Mitteilungen aus dem Verband der Vereine für Jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland
- Journal
- Mitteilungen aus dem Verband der Vereine für Jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland
- Volume
- 1905
- Issue
- Heft 13 (Dezember 1905)
- Article
- Bericht über die literarische Tätigkeit der Vereine im Winterhalbjah 1904/1905
- Date
- 1905-12-01
- Page
- Seite 29 (sequence 9)
- Language
- German
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29 Elbing« Vorträge: Julius Levy-Danzig: Ein Kamps um Jerusalem. — Frau Dr. Perles-Königsberg: Unsere Großmütter. — Rabb. Dr. Perles-Königsberg: Maimonides. — Prof. Alex. Strakosch: Rezitationen.— Fritz Stahl-Berlin: Das Judentum und die bildende Kunst. Erfurt. Vorträge: Dr. Sonderling, Berlin: Jüdische Kunst und jüdische Künstler der Gegenwart. — Dr. Poritzky, Berlin: Maxim Gorki, mit besonderer Berücksichtigung seiner Beziehungen zum Judentum. — Rabbiner Dr. Schönberger, Nordhausen: Moritz Oppenheim und seine unsterblichen Schöpfungen. — Rabbiner Dr. Salzberger: Das jüdisch-theologische Seminar in Breslau. Am 9. Mai veranstaltete der Verein in Gemeinschaft mit dem Bruder-Verein eine Schiller-Feier. Im Anschluß an die Vorträge fanden häufig Diskussionen statt. Bibliothek mit 180 Bänden. Bibliothekar: Dr. Salzberger. Essen a. d. Ruhr. Vorträge: Rabb. Dr. Hochfeld-Düsseldorf: Gedanken über Erziehung. — Schriftsteller Dr. Gustav Karpeles-Berlin: Karl Emil Franzos. — Schriftstellerin Leonie Meyerhoff-Hildeck-Frankfurt a. M. Heimatkunst und Stammesbewußtsein. — Geh. Rat Professor Dr. Hermann Cohen-Marburg: Die Idee der Versöhnung. — Schriftsteller Dr. I. E. Poritzky-Berlin: Maxim Gorki. — Rabb. Dr. Samuel-Essen: Leitende Gedanken in den wichtigsten Wohltätigkeitseinrichtungen der jüd. Gemeinden Deutschlands. — Rechtsanwalt Dr. Kemperich- Dortmund: Das jüd. Altersheim für Westfalen und angrenzende Bezirke. — lOjähriges Stiftungsfest: 1. Prolog, 2. Festrede, 8. Gesangsvorträge, 4. Lebende Bilder aus dem altjüd. Familienleben (nach Professor Oppenheim) mit verbindendem Texte. — Rechtsanwalt Dr. Herzfeld-Essen: Die Lage der Juden in Preußen im 18. Jahrhundert. Generalversammlung. Als Zweigverein zum Haupt-Verein für jüd. Geschichte und Literatur besteht der Blumenfeld-Verein für isr. junge Damen und Herren der hiesigen Geschäfte. In diesem fanden 6 Vorträge und gesellige Vereinsabende statt; Leiter des Vereins: Rabb. Dr. Samuel, Mitglieder des geschästsf. Ausschusses R. A. Max Abel, R. A. Dr. Herzfeld. Bibliothek mit 1020 Bänden. Bibliotheks-Ausschuß: Rabbiner Dr. Samuel, Vorsitzender, Dr. med. Ernst Levy, Dr. med. Cohen, Kanzleirat Hirsch. Filehne. Vorträge: Dr. Richter: Eine Wanderung durch die jüdische Geschichte.— Rabb. Dr. Rosenthal-Pr. Stargard: Aus dem Geistesleben der alexandrinischen Gemeinde. — Rabb. Dr. Elsaß-Lands- 19