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Palästina · 1909-01-01 · Heft 1 · p. Seite 29

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
6 (1909)
Issue
Heft 1
Article
Rischon le Zion [Nachricht]
Date
1909-01-01
Page
Seite 29 (sequence 2)
Language
German
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Einen sehr ausführlichen Bericht über die Geschäfte des Syndikats im Jahre Oktober 1907 bis Oktober 1908 erstattete der Vorsitzende des Syndikats, Herr Gluskin. Nahezu 40,000 Hektoliter Wein sind im verflossenen Jahre verkauft worden. Der erzielte Durchschnittspreis erlaubte Frcs. 16.— pro Kantar (ca. 300 kg) Trauben an die Kolonisten zu zahlen. Hierzu kommen noch 6 Frcs. pro Kantar von dem vom Baron Rothschild den Kolonisten überlassenen Fonds. Bekanntlich hat der Baron Rothschild bei der Uebergabe des Rischoner Weinkellers an die Kolonisten zur selbständigen Verwaltung ihnen noch 1.600,000 Frcs. zur 'Verfügung gestellt, die zur Deckung von Defiziten im Laufe von 6 Jahren dienen sollen, bis die Absatzverhältnisse für den Wein sich wieder gebessert hätten. Von diesem Beitrage des Barons entfiel in diesem Jahre ein Zuschuss von je 6 Frcs. auf jeden Kantar Trauben. Auf Vorschlag des Direktors Gluskin beschloss die Generalversammlung nur 3 Frcs. auszahlen zu lassen, 3 Frcs. aber dem Reservefonds zuzuschiessen. Somit erhielten die Mitglieder des Syndikats 19 Frcs. pro Kantar Trauben. Zum Schlüsse sprach die Versammlung dem Baron Rothschild ihren Bank und den Wunsch aus, er möge in nächster Zeit die Freude erleben, die von ihm unterstützten Kolonien blühen und gedeihen zu sehen. Auch dem Vorsitzenden Gluskin votierte die Versammlung ihr Vertrauen und die Anerkennung für seine Leistungen. Rischon le Zion: Die Arbeiter begründeten hier eine Volksküche. Unsere Schule zählt dieses Jahr 192 Kinder, der Kindergarten 98 und die Talmud-Thora nahezu 50. Im verflossenen Jahre (5668) sind 35 Kinder in unserer Kolonie geboren worden. ifllli,...«illili,tl!li».„tillllcirtl........illhiiilhiimtiilllliillllii......llllljtlli,„.„ilttli>rill......mlllulll..........lihilll......„illlllillllii......Illllllllhi......llllllllllt......illtlnll'........illlliilllli.....ulÜliilll......,.illlli:ll!li....„illlllil!lli.......llllllilll.......t llHi iÜI n...... illl! i fl H..........Illulllin......llllnlll........illtlulllli,.....dlllulllli.....ii# % c5b 6h AUS DER TÜRKEI. &<3 cSb f Eisenbahn Jaffa—Port-Said Aus Konstantinopel wird der „N. J. K." von ihrem dortigen Korrespondenten geschrieben: Wie verlautet, hat ein aus französischen und türkischen Kapitalisten bestehendes Konsortium einen Antrag auf Konzessionierung einer Eisenbahnlinie von Jaffa nach Port Said (Aegypten) bei der Regierung eingereicht. Es ist kaum daran zu zweifeln, das's die Konzession erteilt wird. — Mit dem Bau dieser Strecke wäre ein (überaus wichtiges Glied im palästinensischen Eisenbahnverkehr geschaffen, das seine volle Bedeutung natürlich erst dann gewinnen würde, wenn auch Haifa ^und Jaffa entweder direkt oder über Jerusalem durch eine Bahn verbunden .sein werden. Die neue Bahnlinie würde ca. 300 km lang sein vund über Gaza und El-Arisch gehen müssen. Die Linie Haifa-Jerusalem soll schon in allernächster Zeit — als Zweiglinie der türkischen Hedschasbahn — ausgebaut werden. 29

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