Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1843
- Issue
- 36 (5.9.1843)
- Article
- Das Beten Gottes
- Date
- 1843-09-05
- Page
- Spalte 569-570 (sequence 2)
- Language
- German
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569 I. Tngland's Abhandlung über die Sekte der Karäer. 57V pnn mn trao Nin ontora jyn ’Jdd nma nnina pn nab NB!’ run by ntm pi comn ma onto bbai mDm D’amn nno1 *? pn maa naib ma1? maa nsw nbn ]nb vby mn D’annn nnai> pnn mao nann nbnn ptito pan E»paa nih tonan ’a (3 4 5 6 p a n nafo ipao’p pan vp Nin ptbna' ann’Dn m nnam n new ppj/rv dni ma nn ’nrn by »am toi ’djo nx ’cm D’.bN ito) tff’N'b V'N NDN’ ’D tto N“ipD PUn HD DIN tind ntosi nbnty nn b ton’ ’a L"N xon’ ’"'b dni nw nto> |!Vva tonD nw nnax nm n\n’ (+dni ptto nbn onna an pi i’nna p napnc nata pn — .nai nbn Nbx rbbs s'N! bs'! dhjd naji’i Di^'b Bemerkenswert!) ist ferner, wie das arab» ^s- SjXoJ I benedictio De i sit super in der Uebersetzung des arab. Kommentars Elrhabrisi's zu den 25 allgemeinen philosophischen Grundsätzen, welche Mainnini dem zweiten Lheil seines More vorausgeschickt, in das Hebräische übergegangen rst b). Vergl. Melo Chonajim'), S. 71-72. A. Ink. Jakob Trigland's Abhandlung über die Sekte der Karäer. (Im Auszuge übersetzt und mitgetheilt.) (Fortsetzung.) Und nicht anders wird derjenige urtheilen können, der die geringste Aufmerksamkeit auf den Unterschied in den Dogmen wen¬ Gnade aufgefaßt wird, geht der Vers. in dem folgenden Satze sogleich zum Begriffe des Richtens über, welches aber wieder blos eine derivirte Bed. der Radix ist. 3) Wie getrübt hier die Sprachanschauung des Verfassers war, bedürfte vielleicht kaum einer Erwähnung; denn von der causa finalis des Betenden und von einer gewöhnlichen, einleitenden Gebetformel auf die Bedeutung von rfen zu schließen zeugt von einer Willkür, die eine richtige, objektive Erklärung unmöglich macht. 4) Hier sinder sich erst der Verf. genöthigt, die Erklärung des „Richtens^, welche er bei der erster», durchaus falschen und willkürlichen Erklärung anticipirt hatte, als eine andere hinzustellm. 5) Ueberhaupt haben die Juden viele Formeln von den Arabern entlehnt, wie z. B. in dem Epitaph: Q^iy^NDM 2*rui ND Nin (nicht jmy wie Herr Dukes schreibt), V't isnry p >TM) UN p, welches sich vor dem hebr. Divan, im Besitze des Hr. Luzzatto, befindet (Dukes, M. d. E. S. 10), wo die Formel ^N DM dem arabischen äXH entspricht; ebenso zu Anfänge des Kommentars Lanchum's über Habakuk (ed. Munk). 6) Gelegentlich will ich hier die Vermuthung aussprechen, daß del Medigo bei dem Mel des von Algebra handelnden Werkes rp? n&y zugleich an die arabische und italienische Aussprache von Gebra (Dschebra) dachte. det, welcher zwischen den Karä'ern und Sadducäern stattfindet; . nicht nur über die Auferstehung, sondern auch über andere wichtige Lehren, wie: Unsterblichkeit der Seele, Existenz von Engeln und Geistern, Vorsehung Gottes und Einfluß desselben auf die menschlichen Handlungen; welche alle die Sadducäer läugnen, die Karäer mit ganzer Seele annehmen. Weglassend Vieles, was sich auf gerichtliche Gesetze und auf Gebräuche bezieht, will' ich nur eine Stelle aus R. Iehuda Hadassi ha-Abel in dem Manuskript Eskol Ha-Kofer herschreiben: Dnm iisy^TOn td UDO on dni typran Dirnob in DDDn^ hdiq nd^ mura nnaon idj o mra n7t Dp owin ü»' dj wrw)n noN nm bin qw dn *0 rntyn DVD may w DPI nosri wp niJiDND) rojnn myTiD ni nbm n^d1? mm uro dj napon pw?o p in omty m-irn tdih "hwo noran ]D Dm Dnni w'-nDM dVn D’Dirvan djdni . nso D'pnan mn nmon myi3 u^dnh ub m b oy minn ü’Din^m D'pnsn dn .... .D^Dnip^DN? nwo dh uny“i!? o hjdj “im xb Ja, auch in dem Artikel über die Aureichenheit der Schrift, worüber man die Karäer mit den Sadducäern einstimmig glaubt, findet sich, wenn man's näher besieht, eine große Verschiedenheit. Zwar sind sie bis zum heutigen Lag zufrieden mit dem Beweis ihrer Glaubensartikel, den sie aus der heiligen Schrift nehmen; aber weil diese in Worten geschrieben ist, die einen sehr tiefen Sinn und eine verborgene Weisheit enthalten, so nehmen sie auch gern solche Wahrheiten aus derselben an, die ftd) durch eine leichte Folgerung aus strenge Weise daraus ableitcn lassen, die Sadducäer aber gehen keine Linie breit über den geschriebenen Buchstaben hinaus. Der Karäer R. Kaleb unterscheidet daher richtig ein dreifaches Verfahren in diesem Punkte. Es giebt nämlich rfap mVnn p yro Drf? pNty, auf diese stützen sich die Rabbaniten; "-nn rrn Dtojy ..... d^idd D^DDnn w diese nehmen die Karäer an; endlich giebt es ip7n&7 DO'DH pNtB nbapn nana pv b nairon nmn nan ibti’d by bn-w> byt> m by amb bnnm ..... nmnn ]a jjto rb n? DD1D D’TiD p'1. Wer noch mehr Gründe verlangt, findet deren, und zwar gewichtvolle, in. den Schriften der Karäer. Sie widerlegen die Anklage zuerst aus der Chronologie. Zur Zeit des Königs Alexander Jannai sing die Sekte der Karäer an, wie R. Iehuda bemerkt, gestützt auf das Buch Kusari; Zadok undBaithos (wer sie auch gewesen sein) treten zur Zeit des Antigonus aus Socho auf, der ihr Lehrer gewesen sein soll. Diesen setzt Zemach David in das Jahr 4460, den Alexander Iannai in das Jahr 4670. Welch ein langer Zeitraum ist also zwischen diesen beiden Anfängen! Will man daher nicht eine und dieselbe Sekte zweimal entstehen lassen und ein und dasielbe Faktum in zwei Zeiten von ganz verschiedenem Charakter setzen, so wird die Verschiedenheit von beiden schon klar aus der verschiedenen Zeit ihrer Entstehung sich ergeben. Und nicht minder aus dem Satze, den Christus Matth. 12, 48 ausspricht: Jedes Reich, das