Mitteilungen aus dem Verband der Vereine für Jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland
- Journal
- Mitteilungen aus dem Verband der Vereine für Jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland
- Volume
- 1918
- Issue
- Heft 26 (Dezember 1918)
- Article
- Bitte des Ausschusses
- Date
- 1918-12-01
- Page
- Seite 28 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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SS iatiafeii keine Unterbrechung erfahren hat. Wir glauben aber, diesem Versäumnis als eine in den gegenwärtigen Zeitverhältnissen begründete Erscheinung betrachten zu dürfen, und richten an die Vereine Don neuem die alte Bitte, künftig hin die an sie seitens des Sekretariats ergehenden Anfragen prompt und möglichst erschöpfend zu beantworten. Dann wird kein Verein den Bericht über seine Leistungenin den Mitteilungen des Verbandes vermissen und dieser in der Lage sein, seine Aufgabe auch nach dieser Richtung vollauf zu erfüllen. Zur gefl. Beachtung. Entgegen den Bestimmungen der Verbandssatzungen haben in den letzten Jahren die Vereine, bis auf einige wenige, Beiträge an die Verbandskasse nicht mehr geleistet. Daher arbeitet die Kasse seit längerer Zeit mit einem Defizit, das zu beseitigen wir gegenwärtig bemüht sind. Um künftighin eine reguläre Führung der Vereinsgeschäste zu erreichen, ersuchen wir die Vereine, vom laufenden Jahre ab den geringen Betrag von 10 Pf. pro Mitglied an die Verbandskasse abzuführen. Sendungen bitten wir durch das Postscheck-Konto Nr. 4396 der Firma Veit, Selberg <fc Co., beim Postscheckamt Berlin an uns zu richten. Danksagung.^ Allen Vereinen beziehungsweise deren Vorständen, die sich an der anläßlich meines 60. Geburtstages vom Vorsitzenden des Verbandes mir übermittelten Ehrengabe mit Beiträgen beteiligt haben, spreche ich hierdurch meinen herzlichsten Dank aus. In voller Anerkennung und Würdigung der mich ehrenden Auszeichnung habe ich den mir freundlichst zugedachten Betrag dem geschästsführenden Ausschuß mit der Bitte übergeben, ihn als eine weinen Namen tragende „Stiftung zur Unterstützung kleiner Vereine" fortzuführen. Ich war dabei von dem innigen Wunsche geleitet, daß es dem Verband endlich gelingen möge, einen größeren Fonds zu schaffen, dessen Zinsertrag es ihm ermöglichen solle, den an ihn insbesondere seitens der kleinen, bedürftigen Vereine gestellten Ansprüchen einigermaßen nachzukommen und so mit größerem Erfolg als bisher für die Verbreitung jüdischen Wissens innerhalb unserer Glaubensgemeinschaft zu wirken. Möge dieser mein Wunsch^ von dem auch unser unvergeßlicher Gustav Karpeles stets beseelt war, recht bald in Erfüllung gehenl Albert Katz.