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Der Orient · 1843-07-11 · 28 (11.7.1843) · p. Spalte 441-442

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Journal
Der Orient
Volume
1843
Issue
28 (11.7.1843)
Article
[Nachricht]
Date
1843-07-11
Page
Spalte 441-442 (sequence 2)
Language
German
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441 I. Krigland's Abhandlung über die Sekte der Karäer. 442 ^^illolii mani[>tili Linguae Sanctae. Hamburg, 1638« 4. Es müßte also anstatt DDnJttf nyNl heißen: d'byD '1 DDIJl# dieses Gedicht in der Lhat sieben Mal gedruckt wurde. Fünf Pentateuch-Ausgaben. In der Lehrberger'- schen Buchdruckerei in Rödelheim, unter Aufsicht des bekannten Herrn Löwenstein, erscheinen jetzt fünf verschiedene Pentateuch-Ausgaben. Unter diesen ist namentlich Eine sehr bemerkenswerth; sie enthält nämlich den ersten korrekten Onkelos-Targum, nach einer Handschrift, die der sel. Heidenheim besessen. Von Hrn. Löwensteins Kenntniß und Fleiß läßt sich erwarten, daß er dieser allerdings schweren Arbeit seine größte Sorgfalt widmen werde.,; Afular's Schem ha-GedolLm neu aufgelegt. Dieses in Deutschland so seltene Werk, das für jüdische Literaturstudien unentbehrlich, ist nun von dem bekannten Chajirn Pollak neu aufgelegt worden. Näheres werden wir über dasselbe berichten, sobald dieses Werk in unseren Händen sein wird! Jüdische Merzte in Ispahan. Unter der bessern Klasse von persischer Gesellschaft in Ispahan, erzählt ein neuer Reisender, fallen dem Fremden auch die jüdischen Aerzte auf. Wenigstens sieht man daraus, daß in Ispahan Juden leben. . Jakob Trigland's Abhandlung über die Sekte der Karäer. (Im Auszuge übersetzt und mitgetheilt.) (Fortsetzung.) Kap. 4. . Das Alter der Abweichung wird bewiesen durch Thatsachen, vormämlich aus der Verschiedenheit der Festfeier. Widerlegung der Einwürfe von Morin und Richard Simon. Die Hebräer hatten vor Atters einige Vokalzeichen. Die bisherige Beweisführung aus der Uebereinstimmung der Lehre und den Erzählungen alter Schriftsteller, sowie aus den Zeugnissen ihrer eignen Feinde könnte hinreichend erscheinen, um den frühzeitigen Ursprung der Karäer sicher zu stellen. Aber weil auch Thatsachen uns zur Hand sind, welche mehr gelten als Worte, und bei dieser Gelegenheit manches bisher dunkel Gebliebene aufgehellt werden kann, so wollen wir einige als Anhang beifügen und zugleich auf Morin's Einwürfe in diesem Kapitel antworten. Zuerst möge also diese Bemerkung kommen, daß nicht wenige Hauptgegenstände in der Lehre und im Kultus, worüber die Karäer mit den Rabbaniten streiten, schon lange vor Abschließung des Talmud, ja vor dem Untergang des Staats von beiden Seiten verhandelt worden sind, ja daß ihr Dogma, und wegen des Dogmas, die Abweichung schon damals bestanden hat, auch bei solchen Gebräuchen, für welche nach Zerstörung des Tempels kein Ort und keine Gelegenheit mehr war. Damit sich dies klarer herrusstelle, wollen wir, weil Nichts so öffentlich und prachtvoll bei den Juden war, als die Festfeier, kurz darthun, daß bei dem Begehen eines jeden Festes etwas dagewesen sei, worin bis auf den heutigen Tag eine Abweichung stattfand. Z. B. bei der Bestimmung des Tages, an welchem das Neumondsfest gefeiert werden soll, streiten sie, ob sie geschehen soll rp\vTD (nach Erscheinung des neuen Mondes), oder pETO (nach astronomischer Berechnung), wofür sich die Rabbaniten entscheiden. Hierüber waren sie schon ehemals mit ihnen einverstanden. Die Handschrift ppm CPN-jpn wirft ihnen vor, daß sie das Neumondsopfer bisweilen schon dann darbrächten, wenn der alte Mond noch nicht untergegangen sei, also gegen das Gesetz und die -Vernunft; aber, sagt sie: nann DT p^iy pN DWpH ttnJN 'üi Tin Dwn wn") bau cromn. Dies ist bekannt genug; nicht ebenso, daß dieser Streit so alt ist, daß schon R. Elieser gegen R. Gemaliel, der nach den Talmudistm in drr Astronomie sehr bewandert war, über die Neumondsferer gestritten bat. Es rühmen sich die Karäer ferner, daß nicht durch astronomische Rechnung, sondern durch ihre Methode die Opfer recht angeordnet worden seien: tcnin nb)p rnirp aa wnm pnpn wyt NMi y<a nt dpi n prp wb t&nin mn wp dni nsnm rrn isnnn '»Vini non mNn tha tenin tvtn wp irmntai mwera nump m TM annn in' i^zii nPd pyi not nn py nsp ndh tmnm. Daher hat sich, nach dem eignen Geständniß der Vorsteher der Rabbaniten, diese Methode der Karäer rpsOD, was auch R. Saadia dagegen sage, vorzüglich geltend gemacht unter dem zweiten Tempel. Das erste Iahresfest ist das Pesach. In Betreff desselben wird über Mehres gestritten, nach Angabe des R. Eliahu, eines Karäers, in dem Buche nTIN*. zuerst über die Zeit, wo dasPafsahlamm geschlachtet werden soll; hierüber ist Folgendes zu lesen: nmn nfrru 'nv/b ■mn lpbro pb) □nöNP awpn wn an nmn minn (oder viell. nmn) Ninn prn Nnpw warn nppw tin öniw rrn noDW Nin nnny ]ntcf itn& na an nmn mmm D'myn in npD.HD Hanoi mjw bwd mzb nroj nyro 'Dl. Ferner war man uneinig über den Tag, an welchem die Ueberreste des Passahmahls zu verbrennen wären. Hierüber bei demselben R. Eliahu: 'rn TN nnun nsnEO?pw nnN tondi iichd p n om .to nsnwn nn!? jn:w b'n umso pND ipo wo nmini yia np wo nmn n!?i tndd ir^nni 'in nnun&y inabb npn bp yia jnj nwn ma npn np hdn 'np m:an djdni ...... m bw npn np r\nw

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