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Der Orient · 1843-11-21 · 47 (21.11.1843) · p. Spalte 749-750

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Journal
Der Orient
Volume
1843
Issue
47 (21.11.1843)
Article
Ein More Nebuchimhandschrift in Tübingen [Rezension]
Date
1843-11-21
Page
Spalte 749-750 (sequence 2)
Language
German
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749 Galiläische Sitten. Galiläische Prediger. 75« ' |ri? JH? ^3 'NO N2-1 : (2 — nnn^n N'NVN) is Auf dem allerletzten Blatt von einer andern Hand findet sich folgendes anonyme Gedichtchen'anfangend: .'ui onjnan njo no welches bereits Herr Dr. C a r m o l y im LB. des Orients Nr. 24 Zg. 1840 mitgetheilt hat. Leopold Dukes. 21 Dieses Gedichtchen ist auch auf der letzten Seite wiederholt, wo statt O'illvp , D’llDX und 13^) statt rWMWll stehet. 3) Es sei auch hier erlaubt, folgende 2 Gedichtchen hierher zu setzen. b'l iriXD^ ejDl’ 13 12X2^ 1111’ 'IN X’^JID — piL mm Dänin uj bya idjmi nnoy m 1D2 by u’dd paso bix m o" x’dj t? xoj k mirn run : bpil X'3J N’DJ HXIpJ p b"i DDDin zwn icpn nn run ijo t£/'N bo i^x inx p2 p!21 M .TO Xip3 •’’3 TON X’LW Dü» ’TlD — : pxn x'm rax nun n'n Der Zelotismus des Jehuda Alfacher ist den Lesern aus dem nhp;1 niJN P Genüge bekannt. Ob das zweite Gedichtchen wirklich von Maimonides ist, können wir dahin gestellt sein lassen, jedenfalls ist es geistreich. Diese zwei Gedichtchen befinden sich in der von uns öfters schon erwähnten handschriftlichen Chrestomathie genannt Ü^bü rbUD, üu Besitz des Hrn. Maier L e h r'e n in A inst er dam. Das zweite Gedichtchen haben wir auch in den Kollektaneen des seligen M. I. B r e ss e l a u in H a m b u r g gefunden. Wo aber die zwei ersten Halbverse so lauten: ’ »W N’fiW Dtp by tfinN DN 'ui pan ‘icijn tu tiu tb Nim Dort ist es im Allgemeinen auf den Beinamen Nassi, den jeder führt ohne die gehörigen Eigenschaften zu haben. Einige andere Berschen von und über M a i m o n i d e s haben wir im LE. des Orients 1843. S. 139 mitgetheilt. In der Ausgabe des More (Sabioneta 1551) findet sich auch folgendes anonyme Gedichtchen zum Lobe des M a i m o n i d e s, welches wir hersetzen: ,111V nax bron tob miD TO pX TO mio dji niD aba - nun f»N3 tov bah : mm nay maia IM' 3TU miD flDN W23 pxvL ,111V 1112 mj?b cjnitii -llvvb 3SJ Xl.11 1VX' NVX.1 .111V1 Missions-Wesen und Unwesen. Einblick in das Urchristenlhum. (Fortsetzung.) Makkot 11b, Mischna, hältR.I. Ha-G. echt heidnisch — die Blutrache für ein Gebot, gegen R. A. der nun das strenge Recht darin findet 9). Auch in ihrem Schmerze waren die Galiläer maaßloser, als die Juda'er. Semachot K. 10. „R. I. Ha-G. starb ein Sohn, da lies er einen Andern für sich in der Synagoge vortragen, R. Akiba aber trug selbst, nach dem Ableben seines Sohnes vor." Es ist hierbei nicht von einem subjektiven Fall die Rede, sondern von dem wirklichen Unterschiede zwischen Galiläern und Judäern, die auch Moed katan 23 a u. b wegen Trauer am Sabbat streiten. Auch war die Sitte, in Galiläa heidnische Namen anzunehmen so gewöhnlich, daß der Talmud davon — Gittin 34 b und in der Tosifta — als wie von einer ganz bekannten Sache spricht: nrnmn nriN , mm w b ww ’D p? W?JD nriNb — Daselbst früher ist sogar zu ersehen, daß man oster auch noch eine zweite Frau daselbst genommen Wuü 'ni nmma 'n, dto w b ww —- Damit glaube ich die in Galiläa vorherrschenden heidnischen Elemente einstweilen genugsam erwiesen zu haben, und so will ich ohne Aufenthalt zu der Lehrweise und zu den Predigern daselbst übergehen. War auch in Judäa, in der Hauptstadt sowohl wie in der Provinz, ein regelmäßiger Unterricht — Gittin 37 a, Makkot 16 b. — durch eigends dazu angeftellte Lehrer der Jugend eingeführt; — auch Hochschulen gab es schon sehr früh, wie Jamnia und seine Weisen — Gittin 56 a u. b — zur Zeit der Zerstörung des Tempels schon blühte — so hatte dagegen Galiläa gar keine Ordnung darin. Ohnedies eine korrumpirte Sprache redend und ungeschickt sich ausdrückend, — wie wir schon oben, in der Anmerkung erwiesen, und weiter noch deutlicher erhärten werden — wechselten sie noch häufig mit den Lehrern, — Siehe Erubin 53 a. 'rjDJ! N^T Wu U-3 DT3 Dfnin HD.’pnJ xh 'un TO, — wodurch der geringe und schlechte Unterricht vollends verloren ging. Wie diese Rabbis aber unterrichteten und wie hoch der Grad ihres Wissens sich verstieg, können wir noch aus einigen, im Talmud uns aufbewahrten Stellen ersehen. Es waren zumeist herumreisende Prediger, — so glaube ich hnWj “Oiy — Sanh. 70 a, Chulin 27.Vit. m. übersetzen zu dürfen — die um Zuhörer anzulocken, hagadische Auslegungen, geschmückt 9) Hier tritt R. A. noch in die Fußtapfen seines hohen Lehrers R. El. b. Hyrkanos, der, als ob er mit seinen spätern Glaubensgenossen fühlte, nirgends Gnade, aber überall das wahre Recht haben wollte. So sagt er Sanhedrin 97 b. xb ex?, pbxu naityn panj; bxiL" nx 1L1X ujrbx 'i i’bxjj |’N.

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