die Hauptsaaten sind Weizen;, Gerste und Mais. Gerste gab den besten Ertrag, Weizen den zweitbesten. Der Zensus zeigt, daß es in diesen Siedlungen 3116 Stück Vieh - gibt, \von denen 2241 Stück reinrassig oder gemischtrassig vonDamaszener, Beiruter, detitschen und holländischen - Beständen sind. Nur 875 Stück Vieh sind von einheimischer Rasse. Die Zahl der Arbeitstiere beträgt. 987. Es gibt 38.715 Stück Geflügel und 877 Bienenstöcke. Die Kwuzoth haben 401 Gebäude, die meisten davon sind groß, während die Moschawim. 1635 Bauten für Einzelsiedler in dem erforderlichen Ausmaß haben. Die Gesamtsumme von 2036 Bauten schließt 237 Wohnräume aus Stein, Zement und Ziegeln und 452 Ställe aus denselben Baumaterialien ein. Die Maschinen und landwirtschaftlichen Geräte zählen 3390, einschließlich 43 Traktoren und Motoren, 21 große Dreschmaschinen* 716 europäische Pflüge und 309 Eggen. Für je 1000 Dunam in den Kwuzoth zeigen die statistischen Tabellen einen Durchschnitt von 49 Personen, 28 Stück Rindvieh, 9 Arbeitstiere, _ 250 Stück Geflügel und 360 landschaftliche Maschinen. Auf je 1000 Dunam in den Moschawim kommen im Durchschnitt 57 Personen, 47 Stück Vieh, 14 Arbeitstiere, 675 Stück Geflügel und 500 landwirtschaftliche Geräte. Diese Zahlen sind einem Bulletin entnommen, das mit zahlreichen Tafeln und Diagrammen illustriert ist und von der statistischen Abteilung . der Zionistischen Palästina-Exekutive vorbereitet wurde. Bericht des Landwirtschaftsdirektors. Nach dem offiziellen Bericht des Direktors für Landwirtschaft und Forstpflege ist im Dezember in Nordpalästina starker Regen gefallen; in Südpalästina war die Regenmenge schwach, so daß der Wassermangel nicht behoben wurde. Die Wintersaat in Weizen und Gerste ist auf leichten Böden durch den Regen gefördert worden, während auf schwereren Feldern die Saat im Rückstände ist. Das Pflücken und Verpacken der Orangen macht im Süddistrikt Fortschritte. Man schätzt die Ernte auf etwa 2,5 Millionen Kisten im Wert von zirka 750.000 ägyptische Pfund, was eine Zunahme von 30 bis 40 Prozent gegenüber der vorjährigen Ernte bedeutet. Die Anpflanzungen neuer Orangenkulturen macht Fortschritte. Während des Jahres 1926 sind 6600; Dunam bepflanzt worden und 7100 Dunam wurden, bis Anfang 1927, zur Bepflanzung vorbereitet, während neue Pflanzungen, deren Fläche noch nicht abgeschätzt wurde, bei Jebna Aschdod, Magdal und Deir EI-Belah vorbereitet werden. Aus einer Gegend wird das Vorkommen von Schwarzschuppen (Black Scale), die im Süddistrikt bisher unbekannt waren, gemeldet, was den Export ungünstig beeinflussen dürfte. Datteln erscheinen jetzt auf dem Markt; die Ernte ist gut. Die Preise für Bananen sind hoch und die Ernte im allgemeinen gut. Ein Dunam liefert dürchschnitllich 750 bis 850 Kilogramm. Im Norddistrikt ist die Orangenernte in Khudeira und Sichron-Jacob vortrefflich. Auch im Tiberias-Unterdistrikt sind die Ernten vorzüglich, aber die Früchte sind auch hier mit Schwarzschuppen infiziert, was den Export ungünstig beeinflussen wird. In Betaniah und Daganiah sind die Früchte von roten Schuppen angegriffen. Die Olivenernte in Samaria ist außergewöhnlich reich; man schätzt sie auf das Doppelte des vorigen Jahres. Anderwärts haben die Früchte durch die Olivenfliege gelitten, und die Qualität und der Oelgehalt sind geringer geworden. — Das Geschäft in Bananen ist lebhaft, der Preis beträgt etwa acht Piaster per Rotl. Besonders in Cavendish-Bananen nimmt die, Anpflanzung zu. Die Saisonernte in Tabak ist noch an der Schnur. Der Markt ist still, und es gibt wenig Käufer. Die Pflanzer erwägen die Vernichtung der unverkauften Voräte. Wie die „Officiäl Gazette" vom 1. Jänner berichtet, hat die Palästinaregierung eine Kommission ernannt, die Vorschläge für die Ver-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.