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Palästina · 1907-03-01 · Heft 3-4 (März 1907) · p. Seite 89

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Journal
Palästina
Volume
4 (1907)
Issue
Heft 3-4 (März 1907)
Article
Immigration nach Palästina im Jahre 1906
Date
1907-03-01
Page
Seite 89 (sequence 3)
Language
German
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— 89 — kommen also ganz Unbemittelte nur in geringem Maasse nach Palästina. Dies ist von Wichtigkeit mit Rücksicht auf die Rückständigkeit des Landes, zu dessen Belebung viel Kapital erforderlich ist. Der Herkunft nach waren aus Lithauen Polen Südrussland ausserhalb des Zusammen Ansiedlungsrayons Zahl 175 688 1S01 223 ~ 3427 % 205 20- 535 6 100 Als Zweck der Reise haben angegeben: Zahl in % Zeitweiligen Aufenthalt .... 160 4,5 9.805 82 Unterricht......... 52 1,5 Zubringen der letzten Lebensjahre 410 12 Summa 3427 100 Es gingen demnach 2805 Personen (82 % aller Emigranten) nach Palästina in der Absicht, sich dort dauernd niederzulassen und zu arbeiten. J. T. TÄTIGKEIT DES KOLONISATIONSVEREINS „ESRA" IM JAHRE 1906. (Bericht des Vorstandes.) Im Jahre 1906 hat der Verein „Esra" (Berlin) Mk. 8 601 für Palästina ausgegeben und Mk. 10182 seinem Kolonisationsfond zuführen können. Letzterer hat am Schlüsse des Berichtsjahres Mk. 41682 betragen, von denen Mk. 31500 in zinstragenden Papieren angelegt sind. Der Montefiorefond im Betrage von Mk. 400 ist unverändert geblieben. Kolonie „Esra". Den grösseren Teil der in Palästina verausgabten Gelder, nämlich Mk. 5275 hat die vor 12 Jahren vom Verein begründete Tagelöhnerkolonie „Esra" bei Rechowoth beansprucht. Die Erwartung, dass unsere Schützlinge sich aus eigener Kraft weiter emporarbeiten werden, ist wenigstens teilweise in Erfüllung gegangen. Zwei Familien sind mit der einmaligen Subvention ausgekommen, während bei den 3 anderen noch ein zweites Mal Unterstützung erteilt werden musste, da die Verwaltung der Kolonie Rechowoth die von uns ansässig gemachten Arbeiter leider nicht dauernd zu beschäftigen vermochte. Um die durch den erhaltenen kleinen Grundbesitz nun einmal an die Scholle gefesselten Tagelöhner der Kolonie zu erhalten, haben wir sie durch eine zweite Subvention zu selbständigen, auf fremde Arbeit nicht mehr angewiesenen

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