Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 4 (1843)
- Issue
- Heft 7 (14.2.1843)
- Article
- Bibliographie [Nachricht] / Sider, M.
- Date
- 1843-02-14
- Page
- Seite 56 (sequence 2)
- Language
- German
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- 56 - Glase r (Dr. Joh.), Grammat.d.behr.Spr.mit einer neuen Syntax vermehrt v. ^nton 8cAmitt er 3 Ausl. Regensb. Pestel 1842. Ivui-tL (I. Z.), D. Astronomie u. die Bibel. Verf. einer bibl. Kosmologie rc. Mitau, Lucas 1842. Die Kosmogonie des Moses im Vergl. mit den' geolog. Thatsachen, v. Marcel de Serres. Aus d. Franz, übers. v. Fr. Xav. Steck. Tübingen, Lanpp. 1841. 8. (auszügl. in Blatt, für litt. Unt. 1842. No.. 285.) . / . V i c t o r H e n n e q u i n (Advoc. am k. Gerichtshof zu Paris), Introä. hist, a l’etude de legis lat. franeaise 1 P. Les juifs. Hecht (Em.), "N"! oder Handbüchl. .für hebr. Leseschüler/ Fulda, Euler 1842.. Lttvald, Oe feriarum hehr. orig, ac ratione. Gott. Dietrich 1842. Schiff, 1001. Sabbat 1 Heft. Funk (Dr. 6. F. W.) Canticum Hannae Dissert. inaug. 8 maj. Nürnb. Riegel, Wieserer. Du genie des religions par E. Quin et, Par. 1842. (Blät. s. lit. Unt. 1842. No. 190.) N o d n a g e l, Supplam. zu Leffings Dramen, Därmst. 1842. (st üb. Nathan d. Weise.) Daum er's Molochdienst rc. ist äbgefertigr in Gersd. Rep.Bd. 33 S. 7. (Ueber diesen u. Chillany's Menschenopfer der alten Hebr. -Nürnb. 1842. ist eine abwehrende Broschüre von 2 bekannten jüd. Gelehrten zu erwarten.) I. Mendelssohn's Paris. Briefe (in Blatt, f. litt. Unt. 1842-No. 183. wo das beliebte Thema von „jüd. Arroganz^ nicht fehlt.) E. Breuer d. Fluch des Rabbi,Wien 1841. (das. No. 202. auch hier muß das Iudenthum und die jüdische Sage für den schlechten Bearbeiter leiden. Eine Biogr. des Hauses Rothschild v. Döring enthalten Brans Mr'scellen u. Minerva. D. Universität Görtingen aus d. Deutsch. Jahrb. best abgedr. Lpz. 1842. Wigand (S. 99. Theodor Creuzenach — S. 106 Lücke üb. Judenemancipation — S. 195 Dr. Benfey. — S. 203 Dr. Mor. Stern.) Studien f. e. Gesch. d. deutsch. Geistes v. M. Carriere 1 Heft Leipz. 1841. (S. 17 Arnim's „5AaUe u. Jerusalem" Schilderung des Juden. S. 43 d. Jude Ephraim aus der Günderode.) Die Posaune d. jüngst. Gerichts üb. Hegel rc. Lpz. 1841. Wigand. (Abschn. VN. Haß geg. d. Judmth. Fast alle krit. Blätter haben die Ironie dieses, B. Bauer zugeschriebenen, Buches hier erkannt, wie seltsam klingt daneben die Sprache des Berl. Corresp. im Orient 1842.') Lieder, d. Zeit. Stuttg. 1841.(S. 73 d. deutsche Jude v. Th. Creuzenach) Sternbilder v. K. Maien Leipz. 1841. (dir pseudon. jüd. Verf. behandelt auch jüd. Thema's, u. zw. fnach der Rec. in Blatt, s. l. U. 1842j am wahrsten.) Ueber das Buch Clavicula Salomonis st Bl. f. l. U. 1842. Beil. No. 2. S. 732. —- Ueber einen Mißverstand von Kästners Epigramm auf Friedrich d. Gr. wegen Mendelssohn st das. No 205. Miscelle. Movers (Fr. C. Theol. Dr. et Prof.), Loci quidam hist, canönis y. t. illustrati etc. Bresl. 1832. Hirt (32 S.) 6, im Verlaufe der letzten 4 Jahre erschienene Schriften über das Buch Hiob beurtheilt Stickel in der N. I. L. Z. Verlag von E L. F r i tz s ch e. 1842 No. 212. ff. 7 find 1832 — 9 erschienen- 2 werden erwartet also 15 in 11 Jahren. . 9 Brochüren üb. die Judenfrage in Preußen feindlich beurtheilt im Repertorium Bd. 33. S. 163 ff. Der Beurtheiler gesteht jedoch „daß die Schriften contra ordinärer und gemeiner find als die Schriften, pro"! Personalchronik und Miseellen. Die Gemeinde Lengenau im Kanton Aargau bat um Verbesserung des .bürgerlichen Zustandes der Juden und statt der bisherigen Taxirung der Judengemeinden, um Verpflichtung der Israeliten zum Milizdienste." . Schw. M. Das Mannheimer Journal enthält in einer Correspondenz aus Berlin vom 3. Jan. einen Bericht über den ungünstigen Eindruck, den B. Bauer's Artikel über d. Judenfrage i. d. deutschen Jahrbüchern, unter den preuß. Juden, die eben Bürger werden und Juden bleiben wollten, gemacht habe. Uebrigeus halten wir nach der Unterdrückung der deutschen Jahrbücher jede anderweitige Erwiederung für um so unstatthafter, je zweifelhafter es ist, ob es B. Bauer gestattet werden würde, sich zu vertheidigen. Die Anzahl der in der Stadt Posen wohnenden Juden beträgt 9000. Die Rhein-Zeit vom 11. Jan. enthält folgende Anfrage: Was mag die Ursache sein , daß das Israel. Consistorium zu Bonn sein Budget nicht eben so veröffentlicht wie alle andern Verwaltungen? Sollten die Contribuenteu . nichtdas Recht haben, es zu fordern? Auf Veranlassungeines neulich in Folge einer Beschneidung stattgeftmdenen Todesfalles eines Kindes har der Senat in Frankfurt a. M. eine Verordnung erlassen, daß ohne Einwilligung und Gegenwart eines Arztes fortan keine Beschneidung stattsinden dürfe. ■ * Das „Danziger Dampfboot", bisher von Dr. I. Laskev aus Breslau redigirt, jetzt unter eine andere Leitung übergegangen, bleibt feiner humanen Tendenz treu. So rühmte es neulich das Streben der Juden, sich als wahrhafte Mitbrüder der Christen zu zeigen und die zunehmende Toleranz der Letzteren. Dur Neujahrs-Anrede des belg. Groß-Rabbiners zu Brüssel, wo der-König und die Königin zugegen waren, ist würdig, ohne Schmeichelei und mit nationalem (,d. h. belgischem) Selbstgefühl gehalten. . Unter den im Anfänge des Januars bei der sächsischen Ständeversammlung eingegangenen Petitionen befand sich auch eine von den Bekennern des mosaischen Glaubens in Sachsen herrührende, „um Aufhebung einiger noch auf ihnen lastenden Beschränkungen." Sie wurde von Dr. von Mayer, der schon in den frühern Versammlungen das sächsische Judengesetz der Emanciparion wacker vertheidigt hatte, bevorwortet. Druck von I. H. Na g e l.