Mitteilungen aus dem Verband der Vereine für Jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland
- Journal
- Mitteilungen aus dem Verband der Vereine für Jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland
- Volume
- 1918
- Issue
- Heft 26 (Dezember 1918)
- Article
- Gedenktafel
- Date
- 1918-12-01
- Page
- Seite 27 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Gedenktafel. Im abgelaufenen Geschäftsjahre find aus dem Leben geschieden: Geheimer RegierungSrat Prof. Dr. Hermann Cohen-Berlin; Landrabbiner vr. Max Doctor, Vorsitzender des Vereins in Cafsel; Landrabbiner Dt. S. Gronemann, Mitbegründer des Vereins in Hanno-. der; Rabbiner Dr. Adolf Rosen zweig- Berlin; Rabbiner Dt. Seligkowitz, Begründer und langjähriger Vorsitzender des Vereins in Coethen; Rabbiner Prof. Dr. Coßmann Werner, Begründer und langjähriger Vorsitzender des Vereins in München; Fabrikbesitzer Oscar Stern, Begründer und ftüherer Vorsitzender des Vereins in Cottbus; Lehrer Max Berlowitz, Begründer und langjähriger Vorsitzender des Vereins in Neustadt bei Pinne; Rabbiner Prof.Dr. Alexander Kisch in Prag; Rabbiner Prof. Dr. Adolf Bi ach in Brüx. Sie alle, jeder in seiner Art, waren bemüht, die Bestrebungen der Literaturvereine zu fördern und sie mit ihrem Wissen und Können, durch Schrift und Wort, kräftig zu unterstützen. Das Andenken dieser um das Judentum und seine heiligsten Güter hochverdienten Männer wird in der Geschichte des Verbandes der jüdischen Literatur- Vereine als ein gesegnetes fortleben! «orrelpovilekre». Kitte Ser kurkchM«. Die Beantwortung der Fragebogen ist in diesem Jahre mir spärlich erfolgt. Bon den meisten Vereinen erhielten wir sie mit der kurzen Bemerkung zurück: „Vorträge fanden infolge des Krieges nicht statt" oder: „Die Vereinstätigkeit ruht, wird aber in Friedenszeit wieder ausgenommen". Aus den besetzten Gebieten sind, biSauf Köln und Mainz, überhaupt keine Berichte eingegangen. Aber auch viele Vereine in der Provinz Posen, in Schlesien, Bayern, Westfalen und Baden haben die ihnen rechtzeitig übermittelten Fragebogen unbeantwortet gelassen. Das bedauern wir um so mehr, da wir wissen, daß in manchen dieser Vereine die Vereins^