Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1843
- Issue
- 46 (14.11.1843)
- Article
- R. Isaak ben Jehuda ben Natanel's Geburts- oder Wohnort [Nachricht]
- Date
- 1843-11-14
- Page
- Spalte 731-732 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/8555529-9897774-9897955-2370917--3260-2370951- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
729 Poetische Kleinigkeiten. — R. Jose Ha-Galili. aber nicht so, indem er, nach Alcharisis Worten in (nach Zunz, korrumpirt für Beaucaire) lebte. Hr. Dukes hätte das Eitat nicht von dm Worten in JO OL7O1 nJi^SID, sondern von n’pt>D. "VJJ^ 'DJO DEO an, geben sollen. A. Ink. Poetische Kleinigkeiten, gesammelt von Leopold Dukes. v'INirr 2nrrn rrrr?sdr-)tz! jn ni^inBiro , s'2 rfl "I '? njn C2n Hirn '2 ji^' — "iicn nton '21 ,2~ix Dieses anonyme geistreiche Gedichtchen findet sich in □*npD n^/.lD/ im Besitz des Herrn Maier Lehren in Amsterdam. ' viiNo Snip q’djjb '|oi : i~i22 "iin?22 riD2' i‘2j;i '“in? r)x ]'nn cjjbi : n’2 l'JHN 2112?21 DitsesGedichtchen ist von Moses ben Gideon Ab udienti, und befindet sich in dessen hebe. Grammatik in spanischer Sprache, S. 163. Es ist dieses Büchlein sehr selten. Einige Gedichte desselben, welche im Measef (n?opn S. 65. 66. jpn S. 293) und nachher im Bikkure ha-Ittim gedruckt wurden, sind daraus entnommen. In dem zuerst angeführten Jahrgang des Measef S. 32 wird ein poetisches Werk desselben erwähnt, omi# •oun betitelt, 102 achtzeilige Strophen (ni\yw) enthaltend. Dieses Werk befindet sich m Amste rdam bei Herrn Jakobson und in Hamburg bei dem Herrn H. I. Michael. Das Amsterdamer Mskrt. war früher das Eigenthum des berühmten David Franko Mendez. Gedicht mit Echo von Demselben. - onn onnp ]in cbm; cno cnct? cb 4 tea xb] nx wsü! $b : chi onnp nj p« T59 wp 4 ttb'i cr6 np -isn pp : ans □>‘194 k criV ns Ebendaselbst S. 162. 739 Missions-Wesen und Unwesen. Einblick in bas Urchristenthum. (Fortsetzung.) Zuerst um jedem Einwand von Außen zu begegnen, kann ich nicht unerwähnt lassen, wie R. I. Ha-G. im Talmud im hohen Ansehen stebt. So heißt es im Talm. jeruschalmi — der aber nur im Gegensatz zu dem babylonischen so heißt, und eigentlich palästinensischer heißen sollte — Berachot K. 9. nytfiO jm , Dwjri , D'jn nwyoi rrpny nb pta o-iys yviDö Nim bb.in 'ov b p.D iriN jpi in1? p^nc Di-nV1 D'DBUm. Hiermit ist nicht allein die hohe Achtung, die man ihm zollte, sondern auch der galiläische Wundermann zu erkennen. In Menachot 72 b, Mischna, diskutiren R. I. ha-G. und R> 2(kiba, ob Heiden auch Freudenopfer bringen dürfen, und wird sogar gegen die sonst allgemein gültige Annahme — nuriD iO’py ^*“0 mbn, in der Gemara 73 b, für R. Jose ha-Galili's Ausspruch hierbei entschieden. So auch Sanhedrin 28 b. siehe auch Tosafot Beza 21 a anfangend Ü^b, wo auch nach R.I.ha-G., gegen R.Akiba, gefolgt wird. Auch R.I.Ha-G's. Söhne sind sehr geachtet, und kommt außer dem schon erwähnten R.Elibser, auch häufig R. Chanina, Sohn des R. I. Ha-G. vor. So Eholin 12 a und b, Baba mezia 24 b, Rösch Ha-Schana 32 a in Ufa — wahrscheinlich in Galiläa — wo eine Zeitlang Sitz des Synedriums und wie es scheint, R. CH. dessen Mitglied war. Man dürste vielleicht dagegen einwenden wollen, daß auf der andern Seite R. I. Ha-G. wieder vernachläßigt zu sein scheint. So ist in den Sprüchen der Väter, von ihm und seinen Söhnen kein einziger Spruch uns aufbewahrt, und ebenso wird in dem, jetzt wieder durch Hrn. Luzzatto vollständig ausgefundenen OWiDNl D'NJD T1D seiner nicht erwähnt; doch hat dieses lediglich seinen Grund darin, daß sowohl die Sprüche der Väter, — siehe Wesseli's Komm, p dazu —- wie auch 'Nl.n.ounö die Reihenfolge, welche die mündliche Überlieferung durchlaufen, zeigen will; da konnte denn freilich die exoterische, galiläische Pflanze keinen Platz finden. Zum Beweis, ist in den apokryphischen Büchern des Talmuds, HUDp niDDD — in Abot de Rabbi Naran K. 18. R. I. Ha-Galili's auf das Rühmlichste gedacht: niD.l HD'1 Dp/D b ro ppD 'vn ’PD “ihd □■»odh mo m inNtf, nn ^sn&SH n^n, was nebenbei wohl auf seinen Agada-Unterricht sich beziehen möchte. Nun glaube ich, wäre nur noch Ein Einwand, aber der größte, übrig, wie kann man aus bedeutend späterer Zeit auf eine frühere zurückschließen? — Obgleich ich nur hier mit dem Testamente schlagend widerlegen könnte; will ich mir doch nicht selbst vorgreifen, und solches erst im Verfolg dieser Einleitung herbei bringen. Hier aber muß ich die „bedeutend spätere Zeit" bestreiten, da R. I.ha-G. nicht später als