Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1843-06-06 · Heft 23 (6.6.1843) · p. Seite 177

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
4 (1843)
Issue
Heft 23 (6.6.1843)
Article
Frankfurt a. M. : Eine Schrift über die Geldvertheilung in Jerusalem [Nachricht] / Adler, B. M.
Date
1843-06-06
Page
Seite 177 (sequence 1)
Language
German
Belongs to
correspondence
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2360092-2360256-2360280--3477-2369540
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Vierter tttU Jahrgang Berichte» Studien und Kritiken >;fU r Das Abonnement für ein Jahr ist 5 KHLr. Man abonnirt bei allen töbl.. Postämtern und allen solid. Bach Handlungen auf ein Jahr. jüdische Geschichte und Literatur. H'erausgegede n von Dr. Julius Fürst. Von dieser Zeitschrift erscheinen wöchentlich das Literaturblatt mitgerechne't, zwei Bogen, und zwar - am jedem Dienstag regelmäßig. J%j> 23. Leipzig, den 6, Juni R848« Jerusalem. Frankfurt a. M'. Eine Schrift über die Geidvertheilung in Jerusalem. Leipzig. Auszug aus der erwähnten Schrift. — Algier. Nismes. Namenstag des Königs der Franzosen. — D e utsch l a n d. Berlin. Berichtigung. Hamburg. Wochenbericht. B e r lin. Schreibendes Rabb. Dr. Fr an ke l-an den Minister E i ch ho r n. Berlin. Goldene Hochzeit des B o r n st e i n'scheu Ehepaares. Wiesbaden. 1) Instruktion für die Rechner der israelitischen Kullusgemeinden des Herzogthums. 2) Instruktion für die Vorstande der isr. Kultuögemeinden des Herzogthums. — Oesterreich. Pilsen. Tod des D. M. L. Hochhäuser. Theilnahme der Christen. Boscowitz. Das Landrabbinat. — Personalchronik und Miscellen. — LB. des Or. Jerusalem. Frankfurt a. M», 17* Mai. Ich erlaube mir, Ihnen eine kleine Broschüre, betitelt: „Sendschreiben an unsere Glaubensgenossen" (Amsterdam, 1843. 8.), über die Gelder-Vertheilung in Jerusalem, zu übersenden; es ist eine wortgetreue Uebersetzung der vor einiger Zeit erschienenen hebräischen Schrift, die bereits in diesen Blattern eine, scharfe Recenfi'on gefunden. Ich wünsche aber von Herzen, daß Sie von diesem^ Sendschreiben einen gedrängten Auszug Ihren Lesern mittheilen möchten; denn abgesehen von dem orientalischen Prunke der Schreibart, von den übertriebenen Belobungen des wackern Lehren, scheiM mir doch die Schrift so viel Wahres zu enthalten,es wirklich Pflicht ist, auszüglich aus demselben^ Hitzucheilen, um die schrankenlosen Schmähungen und^Verdachtigungen, die ebenfalls auf dem Wege der Journalistik einen Weg ins Publikum gefunden, zu paralyst'ren. ' Meiner Überzeugung nach ist der Inhalt von entscheidender Wahrheit, und verdient als solche bie größte VerbreMng; denn daß die Ausstellung L's. zu sehr das Gepräge der Leidenschaftlichkeit an sich trage, wird jeder unbefangene Leser gewiß von selbst finden, und wahrlich man braucht nur die Stimme eines Sir Moses Montefiore, eines Rothschild, zu hören, um sich zu überzeugen, welchen, hohen Grad von Rechtlichkeit und Uneigennützigkeit diese Leute in Amsterdam besitzen. B. M. Adler. Leipzig, 30. Mai. - Der vorstehendem Anforderung nachkommend, gebe ich hier ein Resmne des Sendschreibens, ohne auf die ungeschickte Schreibart, auf die mannigfachen Lächerlichkeiten, die in demselben "sich finden, Rücksicht zu nehmen, da sieohnehin zur Sache nicht gehören. Die darin vorkommenden Piecen sind: 1. Sendbrief vom hochwürdigen portugiesischen Rabbinat der heiligen Stadt Jerusalem, abgefaßt dm 15. Kislew d. I., d. h. den 18. Nov. v. I., und unterzeichnet Haim. Abraham Gag in,' port. Oberrabbiner in Jerusalem. Der Hauptinhalt ist: Herr Hirschel Lehren in Amsterdam verdient für seine Bemühungen und Anstalten/ für seine Verwaltung der Palästinagelder den größten Dank; der ganze Verein, an dessen Spitze Hr. L. steht, schafft durch Wohlthaten und Unterstützungen unter den armen jüdischen Bewohnern des heiligen Landes vielen Segen. Hr. L. hat ' sein ganzes Leben diesen mildthätigen und frommen Handlungen geweiht; unvergeßlich ist sein unermüdliches Streben für die Juden des heiligen Landes, und wenn er schon in der gewöhnlichen Geschäftswelt den Ruf des solidesten und redlichsten Mannes genießt, so hat er in den Palästina-Spenden sich noch in höherem Maaße als der Redlichste erwiesen. Hr. L., ein vielfach bewegter, sehr reicher Geschäftsmann, hat bekanntlich seine eigenen Geschäfte immer andern'Händen anvertraut, um für die heilige Stadt wirken zu können; unverdrossen pocht er selbst an die Thüren der Freigebigen und muntert, 'wo er kann, zur Unterstützung auf. Hr. L. hat die,,Gesellschaft der heiligen Hebe" (tsnpr) nonn rrpn) gestiftet, und wie er dieser Gesellschaft eine Ausdehnung gegeben, wie er an den verschiedensten Orten Löchrer-Gesellschaften gegründet, 23

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.