Mitteilungen aus dem Verband der Vereine für Jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland
- Journal
- Mitteilungen aus dem Verband der Vereine für Jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland
- Volume
- 1905
- Issue
- Heft 13 (Dezember 1905)
- Article
- Bericht über die literarische Tätigkeit der Vereine im Winterhalbjah 1904/1905
- Date
- 1905-12-01
- Page
- Seite 41 (sequence 21)
- Language
- German
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41 — Rabb. Dr. Rosenthal-Pr.-Stargard: Die drei Rätselbücher den Menschheit (Koheleth, Hamlet, Faust). Bibliothek mit über 100 Bänden. Bibliothekar: Rabbiner Dr. Lewy. Neuwied. Vorträge: Dr. med. Lichtenstein: Der ewige Jude. — I. Ransenberg: Sabbatai Zwi. — Frau B. Leiser-Köln: Die Kulturarbeit der jüdischen Frau. — Dr. Poritzky: Heinrich Heine. — Dr. Moses-Berlin: Jüdischer Witz und Humor. — Dr. Kalischer-Bonnr Lyrik der Hebräer. — M. Steinhardt, Magdeburg: Die Juden im alten Germanien. — Dr. M. Spanier-Magdeburg: Erziehungsfragen. — Dr. A. Brüll-Frankfurt a. M.: Mn Gang durch einen Talmud-Tractat. Diskussionsabende finden mindestens alle 14 Tage im Hotel. „Goldner Anker" statt. Bibliothek mit ca. 120 Bänden. Bibliothekar: Max Moses. Nicolai (Oberschlesien). Vorträge: Dr. Braunschweiger: Ziele und Zwecke eines Vereins für jüdische Geschichte und Literatur. — Dr. Braunschweiger: Jehuda Halevi. — Lehrer Salinger: Christentum und Judentum in ihrer: Ethik. — Lehrer Salinger: Das jüdische Gemeinwesen im Mittelalter. An Stelle der Diskussionsabende haben wir Gesellschaftsabende gesetzt. An diesen Abenden werden die poetischen Erzeugnisse der: jüdischen Literatur zum Vortrag kommen. Kleine Bibliothek. Bibliothekar: Salinger. Der Verein besteht erst seit dem 1. November 1905. Nienburg (Weser). Vorträge: Sally Katz: Die Sprüche der Väter im Lichte der modernen Erziehungslehre. — Seminardir. Dr. Knoller-Hannoverr Sozialpolitik in der mosaischen Lehre. Bibliothek mit 170 Bänden. Bibliothekar: Sally Katz. Rordhausen. Vorträge: Dr. Kohut-Berlin: Die Beziehungen Friedrichs des Großen und Josephs II. zu den Juden. — Rechtsanwalt Gronemann-Hannover: lieber Zionismus. — Dr. Schönberger: lieber Moritz Oppenheimer und seine Bilder. — Rechtsanwalt Dr. Holländer-München: lieber die Stellung der Juden im Erwerbsleben der Gegenwart. — Siegfried Bergel-Berlin: lieber die russischen Juden.