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Mitteilungen aus dem Verband der Vereine für Jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland · 1906-12-01 · Heft 14 (Dezember 1906) · p. Seite 2

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Journal
Mitteilungen aus dem Verband der Vereine für Jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland
Volume
1906
Issue
Heft 14 (Dezember 1906)
Article
Zur Geschichte des Verbandes
Date
1906-12-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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2 gewissen Höhe gebrachte Werk, bedarf unausgesetzt einer steten Neberwachung, einer sorgfältigen Geschäftsleitnng, die sowohl jeden Stillstand in der Wirksamkeit der Vereine verhindern, als auch die Unterstützung der kleineren Vereine anstreben soll. Wir wiederholen daher, was wir bereits vor zehn Jahren geschrieben haben: „Das kann und wird nur dann geschehen, wenn der Fonds für Wanderredner, der jetzt über ein Kapital von ca. 10000 Mark verfügt, eine zehnfache Summe aufzuweisen haben wird. Und mit dieses Ziel so bald wie möglich zu erreichen, bei dessen Verwirklichung es uns. gegeben sein wird, insbesondere die Vereine in kleinen Gemeinden kräftig zu unterstützen, gestatten wir uns an Alle, denen die Zukunft des Judentums am Herzen liegt, die dringende Bitte zu richten, in ihren Bekanntenkreisen freiwillige Jahresbeiträge, wenn auch nur in Höhe von 3 Mark für den Fonds zu. sammeln. In der kleinsten Gemeinde dürften sich einige Wenige finden, die bereitwillig einen solch geringen Betrag der guten Sache opfern würden. Bei der hohen Zahl der Vereine aber ist es nicht zu hoch angeschlagen, wenn wir hoffen, auf diesem Wege jährlich 1000 freiwillige Spenden zu bekommen, die eine Summe von 3000 Mark einbringen würden. Von dieser Summe könnten zwei Drittel nebst den Zinsen des Fonds für Wanderredner vorausgabt und ein Drittel für den Fonds zurückgelegt werden". Indessen hat der Verband auch laufende Ausgaben,, und um diese bestreiten zu können, müssen wir, wie peinlich es uns auch ist, die Vereine immer wieder an ihre Verpflichtungen dem Verbände gegenüber erinnern. Wie ideal die Bestrebungen des Verbandes auch sind, so kann doch eine geregelte Geschäftsleitung der erforderlichen pekuniären Mittel nicht entbehren. Wir richten daher an sämtliche Vereine die dringende Bitte, dem Verband als ordentliche Mitglieder beizulreten und regelmäßige Jahresbeiträge an die Kasse des Verbandes abzuführen. Nur wenn die Vereine den Verband in seiner Wirksamkeit für die Gesamtheit unterstützen werden, wird es diesem

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