Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1843
- Issue
- 16 (18.4.1843)
- Article
- Das berühmte Werkchen: Testament des Huschenk
- Date
- 1843-04-18
- Page
- Spalte 251-252 (sequence 2)
- Language
- German
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L51 Anfrage in Betreff des WiliWsonMen Bibelwerkes. 252 maala, der gelehrteste Mann seiner Zeit, übertrug es in bie Neu-Persische Sprache. Der Emir Sohaili liest durch den Gelehrten Husiain. Al-kaschesi eine elegante Übersetzung bearbeiten, die den Namen führte: ^\y\ / Herbelot drückt sich hierüber also aus: Celle nouvelle yersion porle le 110m d’Anyar Soliaili, les spiendeurs, ou les Imnieres de Cauopus, ä, cause qu/elle fut faile ä I’instance de PEmir qui portoit le nom de celle constellation. Dieses Werkchen wurde nun später in mehre Sprachen, unter anderen auch m die griechische, übertragen. Dieses Testament des Huschenk besitzen wir auch in der hebräischen Sprache, und darüber ist besonders nachzulesen, was Wolf in Bibliotlieca Hebraea yol. 1. S. 468 sagt: hxp nescio quis, cui yersio Hebraica lihri falmlaris Indorum Calila et Diirnm, quem sub lit. OTegxxvlzrjg %al i%yr]lcixrjg seu speciminis sapienliae Indorum yeterum edidii Siarkius. Suspicor fere, yersionem illain Hebraicam illud esse scriptum, quod nunc sub nomine HXDD *bwo olim yero sub nomine pi p rftin inter Judaeos circumlatum fuit; p. 932: Quod ad summam rei equidem non dubito, illum Sandaharis libruin cum Culila et Dinma optime conyenire. etc. Praeierea suspicor fere, libruin rfrJin pi riiy1? P/ non nisi lilulo ab hoc, Sanüabaris libro distingui, nt alter quidem a re, alter ab auctore desumtus yldeatur. Cum enim is olim inter Judaeos exstiteilt, hoclie yero fruslra quaeratur, yeri sit simile, eum sub Sandabaris nomine adhuc circumferri. Dies wäre nun auch das Buch, von "welchem es in Midrasch Kohelet heißt: ne® inin nqno nnm HDluD D-HDD HDD 2W imn "pTÜ DMDDu taff IHTH 03 nPjuh p hdd* ntd p HDD pD inmn D'ODD NiH. Ferner im Jeruschalmi T. Sanhedrm: jttn DOU>Tl DmDD hi Dn'Dn vhdd tax rujP p nnoi ntd p ^dd rrmxn N'HpD onn NDipn qb\xi jndd rarujff onsjon. xb ny'fb «na - p-irp" nnin on udüd nnm ndjjd \xd u!CU Kalonimos in, seiner Vorrede zu, CTi ^pn NHüX welches er aus dem Arabischen übertrug, bemerkt: ’D^i hon niffro p ^ni, ..nsff noK jnn, hddh niff Hi^u mOTI , uHDuDI H^HuD DiHx , NHnDuD bram hdhio Proi nioni nb'ta HDD pm nto , iwnno px ' onn NbTO onn wm \nrb .hdihuv nnm D*prav nnio nftni onoibi morn hdd hmu? d rran nmiDD*! u'TkX in. Wohl hat man uns zwei arabische Stücke aus dem Testamente des 5)uschenk aufbewabrt, doch da diese eben so selten sind , als seien sie noch Manuskript, so erlauben wir uns, eine Parabel davon mirzutheilen: t gj f f LJju t t zbl? J U JJaJI us^aJ S^sxÄJf jjLuoS % | j£$ C ) yO 2CwO Lo jUi at^ U-U cMM»! Ja) JJUJ!! Ss> dL) oüyb UÜ L> yo äaJ f I - Ö3 j) ^L}.y£l} t ( iX& ' .IxwJu! lio Bodenh ei m e r. * A * Bescherdesee- Anfrage. Schreiber dieser Zeilen hat dem Bibel-Werke des Hrn. Philippson vom ersten Augenblicke seines Erscheinens an die größte Aufmerksamkeit gewidmet, und die Resultate seiner Forschungen mit dem lebhaftesten Vergnügen begleitet; er sieht sich eben deshalb gedrungen, dem Herrn Verfasser mit der Frage zu belästigen, nach welchen Grundsätzen derselbe im I S. Mos. K. 9, 6, bei Gelegenheit der Erläuterung der N3 ^n ynt^ in seinem Kommentar, den Artikel D'^n nnnn mit „Anbetung Gotte überträgt. Schon bei dem flüchtigsten Ueberblicke der auf diese noachidischen Gesetze bezüglichen taU mudischen Erklärungen, Traktat Sanh. fol. 56 a, worauf Herr Philippfon selbst hindeutet, und wo der Talmud diese ganze Idee nach seinen Lesarten, auf eine ihm eigenthümlichen Weise, deducirt, geht ganz deutlich hervor, daß dort unter own nnnn nichts Anderes als Gotteslästerung, also gerade das Gegentheil gemeint sein kann, eine Ansicht die um so unzweideutiger erscheinen muß, als der Talmud an Ort und Stelle sich selbst mit den Worten kommentirt: nm1? hidWh »hd pnn un Mi hnLra am nnnn h;nnr;D^ Dnn^n riwV runh Ferner fol. 56 b. hdw Nnnn p mi»T ^nn tthx jkdd ,d^hh h cnoix m, cw nnnn h Dihpn üh hx D'u.^x nn hdn »hhi.t nn HDvXi w Mi Dnhy \xniD w mx D-nhx ton $b mn q^hPx dazu Raschi: ininh d^nd' n’PxpDn,D^nnnHnh pjn hpn nrnhx nTOnn imhpv xh iPp ms. Talmud Pesachim fol. 93 b heißt es ausdrücklich "znnD ^1.1D Dsyn... Selbst Maimomdes, der bekanntlich den Charakter scharfsinniger u. gründlicher Auffassung nie verlaugnet, drückt sich dem Obigen analogin Hil. Melacbim K.9, 3. hierüber aus: mvun D^n ~H'D^ pn Mu nx pu p Mi n^n jidM hn H3nn "pim pn. Ich glaube nicht, daß der gelehrte Verfasser bei seiner umsichtigen Benutzung der Quellen die erklärenden Data zu dieser Stelle übersehen haben sollte. , Gerade aber deshalb fühle ich das Verlangen, über die Gründe dieser frappanten Abweichung vom Hrn. Verfasser belehrt zu werben, und werde ihm gewiß, mit vielen Andern, die sich i I