Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1843
- Issue
- 12 (21.3.1843)
- Article
- Vorläufige Notiz über Dunasch ben Librat
- Date
- 1843-03-21
- Page
- Spalte 187-188 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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187 Hebräische Lexikographie. 183 Uebcr das Zeitalter dieses Schriftstellers, glaube» wir der Wahrheit am Nächsten zu folgen, wenn wir annchmen, N nbob!’N ( svn) win max Pn nxnan — — — hy-nob’ piosn ’sm mby ni)’ pjyn bax pot' im pjy KäDJi nuty. uuy rwn rann p mm ran. .man mnai “in«. piDDai maya .nna p bjy rmx nuaP irro nra bayn pnns ’kon nna mya cjnna nxmi * nibuy Dny muin b.iy rrayn npa - .nri'TQ .1J ©ibnn jnna in. ( ) nticD nra-:- ntym nbpn nmon Pan! csy -\w p noxi noa ryp mnu nrnb ox p prapanaj xb p aaraa nb;pty ms .( ) laua by mran bum ax iih/d muo .p.i, r>bx nsoo ( ) nxbn sm nnxn mpbnn PP pbnno rai pnrs nai ( ) nay ran nan nea raP (; ) -pna xaion xim nay ny inra ny non ntta rab nay •o nnoiN □■'•’iiiDrn pnniDfii * c'bon pan apy Np! Döb nnx jnns! onb mx juy paxm naym ran pN3! 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Alle diese Exemplare sind defekc in dem ersten fehlt die Einleitung. Unser Freund, R. Jehuda I eitel es, welcher die 5)erausgabe dieses Werkes beabsichte, den aber der Tod daran verhinderte, hat von uns eine Kopie aus der Berliner Handschrift erhalten. In demselben Manuskr. fehlen einzelne Blätter des Werkes. Im Hamburger Exemplar fehlen zwei Buchstaben, welche der unkundige Kopist mit den Artikeln aus Par ch o n s Lexikon ergänzte. Hr.H. I. Michael in Hamburg machte mich gleich als ich nach Hamburg kam, darauf aufmerksam. Wolf, dessen Eigenthum dieses Exemplar war, war von dem Epigraph dieser Handschrift irre geleitet. Bibliotheca hebraica Th. 3. S. 695. Außerhalb Deutschland befindet sich dieses Werk in der Oppenhei mer'sch en Bibliothek, in Paris, Parm a, Florenz, Leyden. daß er ein Zeitgenosse des Scherira Gaon war. (Vergl. den Artikel Dunasch weiter unten). Der zweite Lexicograph, welcher sich der hebr. Sprache bediente, ist: 6) Dunasch ben Librut, oder wie ihn Ibn Esra nennt R. Adonim ha-Lewi aus Fez'-o), ein Zeitgenosse des Menachem schrieb mehre sprachliche Werke. Sein Hauptwerk, welches seinen Namen auf die Nachwelt brachte, ist sein h e b r. W L rt er b u ch, welches Ra sch i ebenfalls 'unter dem Namen t£On rrariD öfter citirt und auch von Joseph Karo, Ibn Es r a 1 a) und K t mch i 22) erwähnt wird. Dieses Wörterbuch ist kein für sich selbstständiges Werk, sondern eine fortlaufende Kritik des Wörterbuches von Menachem, den er im Ganzen sehr glimpflich behandelt und dessen Verdienste er anerkennt. Dunasch war ein sehr geistreicher Grammatiker, welcher durch Analogie und eigenen Scharfsinn Vieles aufhellte, was Menachem dunkel blieb, und so der hebr. Grammatik wesentliche Dienste leistete. Ibn. Esra hat sehr .anerkennend von seinen Leistungen gesprochen^). Er hat in seinen polemischen Bemerkungen gegen M e n a d)env beinahe immer recht. Letzterer hat allerdings — ohne daß wir dies ihm. zum Vorwurf machen wollen — sehr oft gefehlt, und hat gegen Analogie und Ordnung sehr oft verstoßen, was freilich uns heute leichter wird zu bemerken, als es damals dem Verfasser wurde zu vermeiden. Das Wörterbuch des Dunasch enthält viele Exegesen und allgemeine grammatische Bemerkungen. M e n a ch e m b c n S a r u k hat die Einwendungen des Dunasch gesehen und hat sie beantwortet, welches Werk vielleicht nur einmal in Europa existirt "). Der berühmte -Talmudist R. Jakob Tam (on U'Ql) hat eben falls versucht die entgeaenstehenden Meinungen dieser zwei Grammatiker zu ermitteln. (Fortsetzung folgt.) 10) So nennt er ihn in seinem Buche Mosnajim. Er nennt ihn auch ‘paon H (Psalm 9. 1). Zuweilen blos DN‘“bb p (a. a. 8. 42, 5). 11) Vergl. die vorhergehende Note. 12Vp"^ E'&n&y Awt. tnet, “ind. 13) In dessen mrü HDcy (ed. Lippmann S. 25): pt dnjDhi p narrh.n^T nnh hnt D^hiN n^D p;pn ^ibn'D^nx h pn - pno p.wn Dvhtt np^i Dnh^ röD} DMhv norm Dnsun 'ui nun nrniN i^rh .1 u n Nnpjn m n 2 »n n 1 n v h wy 2iu$ dieser Stelle geht hervor, daß I e h u d a C h a j u g' höher als Menachem war. Auch citirt ersterer einen Vers des Letzter» (Ehrensäulen S. 49). Auch erwähnt Ibn Esra im Mosnajim Iehuda Chajug' nach Menachem und- Dunasch. Wenn wir hier Iehuda Cbajug" vor Menachem - und Dunasch stellten, so geschah es blos um die ara bischhebr. Lexikographen zusammenstellen. 14) Bibliuth. Vatiean. 1N0. 402 findet, sich niDl^H raun ^anJD.